Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXX (1925)
- Issue
- Heft 23 (20.3.1925)
- Date
- 1925-03-20
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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/. -' o JifnzeJmimmcr 0,40 Goldmark €TTJ?OT raTT|i^Tr|\ liiiüsS ILJ JL\j UJJ s™ £.... J Lj Reaktion und Verlag W t5, Mcrnckeilraße 10. Er«ch«tnt ledcn Dienstaft und Freitag. Bczugiprcis bei der Expedition InoottUch 1,85 Goldmark. Vicrtcli&hrllch 5.25 Goldmtrk. Aj,ii«i)i«boBn«nniil» wtrdto In d«r Wihniol d«r tlnitlnca Hodtr benchnel. Anzeigen «Verwaltung Jüdlscho Rundschau G.m.b.H., Berlin Wl5. Mclnekwlr. 10 Telephon! Am* Bismarck 7165-70. Aai»l4«npr«ln 8 j«ip«II.Nonpir«llltnll« 0,40 0,-M. Sl«ll«n(tiuclnO,JOO.-M. Ani.lj.mchluOi Dl.nilM und.Fr«ll«| aiehmlH •( 4 Uhr. Telephon i Bismark 7165-70. Postscheckkonto: Berlin Nr. 173M. £0r OfilsrrsIcHi Poitipirkaiseiurat W|<n, Konto Nr. IMOJO. für Tichtehoilowibili PniUpttkoitniml Pitt, Konto Nr. 59410. Mr folsai Poiliptrkiiitnimt Warichiu. Kosto Nr. 190708. RedakllonsschluO Sonntag und Mittwoch nachmittag. {TCP »TIK T3 | XXX. Jahrg. par Xtonlatmu» erattrabt für da« ludUch« Volk dl« Schaffung einer öffentlich. rxMIlch 4jt»l<horl«n HolmslHUa In Patoatln». „Baaolor Programm." i. ■',< ■ v»\.-', ■ i v>; fi»; >;!'":,' i;i! M« /: Für das arbeitende Palästina Eine Rede des deutschen Reichstagspräsidenten Am 16. März, abends, fand in den Splchcrnsälcn Im Berliner Westen eine von der Poale Zion-Partcl einberufene Kundgebung unter der Devise „Für das arbeitende Palästina" statt. Saal und GalcrUn waren überlü'lt. Das Mitglied des Verbandsbüros Poale Zlon, Herr Mendel S i ti gc r, Wien, gab eine eingehende Schilderung der gegenwärtigen Lage In den von Juden bewohnten Ländern der Diaspora. Ucbcrall ist das jüdische Element, welches mit der Wirtschaft des .Landes ni:ht verwachsen war, das erste Oplcr der herrschenden Wirtschaftskrisis geworden. Das Einigrallonsbedilrfnis wächst, aber es gibt keine Immigration«, linder aufler Palästina, da die überseeischen Länder den osteuropäischen Emigranten ihre Tore gesperrt haben. Der Redner entwarf ein Bild von der Aufbaulätigkcit der jüdischen Arbeiter In Palästina uid schilderte Ziele und Erfolge der dortigen Arbei.crinstilutionen. Er wies auf den gegenwärtig vor sich geltenden Strom bürgerlich-kaufmännischer Elemente in das Land hin und unterstrich die Notwendigkeit," alle Kräfte darauf zu konzentrieren, daO das arb:i!cndc Element im Lande, das mit dem Boden und der Wirtschaft verwachten Ist, gestärkt werde. Hierauf hielt der Präsident des deutschen Reichstags, Paul Loebc, von den Versammelten stürmisch aklnmlcrt, eine Ansprache, in der er zunächst betonte, er sei ein Außenstehender und könne nur als Laie sprechen. Htm sei aber der jüdische Arbeiter ni:ht unbekannt j. er sei oft'mit jüdischen ArbcHcrn in Berührung gekommen. Der deutsche Anibcmltlsnitt», der (ihrlgcns Im Abflauen sei, stehe die Sache so darzustellen, als ob die Juden die manuellen Berufe meiden. Er, Redner, weiß es aus eigener Erfahrung besser. Er war 25 Jahre Redakteur des Breslauer Sozialdemokratischen Organs; dort war ein sehr groOcr Teil der Bu:hdm:ker Juden, wie