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Jüdische Rundschau · 1925-03-31 · Heft 26 (31.3.1925) · page 6

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXX (1925)
Issue
Heft 26 (31.3.1925)
Date
1925-03-31
Page
– (sequence 6)
Language
German
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Seite 240 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 26 Vortrag Marlin Bober Anläßlich der Eröffnung der Hebräischen Universität In Jerusalem veranstaltet die Zionistische Vereinigung für Deutschland eine Feier am Montag, den 6. April, abends 8i/» Uhr, im Konzertsaal der Hochschule für Musik, Fasanenslraßc 1, Eingang Hardcnbcrgstraßc. Nach den oflizicllcn Begrüßungsansprachen spricht Dr. Martin B u b c r über: „Das messianische Mysterium" (Jcsaja 53). Eintrittskarten zum Preise von M. 1, 2, 3, 4, 6 und 8 erhältlich im Büro der B.Z.V., Mcinekcstr. 10, Bismarck 7165/70, Im Blau-Weiß-Büro, Stydclstr. 3, in den Buchhandlungen Ostertag, Klciststr. 20, Kcdcm, Dahlmannstr. 8, Ewer, Knesebecksir. 54/55, Jurowicz, Kl. Prisidentcnstr. 4, und Oonjer, Oranienburger Str. 26. Soeben erschien eine Broschüre über die Jüdische Universität in Jerusalem, herausgegeben vom Londoner Univcrsitätskomitcc in deutscher Sprache. Die Broschüre enthält eine Darstellung des Werdeganges und des heutigen Bestandes der Universität, sowie ihrer nächsten Aufgaben. Besonders zu loben Ist die schöne Ausstattung in Druck und Bildern. Die Bilder zeigen die Laboratorien und die Entwürfe lür den weiteren Ausbau des Ocbäudcs, Die Broschüre ist Int Buchhandel zu haben. München. (I.T.A.) Anläßlich der Anwesenheit des Herrn Dr. Alfred Klee in München regte Dr. Klee an, daß* die MQnchcner Judcnhclt aus Anlaß der Universität*- cröffnung in Jerusalem der Universitätsbibliothek eine Vervielfältigung des Kodex Monlaccntis des babylonischen Talmuds zu widmen. Dieser Kodex wurde im Jahre 1343 niedergeschrieben; nach der Münchener Handschrift stellte der verstorbene Prof. Hermann Strack einen Faksimilclichtdruck her, der 1912 577 Blatt Qroflfolio in Leyden, Holland, erschienen ist. Oeorg Brandes wird zu Beginn des Monats April in Wien einen Vortrag über die jüdische Frage halten. Verbaut Bayerischer Israelitischer Gemeinde! (Offizieller Bericht.) Vom 15. bis zum 17. März 1025 fand bei starker Beteiligung aus allen Teilen Bayerns eine Tagung der Körperschaften des Verbandes Bayerischer Israelitischer Gemeinden, der öffcntlichrcchtlichcn Vertretung der Kultusgcmcinden des Landes, in Würzburg statt. Der Vorsitzende der Versammlung, Obcrlandcsgcrichtsrat Professor Dr. Silbcrschmidl, bcgrülltc die Vertreter des Kultusministeriums, der KrcisrcRlerung von Untcrfrankcn und der Stadt Wftrzburg. Obcrrcgkrungsrat Dr. Hoffmann der Regierung von Untcrfrankcn und Oberbürgermeister Dr. Lofflcr hielten Begrüßungsreden. Der Bericht des Präsidenten des Verbandes, Obcrlandcsgerichtsrat Dr. Ncumcycr, der die Entwicklung des Verbandes in den letzten schweren Jahren darlegte. Es standen zur Beratung und Beschlußfassung: die Jahrcsrcchnung und der Haushaltnlan 1025, die Sicherung der KuhcgchaltsoczOce und der Hinterbliebenen- Versorgung