Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXX (1925)
- Issue
- Heft 27-28 (3.4.1925)
- Date
- 1925-04-03
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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r Kr?<* JUEDISCHE RUNDSCHAU Seite 253 i„,i»alem müsse allmählich ein Sammelpunkt aller hervor- Landen Werke Ober die Wissenschaft dt» Judentum« werden.?* »teile den Antrag, die Vorlage dahin zu Indem, daß /, Mittel insbesondere für du Judaistischc Institut der Uni- «filtit In Jerusalem Verwendung finden «ollen. Professor „(WC mochte darüber hinaus, daB In der Jerusalemer k,v.ersll»U-Bibliothek durch die Initiative der Berliner Oeetlnde ein besonderer Saal errichtet .werde, der die Bedeutung M deutschen luden für da* Judentum der Welt In prignantcr LjSe veranschaulicht Er bedauere, daO die ganie Vor- L, die aus «einer Anregung entstanden sei, durch die aus« iknende Passung de« Oemeindevorstandea ihren Ursprungt,i,cn Zweck vollkommen vermissen lasse. Auch er lege «crt dara-if, daB ein klarer Beschluß dahin gefaSt werde, L bewilligten Mittel In ganz besonderem Maße für die Ralvcrsltäts-Blbliothek in Palästina zu verwenden. Diesen »«-umenten vermag sich auch der nachfolgende Redner der Liberalen. Professor Türk, nicht zu entliehen. Er erklirt (j„e volle Zustimmung zu dem volktpartcltichen Antrage, Ia daß In der Abstimmung der Antrag Klee-Loewe, die iyttei für. die Subventionierung.jadischer Buchereien, ins- Liondere für das Judaistische Institut der Universität Jerusalem zu verwenden, eln«tlmmlg „.genommen wird. Damit (st die öffentliche Sitzung geschlossen. In der «rtraulicheo Sitzung wird Ober die Verteilung der der Berfioer Ottneinde zustehenden Ratssitze verhandelt. Die VoIksparW beitragt, ihr so viel Mandate zuzuweisen, als Ihr naeh (,m wahlausfall In Berlin zusteht Das wJren, wenn man Mt poalcilonlatlschen Stimmen zurechnet, vier Mandate, wenn am jedoch nur die auf die Liste Klee abgegebenen Stimmen jjhlt, mindestens drei Mandate, in diesem Punkte erweist •Ich Jedoch jede Mühe, die liberale Fraktion von'der abfluten Oerecntlgkeit der volksnarteilicheq Forderung zu Oberkuccjj, al« vergeblich. Oewihlt werden .S.Ljbrale. 2 Z|o- *<% (Kareski, Kice), 1 Konservativer und 2 Mittelfärteiier. wobei hervorgehoben zu werden verdient, daß die ÜUclnartel, die 4900 Stimmen bei der Wahl erhalten hat, ü» gleiche Zahl der Ratavertrcter bekommt wie die Volk«, rjflci, auf deren Liste 15 000 Stimmen abgegeben worden lind. Die ungeheuerliche Ungerechtigkeit veranlaßt die gönnte Fraktion der judischen Volksnartel unter energischem Protest den Saal zu verlassen. Wir wollen die Hoffnung nicht aufgeben, daß die liberale Partei auch In diesem Punkte einsehen wird, daß Forderungen der Gerechtigkeit nicht durch Handautheben niedergesümmt werden können. Jedenfalls wohl nicht auf die Dauer. ' K. N«m?