denn luch in Schlesien die Juden im.Handwerk und in der Lohn- •tb:!tcrschalt stark Vertreten sind. Bei einem Atnflug nach Polen nahm er wahr, daß dort das Handwerk und das Fabrlkarbclterclcmcnt ium großen Teil jüdisch ist. In den Rimdecbau geistigen Berufen tun sich die Juden rühmend hervor,' sie stellen der Mcnschhcllskultur. namhafte Führer. Er höbe großes Vertrauen zu dem Versuch, Palästina durch jüdische Arbeit auf zu bauen und so Natur und Volk, Land und Volk wieder zu vereinigen, ergreifend seien die Beispiele der Planiert Ii tlgkclt jüdischer Arbeiter. Hier gc'tt das Experiment in entgegengesetzter Richtung als in Rußland. Dort wollte man etwas Neues schaffen, Indem matt zunflclmt daran ging, die vorhandene Wirtschaft zu zerschlagen; In Palästina nher versucht mau von arund auf zu bauen. Die gesamte sozialistische Welt verfolgt das Werk in Pa!äs'.ina mit brennender Sympathie und wünscht das Gelingen des Experiments, damit es ein Sieg des sozialistischen Auibatigcdankcns werden so'.l. Er wolle der jüdischen Arbeiterschaft zu d:m bhher Erreichten aus vollem Herzen Glück wünschen. (Lebhafter Beifall.) Der nächste Redner, . . Eduard Bernstein, wies auf die Gefahren von Reaktion und Antisemitismus hin. Aul die reichen Juden schimpft man, aber die armen schädigt man. Es ist alles darauf eingestellt, die Armen noch ärmer zu machen. Schlimmer noch sind diejenigen, die sich nicht Antisemiten nennen, aber es sind. Eduard Bernstein führte weiter aus: Obwohl er der zionistischen Bewegung nicht angehört, hege er für die Arbeit in Palästina tiefe Sympathie. Es kommen Leute zu Ihm und sagen ihm, die gaifzc Palästina, arbeit sei ein künstliches Experiment, die Koitcn der Arbeit r,ci:n weit größer als der Nutzen; das Experiment könne nur mit großen Qcldzuwcmtungcn von außen fortgeführt werden. Ich aber glaube, daß.dicsc Arbeit noch gute Früchte tragen wird. Nur eins: die jüdischen Arbcilcr dürfen nie vergessen, daß sie ein Teil der internationalen Arbeiterschaft sind. Nationale Arbeit für den internationalen Ocdankcii Ist das Ziel. Ich beglückwünsche die jüdische Arbeiterschaft zu dem, was sie in Palästina erreicht hat find wünsche ihr Erfolg für die Zukunft. (Stürmischer Beifall.) Eine Kundgebung der Wiener Kullusgemclnde 20 006 ös». Schllllaa. Kr den Kerei llilesiol Die Wiener Kullusgcmclndc hat anläßlich der Eröffnung der hebräischen Universität in Jerusalem In öffentlicher Sitiung des Kultusvorstandcs (Rcpräscntantcnvcrsammlung) vom 15. März einstimmig nachstehende Kundgebung beschlossen': »Die Wiener Israelitische Kulttisgcmcindc begrüßt mit großer Befriedigung die Eröffnung der hebräischen Univcrsi- 'tit in Jerusalem, die in der jüdischen Oeschichtc eine neue p«iode einleitet. Die steten Verfolgungen der jü di.schcn Sttt- ^ntensehaft, die teils gesetzliche, teils faktische Ein- »Jirimg des Numerus clausus in den ost- und mlltc!curopäi- »c'tcn Staaten bedrohen vielfach unsere lerneifrige Jugend in tu Portaetzung Ihrer Studien. Verzweifelt und innerlich gc- «roclicn, Ist sie hätilig gezwungen, ihrem Drange nach llc- 'ticliernng Ihres Wissens zu entsagen. Durch die Eröffnung hebräischen Universität wird dieser Jugend, die im