von Gemeinde- und Anstaltsbcamtcn durch den Verband, die Ucbcrnahmc der Pensions- und Rcliktcnkassc bayerischer Rabbiner durch den Verband, die Inventarisierung von Kultusgcgcnständcn und Erhaltung kultusgcschichtlich wertvoller Kultstättcn, die zwangsweise Etatisicrung des gemeindlichen Haushaltes durch den Verband entsprechend den Vorschriften des rclIgjonsgcselUchaftlichcn Stcucrgcsetzcs, Schiedsgerichte und Schlcdsgcrichts-Ordnung, die Gebietserweiterung der Kullusgerncirtden, die Anstellung von Bczlrkswjiidcrlchrcrn. Der Etat zeigte einen Abschluß von M. 275 000,—, die in der Hauptsache durch Landesumlagen in der Höhe von 3e,'o der Reichs- und Landesstcucrn zu decken sind. Im Mittelpunkt der Beratung aber stand die Schaffung eines Beamten rechts für die Deanitcn der Gemeinden, der Distrikte und des Verbandes. Die Frage wurde soweit gefördert, daß ihre endgültige Festlegung in der nächsten Tagung erfolgen kann. Ocgcnstand eingehender Beratung war weiterhin die Klarstellung und Ausgestaltung des Rechts der Dlstriksrabbinate, ein Problem, dessen Lösung seit Jahrzehnten angestrebt wird. Den Abschluß der Verhandlungen bildete die vom Verband zum ersten Male unter Zuziehung der karitativen Vereinigungen des Landes durchgeführte soziale Tagung, liier wurden zunächst die Leistungen für soziale Zwecke im Haushaltplan des Verbandes besprochen. Es wurde die Errichtung eines Sicchcnhcimcs für das Land fn die w<*(;c geleitet, für das die KnlhiHgeinrlmfe der Landeshauptstadt als ersten Betrag 20000 M. zur Verfügung stellte. Unter der mit herzlichem Dank aufgenommenen Mitwirkung von Vertretern der Zcntralwohlfahrlsstclle der deutschen Juden in Berlin wurden die Aufgaben und Ziele der Wohlfahrtspflege in Deutschland und insonderheit der jüdischen Wohlfahrtspflege in Bayern erörtert. Es wurde über jüdische Jugendpflege und über Wanderarmenfürsorge berichtet. Berlin. (Gruppe der / I o nisten ausdem Osten.) ^onriabcnd, den 11. April (Chol Hamocd Pcßach), veranstaltet die Gruppe einen literarischen Abend, an weichem der jiddische Schriftsteller A. N. Stcnzcl eigene Werke zum Vortrage bringen wird. Die Vorlesung Steimels wird von einer Anbräche über die jüngste jiddische Literatur eingeleitet werden. Uas ausführliche Programm und das Lokal der Veranstaltung werden noch bekannt gegeben werden. — Die Oruppc plant liir das Somiiicrscmcster die Errichtung eines hebräischen Kurses für Kinder. Es soll den Kindern außer der Kenntnis der hebräischen Sprache auch Unterricht in Bibel und Raschl vctrmUtU weiden. Diejenigen Eltern, welche beabsichtigen, Kinder In diesen Lehrkursus zu schicken, werden gebeten, Voranmeldungen an die B. Z.V., Mcinekcstr. 10, zu richten, x i nin sie dic N*mc« "nd d'e Anzahl der Kinder angeben. f»acli der Zahl der eingelaufenen Anmeldungen wird man dann icststcllcn können, ob ein einziger Kursus oder Parallcl- ,,"r" eingerichtet werden sollen. Entsprechende Lehrer stehen «« Oruppe bereits zur Verfügung. Ludwig Hardt spricht Dienstag, am 7. April, 8 Uhr. Z?5.r. Berliner Sezession. Kurfürstendamm 232, „Ost- und wcstjudlschc Dichtung". (Karten bei Bote & Bock, Wertheim und an der Abendkasse.) .i,.AUd,l?c!,cp Studcntcnvcrcln e. V. (Berlin N 24, FriedrichvrÄ11.?