«Ds Erfolge In der „Deutschen Tageszeitung/' ist die. Rede' des völkitchen Landtagsabgeordneten Stock aus der. LandtagssHzung ran 24. Mir* :veröffentlicht. Darin sagte .Herr Stock «Milch. " ', ' ' „Herrn Se ver lag« Politik fst nichts weiter, als Internationale Katastrophenpolitik. Die Sozialdemokratie lit ja nur abhängig vom internationalen Judentum. Herr Sevcring Ist der größte Freund de« Judentums. Es sind ihm gestern ja auch-Lorbeerkränze gewunden worden vom internationalen Zentrum .und heute von der Internationalen Demokratie, Das verstehen wir vollkommen (Unruhe und Zurufe). Die Stelle,, an. der. Sie verwundbar sind, ist eben Ihre Judeoknechtscbaft Ab ein typischer Diener des Judentums wird Herr Severin» ekht etwa nur von den bösen Rechtskrefien ' dargestellt. Mildern von den sogenannten ,natjonaldeutsctieo* 'Juden. Da« Blatt, der ^ationaldeutsche.Jude''. «Chrelbt, Herr S-evo(»l.it'grtht*b«Cnnn-te r-.dern iC>D'fil'Ud»e>do» iQdlsch.zionistischen MinittCTiaJxatt Dr. Bidt dem Oalfzlertutn Tür und Tor.geöffnet and dadurch erst in Deutschland den Antisemitismus und den völklichen Oedanken propagiert Wenn Ich das sagte.'dann würden Sie alt «treue Judenknechte es Ja nicht glauben; aber wenn die Juden Ihnen das sagen. dann-rn0ßten Sie <foch,«o viel Verstindnf« für Ihre Ocldgeber ktben, daß Sic Rücklicht in Ihren Aeußerunttn walten ließen." ..... Jede» Wort'eines Kommentar» würde die Wirkung diese« Zitates nur abschwächen. , .. , . ..; Die Wlrf'scbillssfeile des DediDjqz Wir werden um Aufnahme nachstehenden' Aulruts er- «cht: Heute Ist es iür jeden Zlonletcn klar, da? die zum Aufbu Palistlna* notwendigsten Mensehen die' Chaluzim sind. Besonders bei der zurzeit überstarken städtischen Entwicklung und der damit verbundenen Bodenentfremdung bildet der Chaluz das Gegengewicht, welche« ein intensiver Aufbau bnueht, . . ...... In der Erkenntnis, daß die Hilfeleistung für Chaluzim Oberin wichtig Ist und sich hier besonders für. die zionistischen. Frauen ein reiches Arbeitsfeld bietet, hat die l&disch-Nationale Frauen"Vereinigung in Verwndung mit dem Hechaluz eine Wirtschaftsstelfe geachaflen, «e durch Sammeltätigkeit Kleidung und AusrOstungsgegcn- •Unde für die Chaluzim für die Zelt ihrer Ausbildung und Auswanderung beschafft Nach Ueberwindumr der üblichen 9'ßanlsatorischen Fehler und Schwierigkeiten ist der Aufbau jttzt soweit. gelungen, daß durch Herausbildung, eine« kleinen "*r festen Stammes von, Frauen, der Jüdisch-Nationalen f uuenvereinlgung und den Oruppcn der, B. Z, V. die Sammel- "%kcit gut geregelt ist. Leider.Ist die Wirtschaftsstelle aber erst bei denjenigen »wannt, die sie In Anspruch nehmen, nicht' bei jenen, die ihr J5}|fn können, hierdurch ist eine Ueberbürdwg 'der' Wenigen 'Xuerinnen eingetreten. . Wir wenden uns daher an sämtliche zionistische Frauen ">« der Bitte, uns in lolgendem zU helfen: - Herbeischaflung tiT ,.',cr» »ber brauchbarer Klelüung tur Jungen und Mite). « nJür d,c Hidvscharah, und vor allem von neuen Kleidern Wr die AliJah. ...... <J« i^no rn°cbten wir noch besonders die Aufmerksamkeit aut fi«hahnhelm, Helllgegeialstr. 