La"dc unserer Väter ihre Zukunft begründen will, "«h vollständiger Ausgestaltung dieser hohen Lehranstalt die 'logHchkclt geboten werden, eine Hochschule zu, besuchen, itf Haß und Verfolgung fremd sein werden. Die Eröffnung der hebräischen Universität bedeutet auch «inen wichtigen Markstein im jüdischen Aufbauwerk in der "Jen Heimat Palßstina und so!' d:r gesamten Kultur- *«t zeigen, daß die Wiedergeburt des jüdischen Volkes sich °'c!lt auf den physischen und materiellen .Aufbau der Jüdinnen Siedlungen erstreckt, sondern aueh die Ontndlagc zur j'tttoltung eines neuen jüdischen geistigen Zeit- Vun?» in der alten Heimat schafft. Jahrtausende lang hat Jüdische Volk während seiner Oaluthwattdcrung der gclstl- X* Entwicklung seiner. Oülcr das größte Interesse entgegen- }?rj:'it. Zersplittert und durch Unduldsamkeit In seiner Ent- '""'"K vlcltdcU behindert, konnte da» gclunge JMische Leben '^nds dauernd festen Fuß fassen. Durch die Errichtung 'Ht hebräischen Universität wird eine neue Stätte :r de3 ^stiecn Schaffens der Juden gesichert; sie wird aber auch ,J Gastliche Stätte für Lehrende und Lernende aller Völker Die Wiener Israelitische Kultusgemeinde begrüßt da. k/t^cn historischen Akt der Eröffnung der lt|°'alschen Universität aufs herzlichste und ver- 'rer Hoffnung Ausdruck, daß das begonnene Wieder «'Iba; ]U(] ^werk in Ercr. Israel das Intercssed er weitesten ver. tj '«chen OcMentllchkelt finden wird und kh> ,,lc ^Cne Männcr< d,c sIen um dle Eröffnung der hcbrälhnl Unlvcr*ltat verdient gemacht haben, ihrer aufrichtigen W-f'i1"» ,n dcfcn Betätigung dal Vcrircterkollcglum den Uti,; , Befaßt hat, dem Plenum des Kultusvoritandes nach ntWtn Antrag *u unterbreiten: K», 5 wfener Israelitische Kultusgcmekidc beschließt, dem v^^Hftjessod einen Beitrag von 30000 Schilling zu Der XIV. ZtorilslcnkongrcO Die Zionistische Exekutive Hat, wie bereits berichtet, Im Einvernehmen mit dem Präsidium des A.C. beschlossen, dem A.C. die Einberufung des XIV. Kongresses für Mitte August nach Wien vorzuschlagen. In Ausführung des Beschlusses wurde soeben ein Zirkularschrcib:n an die Mitglieder des A.C. versandt mit der Aufforderung, diesem Beschluß ihre Zustimmung izu geben. Da wohl anzunehmen ist, daß kein ernster Widerspruch erfolgen wird, kann man den erwähnten Beschluß als endgültig betrachten, Die nächste Sitzung'des A. C. wird voraussichtlich Ende .April in Berlin stattfinden. Lord Ballour nach Jerusalem abgereist London, 16. Marz. Reuter meldet: Lord Bnlfour ist heute zur Eröffnung der neuen jüdischen Universität nach Jerusalem abgereist. * Dr. Chaim Weizmann, der am 13. März aus den Vereinigten Staaten in London eintraf, trat am 17. März morgens die Reise nach Palästina an. Die Drohungen der arabischen Executive Jerusalem. (J-T.A.) Die Palästlncnsisch-Arabisehe Exekutive sandte ein 14. März datiertes Schreiben an den britischen Oberkommissar für Palästina, Sir Herbert Samuel, in welchem erklärt wird, falls den Zionistcn erlaubt werden sollte, zu Ehren der Ankunft Lord Balfours in . Palästina eine öffentliche Kundgebung vernnstsdlvn, so werden die Araber mit O c g c n k u ii d g c b u n g c n antworten, so daß Unruhen nicht zu vermeiden sein werden. to.