^ Anläßlich der Eröffnung'der Jcrusolcmcr Universität findet am 1. April In den Räumen des Jüdischen Mudentcnvcrcins, Friedrichstr. 11, ein Vortragsabend statt. Es t '!«• Herr Professor D. M. Kojgen liber das Thema: f,m?J universititswesen und seine Bedeutung für das Judenfih? :i HtJl Lco K o h n, Sekretär der Jerusalemer Universität, in i " 7hm*: »Dic Entwicklung der hebräischen Universität »niCft,5al,c!I! u,ld d.ercn Programm". Oäite willkommen. An- ■mg b,i/i Uhr «bendi. Berliner Kalender narot Il»flUtr i£loni«tlnoha V«rilnlK.inic, lltritn W 14, HatniiMlrftl« 10 TaltphODi DUmMk 7IU-70 . Poaiaohaakkonao Ko. 13000 Utrtln MW 1 KMianvarwaltun« d«r D. Z. V. Mlttwoob, o«n t April niwihm. Kfl—1 Ubr Nal.*JBa% Praaaav«r<lairaac *~ Baad »I»»'»*« iUlnoktitr, 10 ArbalUgomtlnaatian Fraa Uargol "~™~""" ak»nda 8 Ohr Da,lU»r MUrachl. Jagtadcamalaiohalt, im V«rwi»ltiiosieob&ii.l« iler Jdrt. OomoloHn, Iloi«n«tr»8»3/4 Harr lUob, Harrt htryt „Dar MlaraaU ala rall»l8,a B«npi(.a BoonabasA den 4. April BMhm. 4 Ubr BarHaar Mlarackl Orappa, In dtr Bynagnga Adui Rehalom, Of*n»<il«r«tr. 8 (PtotaVar IUw) Dro.«lw ,1«« n»rrn n»bh. Dr. Wllb. Larr nbari [MYHl nV13V öonnUf, dtn K Ar>,il »Und« 8 UUr ili. KUaargarlaa Hart, Zthdaatsimtf. tlf» n»n In Nenmnnm PnUldsn, lloianlliaUr Rlr. 40/41 Tombol» - KaWol nntar Mitwirkung »on Lao aollanin — WOraUlitaba •l«»n«n KaflltAnWfat — »rilklM«!»» Tanatnnalk. Karton Inkl Btener in Pr«l»i» »on «k. «rhlltttloh bat Harrn OrOobkim. InvfttMnnatr. 1«}, Nor<1«n IHM Munt»«. A<"\ «. April »banita pünVM. 8 Dh» Zlealal. Vtralalrraaü lür Daaliclitaail, Im Knninrl«»»! dar llootnoliol» rur Mmlki Ka«»n»nitr. 1, KlnR«n(( tlnr<lniib»r(r«lr. OafltnUlobi Felor antAOlleb dur Krirfnang dar htbrnliohtn UnlrtrilUk» In Jnr«ii»1«ra. 1. An>r>r»'b»n. e. Vortrax Dr. Mnrtln riiibtr: „Daa ■milaaUeba MyaUrlaa f.Ta«aJ» S^ KlntrlUaVtrtan ann> ProU« von 1 —«< Vk. arbMtllnhi Im nitro dtr B.Ü. V, WelnAVntlr, in, Itlamorxk 71 Aft/rn. <m Tllan-W«IB.ltnra, R»r<ta1itr. 8, in dan riaebhandl.OtlrriKff, KlM'Utr.tf1. Kndam, P»hlm«nn«lr. B, Kwar, KnaaabaoV- •rr. U/Vi. Jurowle«, K'. PrUMantonMr. 4 und flnn«fr. Oranlanbnrcar Rlr. 9t Jadaa Souabaod Mlaracbl-Ja(aadc«aiilaioliall. bat Arlbnr Pi>hr»eanti«lm, T<***taowitr. 19» LaklOra A«bad Haaai. aaakm. 4 Ubr ^xnuntJ nsD Tin mian Jltdlselisr KchnlTar»la f.. V., Burltn a«i«bS<U(6br»od»i VonlandimUclUdi Rlndlanrat Kort HmmoriUlB, Ornnawald, Filadrlob«rnh«r Str. B'J v^naa nnaV'i w1?? n»a J R*brtl*eba Spraebaoha!« la Harlla (Xltt. SaaiaaUrt AniVonft »rtaill iltr AolmllnUar. n*rr V. Harcrmn. DI»n«t»(C und Vlllwnota 8 Ubr ablädt In dir TTft«h>ehn1a fflr dla Wlattniobttl dM Judtntumt Artlll«rl»itr»la Ii, T. Zlmmtr 4 v?"ia rv nanvoa D'i^? ido n«a .n JOdltcba Scfcala Waat. Aoiknnri trtalU dlt *>bnllalurtn. KrlnUln Obarttbrtrln B»lty X.andan UoDt»c, OUatlait tiri'1 Ponnarala« 19-1 Uhr la ilar SchoU, l*a»ntasin W/B0 v?ta nmioa et?»? noo n»a -in Jlditoh« SobaJa Oal. Aatknalt trttDt dla Sohalltltarln. rrtslola Baiaaat LlabiaruUla, Trallaf S-4 Uhr. Pankow 87» v?naa &ifr> Jldlatha Kladarglrtaa. 