52, lenken, ,A.us den priml- ""'«n Anfängen horaus hat sich hier ein wahre» Helm ^'flacr Küche entwickelt, Indem bei geringer Unterstützung nur zionistische, sondern auch soziale' Arbeit, geleistet tu u ^Mn> Während der verschiedenen Ueberginge teils In «« Häcliscliarah,. teils in dic AUJah, bei sonnigem Aufenthalt L ,l,n' «"de* der Chaluz und die Chaluzah hier Essen, tiWeher, .Zeltungen und Gesellschaft. .Ein «chm«cW BJ? ™it4 lör 50 ' e,n 0lM Toe.ttr.lPJ. verab- Auch hier rnufl die zlontatlsche< Prati "dii'r?h ' Sammeln J»o Leberumlttelo helfen.; Wer «Ich nicht für geebnet. zum ^rneln.hUt« kann uns doch oft.in andorer'weise unter- . n, -: i% •.' (iu. ^,ir n-lien zur Mitarbeit und zur Angabe von Adressen an ** ^ruch«iu«ter ' ■ '* ' .-•ny,..f teile de* (Heclu!uz, Meinekeitr. 10,,au». I.A.: Rom OiOckimann. i •«■«••■ Bcrlisacr Kalender B««>i B«Ua*r ZloaitUMb« V»r«lnl«un«. Hcrlla W lt, M*ta*tiMWU« 10 T«l*ph«oi Blimuk JIM — 70 PotucbMkkoato Ho. 1300« D-ullo MW T Rr-w»AT*rwWHia« ät Sit. 8onn»Und, du i. Afrtt ' b»«1ud. i Uhi D«rU«*r MUrtcU-Onjp»*, In d*r Rynt«ng« Ad»«» MehfJom. ltrtn»<IUr(ir 8 (tlntakar lUw) Dro.nho <•*• ||«rni tUbh. Dt Wllh. l*V Blxri PWW P<H3V BopnUg, d»n «. Anrll »hMd« 6 Olir •KM. Kl-id*tr»rU« ud .Ilari, r«hdinl&k>r«tr, UfXt B»U In Kaaminni P*it*Sl*n. H««nth»t»r Btr. I/Vil Topbol* — KsH-.rMlnai.MIHrirlin-'K vsn L«oOoll»nln a.t>r.B. nndtihttmtr W0nl«litnh« — »l««nei Knoh«nhOfM» — oritkl»—!»» Tknimnilk. KiMun Inkl. «l»o«r >«m Prel«» »on MV. W »n d«r Ati»n<1kua», ' -ISd. K-UlmmnU Pr*(rM>, LloUsttr. UO 80BSU«, 4*n & A|>ril nhnnAi «Vi (Thr Htrr TUditktaar Kllsofti ^t*m J*kt««t«g Met» IUn.M DttmtAf, d»a?. April ' »bcndt P'/i tThf lltbr. Rann« t. KoritfMi-hrllUn« n. An(»oa« nnt. T^ltno« * H«h.R*fnmon Xfint»», Ann, n. April , ■btnd« pOnktl. 8 Ohr ZloaJat. V*r«lal-rnair ld> DaaUeklaad, Im Knni»rt-»»l dar lIoabaohDl* /Qr Kult. K»»»o«nitr. I. K.Irgan« llanl*nb«r«atr. 0*UanU|«ha r*Ur »alsSII&h dar Eröffnung dar habrtiaohaa UoiTarttiat ta Jartualom. ' J. Antpra"h*n. ' 8. Vortraf Dr. Martin Baban „Da» aiatilaalioha Mralarlwa 'Ja-aja SS Klnlrltitkar'aa anm Tretta m l—« Mk. arhSlillehi Im Hftro dar B Z. V Malaaktltr.. 10, UUm.rck 71«S/1(V, Im nian.WalO-IIOrA, Saydalatr. 1 In daa Boohb«o4I.O«Urtaf KtaUtatr.*A Radam, Oahltnanntlr. 8, Kwar. Knaaaha«a> 8^. Ä4;M Jaro»loa. Kl. Prl«ldM>l»n«»r. 4 und Oontar. Oraolanbamr Rer. Vd, an das Thoat«rk«n-R K Warlkolia Bora «r fWxik and an dar Abandkata* JadM ßoaoaband UlaraobJ. Jagaadf aaaalaaohajt, ba| Alt hur Pehraganhalm. La»6Uowi^ ls» l>hlB>« vsa Aokad Uaam, «aasin. 4 Vit tXöüch;. P1PENNIG t|gB AW ■ i: X? »Jv-K^ »^V<Ä^^^VH.*^^^^;o.' I * ^iW^^».'.^ -^>s S£v*wä i »s^w.t ■. >'. «?> AS W ,<:S& ««.VA «\ *•* <*\^JÄt?<*Cy^,?'??f{,S3 . '^>si\W>iK^s.%*>»;^'c^ -;~ :EBflUB,5,;;''";^i':"i' MARK h^m,m^ w -111« 'i—4T*«ariiawTBrfrii'irMi „OSH". Die OeRClIschafl für Oc«.iim1hcIt«.i.chuz der Juden, „OSE", die seit Ihrer Oründung Im Jahre 1012 twiiitär-hygle. nische Propaganda unter den jödhehon Volksmassen In Ihr Programm aufgenommen h.i(, entfaltet anl diesem Qcblcte eine bedeutende erfolgreiche Tätigkeit. Um dem Volke all. gemein hygienische Kenntnisse In anschaulicher und faßlicher Form beizubringen, hat die „OSU" ein hygienisches Wanderrmiscum mit Aulschriften in Jüdischer Sprache In Dresden aufstellen lassen. Am 5. April eröftuet die, Oesellschaft „OSE" dieses Museum in Berlin, im großen Kcpräscntantensaai der Jüdischen Oemclnde (Oranienburger Str. 29). für die Dauer von zwei Wochen. Täglich geöffnet von 2—6 Uhr, an Feiertagen auch von 10—12 Uhr vorm. Delm Museum wird ein Dienst von Aenten organisiert, der die nötigen Erklärungen In deutscher und Indischer Sprache erteilen wird. De „OSE" hofft, daß das Museum sich eines starken Besuches ertreuen wird, nicht nur von ostjQdlschen Einwanderern, sondern auch von deutschen Freunden der „OSE". . Ambulatorium für jüdische Flüchtlinge.' Am 22. März '925 fand die feierliche Eröffnung des Ambulatoriums des Hilfsvcrcins Jüdischer Acrzte-EmiRfanten statt, In welchem die unbemittelten Flüchtlinge unentgeltlich behandelt werden. Unter den anwesenden Olsten b:fanden sich Delegierte verschlcdener jüdischer Organisationen. Das Ambulatorium befindet sich in der Johannlsstr. 8. I, am Oranienburger Tor, und Ist geöflnet in allen Spezialfächern lügllch, von 2—0 und an Sonntagen von 12—2 Uhr. Am Sonnabend bleibt das Ambulatorium geschlossen. Es Ist zu erwarten, da'l die Jüdischen Flüchtlinge aus dein Osten das Ambulatorium gerne aufsuchen werden, wo ihnen ärrtllchc Hilfe von erfahrenen Spezialisten zuteil wird.' ..... Die Verwaltung des Oencsungshelma der Eduard to Adelheid K A N N-Stlf tun« In Ober- Stedten .teilt mit,, daß, das. Hau» einige Wochen, flbar die Feiertage gesclilosfen Ist und am 22. April'wieder geöllnet wird. Zu diesem Zeitpunkt werden Anmeldungen entgegengenommen. Erholungsbedürftige und Rekonvaleszenten de« Mittelstände«, Frnuen und Müdehcn, MAnncr.und Jünglinge, finden dort beste Verpflegung und freundliche Fürsorge. Es wird jedoch ausdrücklich, darauf hingewiesen. daQ für Hellkuren — außer (Jcgekuren — keine Möglichkeit im Hause besieht Das Haus liegt direkt am Walde',' am Fuße des Taunus . In nächster .Nihc .vom Bad Homburg v. d. H. Anmel-, düngen werden erbeten .an FrL ClUy Epstein, Frankfurt a^.M., Langestr, 30, \. Stock. ------ Für Arabisch •Lerne nie ' ' 'Frau Leblusch, «ine ,»cfardlsclie Jüdin.aus PaUstln«, mrf arabischer. Muttersprache, gegenwärtig In Berlin, er^ teilt arabischen'Unterricht, ' Fra.U'Lebiusch Ware auch bereit,' nach den Feiertagen einen Kurau« zu (eben, fall« «Ich genügend Teilnehmfr flntlerj; Wir können' Prau -Lebiusch,' die, eine vorbildliche Aussprache hat und große arabisch« Bildung besitzt, warm empfehlen. ■ Auskünfte In der Rcdak» Uön «Jod,.Kun(i«ch«u',, Mclnckestr, 10. .., j Kt'.'ir v* »ü*~c«;«.«s, »{.•.>',';U £j;,a».'