1. Nordan i fthdanl^kar Sir. 34/» % OiUnt Jablnnaklilr. 94 8. N.akAlIrt i Wllm.nnitr, 18 4. Wllmtradorl, Htllbronnar rltr. 19 b«i PanoftW Tlcllflh (aaltr Boanabtnd. «od Sonn»a() tob 10—1 Chr. EeeGnaGaoGöosraaoaE^ m n m m p rL'*»| m m n Die zionistische vcrciniouno iüp Deutschland m «ertotullct tfl) MontaB. den 6. April, abends pOnktllch 8 Uhr Im Konuriiaal 4er Hoducbate (Qr Mutlk, Patincmirtii« 1, Kinjant Htrdenbergiiritic, eins Oücniliche KündgeDung aninoiicn der Eroiinung oer ncDraiscticn üniucrsiiat in Jerusalem. 1. AmprtclKn •J. Vorlmr Dr. Marlla Daban Das messianische Mysterium (j».i.m) KintrlMikirlen mm Prtln »on 1-8 Mk. t|nd trhl'lllchi Im Büro der n«rllo«r ZlonlilUch<n Vmlnljrunt. kltlnahiilr. 10, niimtrck 71«; 70. Im Dltii-WtlifDnro. Scydrl.tr IV la den |liichl,ind|iin«en Oittrlif. Klclnt'lr.SO. Kcdcm, Dthlmtnnilr. K«tr, Knctcbccktir 64/rA, Jnrowlei, Kl. PrlildtnUnilr. I und Coniar, Ortnltnburitr Str. aa. CZI^O^^OiCllI^O.i OHDCPni n m & m Fi m o 0 m n n F*3r*'i h*Jk~I Aalrolt Der Mangel an gut wr^ebildcten Lehrern der hebräischen Sprache macht sich in immer steinendem MnOc iKinerkbar. Dic hebräischen Spr.ichschulen, die In mehreren grollen Städten Deutschlands bereits existieren, leiden besonders unter dem Mangel an mcllKxlIsch und »achlicli geschulten Lehrkräften für den Aufaiigmintcrrirlit. Hie Hinrichtung weiterer solcher Institutionen, liir die nllcrort* ein groflc« Ucilürlnl« besteht, scheitert oft an der Unmöglichkeit, geeignete Lehrer dafür zu finden. Die Jüdische Schule, deren Notwendigkeit von fast allen Parteien des Judentums mit gleicher Eindringlichkeit betont wird, liillt sich ohne eine hcbr.ilsch fjitt vorbereitete Lehrerschaft nicht gut verwirklichen. In weiten Kreisen der Jüdischen Rcliglonslehrcr setzt »ich aueti die Ucbcr/cugung durch, dall I lebriilr-ch Im Religionsunterricht nicht durch <lic tote Ucbcrsciriingsmethcxlc, rsondern nur auf Grund der modernen Prinzipien des Sprachunterrichts, wie er von der neuen Pädagogik aufgcfallt wird, gelehrt werden kann. Die Hcbr-Iischc Sprachschulc fn Berlin, dic seit Jahren das Ziel verfolgt, die hebräische Ausbildung der erwachsenen und der Jugend zu vervollkommnen, cnthilt Kur«c von Anfängern ohne jede Vorkenntnisse bis zu weit fortgeschrittenen Stufen. Um speziell pädagoplschen KreUen Ocleccnlielt zu £r,,rl,i Aber Ihre fachliche Allcnncliibilduiig hinaus »Ich hebräische Kenntnisse auf wissenschaftlicher und methodischer Grundlage in Hinblick auf eine spätere Lehrtätigkeit zu erwerben, besteht an der Sprachschule auch ein gesonderter Lehrerkursus. Wir fetabttehtlfitn drmnHchii wellenUbrerkurie ia crSRnra and richten die Bitte aa pBdanonlseti vorneblldtte Damen and Herrtn.an Lchrtr.Stadcaftn, Seminaristen und otxrlj-uQljfblllcrlnncn, dj« datllr Interesse hoben, ilch oagehrnd an an« in wtndcn. Wir brnbfitclitlnrn terncr, an Anlana du Somratr»tme»t*r» neue Karte tllr AntK»[)tr und ferlnetchrlltene, IDr Erwachsene und ScliUltr In allen Slsdllellta Derllns clnzarlchtco. Dtr Unterricht kann rjualD des ptrsOnllchcn WBaschea der BctcUlfrten In den trOhen Morqcnstanden oder uchmtniat, rap^nbendtabocliBllcn werden, Wlrerblllennm«cb(BdichrlUllcbeAttBicldaao. Auch Ventat nnd Gruppen, die besondere WOntehe bttrcDa der Elnrlcataag ' von Kurt« hoben, wollen sich mit uns In Verbindung icties. Der Leiter der Hebräischen Sprachschulc zu Berlin, N. ßcrßßrün, Quulbg. 2, Lclbniutr. 25, „Zaii-Slilluuo" Wir werden um nachstehende Veröffentlichung ersucht. Dic Zunz-Stiftung unterstützt solche ungcdrucktcii Arbeiten durch eine Beihilfe zu den Druckkostcn, welche in philologisch historischer Methode die Wissenschaft des Judentums fordern Die Antragbriefe sind In deutscher Sprache u\id begleitet von der ganzen Arbeit oder von einem für dic Beurteilung am reichenden Teile bis zum 1. Mal 1925 an Fräulein Moskicwl» ßcrlin N, ArtillcricstraOc H, einzusenden. Für 1925 %U 1000 M. verfögbar. m Berlin, im April 1025. Oscar Wassermann, Dr. Q eorg Minden ' Vorsitzender. Schriftführer. Matinee der VI». Sonntag, den 5. April, 11 Uhr vormittags veranstaltet «Jic Vis. (vereinigte Uebiingsstiittcn dischcr Sportverbände), der sich dic bedeutendsten Sport. Organisationen aller jüdischen Richtungen angeschlossen haben eine sportliche Feierstunde Im Grollen Schauspielhaus. r>r' Reinertrag der Veranstaltung wird dem Fond zur Schnflung eines Jugcndsportplatzes In Dcrlln zugeführt. Dic Malin{ steht unter dem Protektorat des Herrn Oberbürgermeister DöU. Neben künstlerischen Darbietungen (Alfred Wittenberg, Alexander Wc.inba.um, Paula W c i n b a u m, Sabine D. Mcycii u. a.) werden sportliche Vorführungen ausgewählter Gruppen der Sportvcrbändc stattfinden. (Volks, tänzc, Turnen, Jiti-Titsu, Fechten usw.) Dic Veranstaltung verspricht in gleicher Welse ein künstlerisches, sportliches und gesellschaftliches Ereignis zu werden. Karten zu 1, 2, 3, 3,50, 4, 5 und 6 M. sind zu haben: Im Büro der Vis (R.).F.-IWro) Burgstr. 30, Zimmer 75. bei Bothe & Bock, bei Wcrthelm Im K.d.W. unc\ In den durch Aushang kenntlichen Geschäften. Brlelkastco der Redaktion Zlonlst Leipzig. Der 50. Todestag von Moses Heß fällt auf den 6. April. Die „JQd. Rundschau" wird aus diesem Anlaß mehrere Beiträge bringen. Wir verweisen Sic auch aut die Im Weltverlag, Berlin, erschienene Biographie von Theodor Zfocistl sowie die Ausgabe von Hell' Soziallstischcii Schriften (ebenda). Politiker. Das Protokoll der Sitzung der Mandatskommission nebst dem vorgelegten arabischen Memorandum ist vom englischen Kolonialamt als Weiß buch herausgegeben worden und zum Preise von 6 sh 6 d. von der englischen Stantsdruckerci zu beziehen. Wir brachten am 13.d.M. eine ausführliche Besprechung aus der Feder von Dr. Dilcski. können aber natürlich das umfangreiche Dokument nicht vollinhaltlich wiedergeben. J. Malsncr, Hannover. Wann der Plan der Uebcrführiing der Cebcinc Dr. Hcrzls ausgeführt werden wird, Ist vorläufig nicht bekannt. Brünncr, Berlin. Wir danken für Ihre Zuschrift und sind überzeugt, dall dic Majorität der Berliner Juden Ihre Anschauung über die Haltung des Berliner Oemcindcvor- Standes teilt. Die Ortsgruppen Bochum. Unsere diesjährige Oeneratversammlung fand am 15. Februar statt. Herr wicschnann erstattete in ausführlicher Weise den Jahresbericht, Herr Braw den Kassenbericht. Danach folgten dic Berichte über Keren Hajessod (Klausner), Kercn Knjemcth (Stopper), Zionistensteurr (Fiaumenliaft) und Schckelaktion (sporn). Die Vorstandswalil ergab die Wahl des Herrn Klausner zum ersten Vorsitzenden. Ferner wurden In den Vorstand gewählt: Herr Lampei, Herr Spottheini, Herr Zweig, Frl. Sophie Cohn, sowie Richard Spottheim und Edmund Weldcnfcld als N.