•■« Verein für Jüdische Pnmtltcnforschung. Am Mont.ig, den 23. MSrz 1925, fand die Frühjahrsversaminlung des Vereins für jüdische Familienforschung statt. Der Vorsitzende, Herr Dr. Czellltzcr, eröftncle diese Tagung und stellte vor allem mit Befriedigung das.Wachsen des. Vereins, der sich aus einer kleinen Gruppe von Freunden der Familienlorschung hcrausentwickelt hat. fest. Der Bericht des Sekretärs de« Vereins bcstÄllgle dieses. Es folgten dann zwei Referate, eins von Herrn Dr. Czellltzcr Ober „die Methoden der jüdlsehen Familienlorschung", in dem die jeder Familienlorschung) gemeinsamen Methoden klar und falllich dargelegt wurden. Das zweite Referat hielt Herr Rabb. Dr. Löwenthal, der besonders über die Quellen der Jüdischen Famllienforschung Interessante AurschlOsse gab. Die rege sich anschließende Diskussion erglnzte die beiden Referate und zeigte ganz Interessante Einzelheiten aut, wies aber auch In prinzipielle* ren Auseinandersetzungen darauf hin. daß es gerade Aulgabo der Familienforschung wäre, den lebendigen Kontakt mit der Jüdischen Vergangenheit herzustellen und In dem heutigen Juden das Oelühl seiner Zusammengehörigkeit mit dem früheren Oeachlecht lebendig zu erhalten. ' ' ' Chomnltr. Die hebräische Sprachschufe Chemnitz eröffnet neben dem bereits bestehenden Kursus für 5—«jihrlgc noch einen weiteren Kursus für 6—8 jährige Kinder, wir bitten um recht zahlreiche Anmeldungen zu beiden Kurien ab Montag, den 20. April, von 10—12 Uhr vormittags, In. der jüdischen Lesehalle, Brückenstr. 1 (auch schriftlich oder telephonlsch bei Herrn Rud. WelOkopf, West- •traße 68, Telephon 9028). Berufsressort des K.J.V. In Mitteldeutschland bestehen NIederlassungsmöglichkcIten für einen Zahnarzt. E. 15/108. -« Einem Mcdlzinalpraktlkanten kann Stelle vermittelt werden, E. 15/110. - Praktischer Arzt sucht ab Mitte April Ver. treter. E. 15/112. — Bbr. stud. jur. sucht Halbtagsbeschäfü'. gung. E. 15/113. — Einem Bautechniker kann stelle vermittelt werden. E. 15/116. Meldungen unter Angabe der Nummer an da« Präsidium de» K.J.V., Berlin W 35, Kurfürstcnstr. 150. Die Ortsgruppen Berlin. (Oruppe d. Zionlsten a. d. Osten.) Sonnabend, den 11. Anril (Chol hamoed Pellach), findet in den Sophien, »Sien, Soplilenstr. 17/18, um 8 Uhr abends, der erste Hiera, rischc Abend der Oruppe statt, der dem jüdischen Publikum die Bekanntschaft eines der typischen Vertreter der modernen. Jiddischen Dichtung vermitteln «oll. Der Lyriker A. N, Stcnzel, Dichter und Oiirtncr, der stark unter dem Ein» flull der wcstjüdlschcn Moderne steht, wird aus eigenen Werken vorlesen. Das Programm des Abends umfaßt einen einleitenden Vortrag über moderne jiddische Literatur (Redakteur Moses W a I d m a n n) und Vorlesung des Dichter«. Stcnzel (Oedlchte; Aus dem Chahndrama „Im Aufgehen"! „Schnitt", Idyllische Erzählung). Das vollständige Programm. Ist In den Einladungen enthalten, die auch an westjudlsclva Kreise ausgeschickt werden. Berlin. (Oruppe Nord der B. Z. V.) Die Oruppe Nord der II. Z. V. veranstaltet am Sonnlnjt. den 5. April, abends 6 Uhr, In Neumanns FcstsAlcn, Rosenthaterstr. 40Ml, einen Ball, dessen Ucbcrscluiß dem jüdischen Kindergarten und Hort, Zehdcnickerstr. 24'25, zugute kommen soll. Kabarett unter Mitwirkung von LeoQoIlanln und Dr. S Hilde«« heim er. Für eine reichhaltige Tombola, erstklassige Tanzmusik. , Würstlstube, Ktichciibtillct Ist gesorgt. Kar.cn zum TVelsOon 1,50 M.' InkK' Steiiir* an' der" Abejidkassc erhältlich, Chemnitz. Im hiesigen Jüdischen Jugendvcrcin trug Frau Herrnstadt-Oetlingen aus Berlin Bibelstücke zum Thema: Vom Sinn des Lebens in der Uebersetzung unseres Rabbiners, Herrn Dr. Fuchs, vor,'der In einen} einleitenden Vortrag über das gleiche Thema ■sprach. Di« Uebersetrungcn, In den Kunstfortncn der liehrfiischcn Originale, riefen helle Bcgelsteriint» hervor. Vollendetwar di« rhetorische Kunst, mit der Frau llerrnstidt-OctUngcn sich ihr« Aufgabe entledigte. Man empfing den Eindruck höchste! Kultur und das verlieh der ganzen Veranstaltung eine weif über das Ocwöhnllchc hinausgehende Bedeutung. Frankfurt n.M. Am Sonntag, den 15. März, fand int Rahmen der Purlm-Aktion die Uraufführung' des neuesten Palästlnafilms statt. Die Aufführung war ein großer propagandlstischer und finanzieller Erfolg, Die zahlreich erschienenen offiziellen Vertreter (Konsuln, Behörden,. Prcvsc, Gemeinde usw.l gaben der Aufführung eine über dcq. Rahmen des sehr zahlreich erschienen jüdischen Publikums hinausgehende besondere Note. Nach einer kurzen,"' warmen flegrüßung durch Herrn Dr. Walter Flschef liet der Film bei angespanntester Aufmerksamkeit, oftmals unterbrochen durch spontane Dtifallsäußtrung, ab. Der Eindruck, den dieser neue Fl'm auf alle gemacht hat, zeigen die günstigen Urteile, die die Presse aller Richtungen hier Ober diese Auffiihrunggebraeht hat. Vor allem Ist nn dem Film — Im Orgensaia zu den vorhergehenden — die Sachlichkeit zu rühmen, die den wirklichen Fortschritt de» jüdischen Aufbauwerkes sichtbar vor Augen führt _ Jüdische Gfmtlride Frei (4 g, o<iit 3. April 1923, abends, In allen. Synagogen, 6»/. Uhr. ...... Sonnabend, den 4. April 1925 (Sabbat Hagadol), morgens: Synagogen nach altem RlUis, 9 Uhr, Synagogen nach neuem Ritus«. Frühgottesdienst: 7i/, Uhr, flauptgottcsdienst: 10 Uhr. Sabbat-Ausgang: 7,26 Uhr. ..... Gottesdienst an den Wochentagen, abends. In alten Synagogen! 6V» Uhr; morgens: Synagogen nach altem Ritus, außer Synagoge Pestalozxlitr., 7 Uhr;. Svnagoge Pcstalozzlstr. und Synagogen nach neuem Ritus: 7y» Uhr. LehrvortrScc: Jeden Freitag, nach Bccndirrung des Oottesdlciiiics: Synagoge Kottbuser-Ufer: Dr. Bielen rode, jeden Sonnabend zwischen Mlhcha und MaarHv:' Synagoge Kalserslr.: Dr. Loewenlhal, Synagoge Pestalozzistr.: Dr. E. Levy. ' Synagoge „Der Frlcdonstcmpel", Berün-Halcnsee, Mark« graf-AlhrccIit-StraOc 11/12. Hatiptgottcsdlenst: Frcl'ag, abends 6"/i Uhr, Sonnabend, vormittags 10 Uhr. Mincha: 7 Uhr, Sabbatausgang 7,29 Uhr. WochentagsgottcsdJenst: täglich morgen» 7«A Uhr, abends 6V» Uhr. Painsiina-orunittoniis (Horsn umm Vi Berlin W 15, MclnckcstraDc 10. Bsokkoatoi, DirmiUdtsr and Nanons'baut D«po«.>Ktu« 69, Korfflrsiandamn <V9. P/o»tteh»ekVonw: Marlin Nr lf»40M. Heren HaiemeiiiLelispaei/ üUd. nauonaitonds U fitrlla W IsV AUlaskMtr, 10 / PeitsehseUuswi Bulla 3S247