-F.-Milarbeitcr. — Am 11. März veranstalteten wir ein großes Purimfcst, dessen Reinertrag dem Kercn Kajcmcth zufließt. Herr Koch aus Essen hielt dic Festrede. Chemnitz. Zu Gunsten des Kercn Kajcmclh veranstaltete der Juiigjüilischc Waudc-rbimcl am 8. 3. eine Piirimlcicr, die In erster Linie für Kinder bestimmt war, aber zu deren Besuch sich auch Erwachsene in erfreulicher Zahl einfanden. Nachdem dic Kleinen mit Kakao und Kuchen bewirtet worden waren, wurde das Purluischnttcnsplel von Alex und Lotte llärwnld aufgeführt und mit lebhaftem Bcifal aufgenommen. Hebräische Lieder und Reigen, von den Kindern der hebr. Sprachschulc gesungen, beschlossen die wohlgclungcne Vcr- Diislnltung. — Am 12. Mär« fand dann ein von ilrr zionKHscheu Ortsgruppe griiicliit>ain mit dein Jüdischen Turn- und Sportverein „Bar Kochba" vcranstnltctcr Purimball statt. Eröffnet wurde das Fest durch turnerische Darbietungen, dic allgemeinen Beifall fanden. Es folgte eine recht gut gelungene Aufführung der llerzkchcn Szene „Im Speisewagen" durch hiesige Gesinnungsgenossen. Dic Veranstaltung war überaus stark besucht, so dall eine rechte Purimstimmiing herrschte. Der finanzielle Erfolg des Abends war ebenfalls befriedigend. Hnlbcrstadt. In der Ortsgruppe absolvierte am Sonntag, den 22. März. 1925, Herr Mcinhart Maur, vom Deutschen Theater, Berlin, ein mit künstlerischem Geschick ausgewähltes Programm unter dem Mnito: „Die Sehnsucht nach dem Ursprung". Neben rein lyrischen Dichtungen von Jchuda Haie vi brachte der Künstler einen begeisterten Kampfaufnif an das (üdischc Volk: „Noemi" von Iwan Göll. Hervorzuheben Ist ferner ein hebräisch vorgetragener Brief In Versen von Ch. N. Blalik. Den Höhepunkt des Abends bildete dic „Szene des roten Itzk" aus dem Drama: ..DcrGrafvon Charolals" von Richard Bc c r - Ho f f m a n n. Der Künstler entfaltete bei diesen Vorträgen dic ganze Kunst seiner Gestaltungskraft. Dem so positiv jüdisch eingestellten Künstler sei auch an dieser Stelle für dic genuß- und erlebnisreichen Stunden gedankt. Worms. Die zionistische Ortsgruppe Worms veranstaltet am Saimt.ig, <|cn 2S. M'irz 1025, unter Mitwirkung der I ran Leiic 1 Icssc-vSlnshcliner und der I lerren Otto I luttenbach und Kapellmeister Max Sinsheimer den ersten jüdischen Küis'lcrabend, dem in regelmäßigen Absländen weitere Abende folßcn werden. Zu dieser Veranstaltung laden wir alle Gesinnungsgenossen der Umgebung ein. Palästina-Grundfonds (Heren Holessoil) Li Berlin W 15, MclnokcstraQe 10. Bankkontos DarmiUdter und Natioualbank, Dopoi,- Kassa 59, ■ KurfUniondimra 62, PoMieboekkoou: Merlin Kr. JtUn.M. Keren Kaiemem Leiisraei / Jüd. daiionaiionüs Ei Barlla W 13, Msi&eksstr. 10 / Posuchatkkoatot Barlin 2S247

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