« Die Palllslina-Konferenz der polnischen Jadenhelt Warschau. (J.T.A.) .Einer Einladung des neugcwäbltcn Obersten Komitees der Zionistcn ganz Polens folgend, versammelten sich Vertreter verschiedener jüdi- Orgatüsationen in Polen'zu einer Beratung, in welcher die Frage der Einberufung einer Pro-Palästina-Konferenz aller polnischen Juden zwecks Entscheidung über die Frage der Teilnahme der Nichtzionistcn on der Jcwish Agcncy diskutiert worden ist.' Es wurde beschlossen, in gm« kurzer Zelt eine zweite erweiterte Vcrfr:ter!<onfcrcnz abzuhalten, Diese Konferenz wird ein Komitee einsetzen, welches . den Wahlmodus und das Programm der Pro-Pnlastina-Konferenz zu bestimmen haben wird., Vor dem XIV. Kongreß Jcwish Aßency, Organisation*. reform, Kercn Hafeiiod. - Friede in Holland. - Die Wiener Kuliusgemelndc und Pal&silna. - Kulturfragcn. - Der Centraiverein und die hebräische Sprache. RW Berlin, 18. März. Die zweite Konferenz der nichtzionistischen amerikanischen J u d c n, die am 1. März, etwa ein Jahr nach der ersten Konferenz, unter dem Vorsitz von Louis Marshall stattgefunden hat, hat die. Vorschläge zum Beschluß erhoben, die vor einem Jahre von Ihrem Sub-Komltcc formuliert worden sind und seitdem bereits inoffiziell als amerikanische Vorschläge in der ganzen Welt diskutiert wurden. Auch das zionistische A. C. hat sich bereits mit diesen Vorschlägen beschäftigt und ihnen — vorbehaltlich der Beschlußfassung des Kongresses — zugestimmt, bzw. die Exekutive ermächtigt, auf dieser Basis die Verhandlungen fortzuführen. Die Amerikaner schlagen vor, daß ein Rat von 150 Mitgliedern und eine Exekutive von 18 Mitgliedern gebildet werden soll. Die Hii'ft^ jeder Körperschaft stellt die Zionistische Organisation. Der Zion'steiikoncircß hätte also 75 Mitglieder des. R-.tcs und 9 Mitglieder der Exekutive zu ernennen. Von den * verbleibenden 75 Nichtztonistcu sollen 40,>, das wären also 30 Sitze, auf Amerika entfallen. Das amerikanische Judentum beansprucht diese Vorzugsstellung in Anbetracht nicht nur seiner numerischen Orößc, sondern auch seiner materiellen Leistungen und V'.'rnflichtungen, die es in Zukunft auf sich nehmen will Es b eibt nun nach dh Frage der Zusammensetzung des restlichen Teile? des Rates zu lösen. Einen großen Teil der Sitze wird das polnische Judentum beanspruchen dürfen, welches nach Amerika die größte jüdische Gemeinschaft darstellt. Das russische/ Judentum wird lciJer derzeit tinvertreten bleiben müssen, obwohl wir die Hoffnung nicht aufgeben, daß in einem späteren Zeitpunkt, wenn dlq Weltlage siejt etwas beruhigt hat, auch seiner 'Teilnahme keine unüberwindlichen Hindernisse In den Weg gestellt werden. Für den Rest der Mandate wird ein Schlüssel unschwer gefunden werden könne». In den osteuropäischen Ländern jüdischer Masseusicdhing wird ohnedies der grüßte Teil der an Palästina Interessierten Judcnhcit von den verschiedenen zionistischen Verbänden erfaßt, findet also seine Vertretung im Rahmen der zionistischen Hälfte. Im wesentlichen wird es sich dort noch um die in der Agttdas Jisroel organisierten orthodoxen Massen handeln, die, wie z.B. die Chassldim, In zunehmendem Maße von der Palästinabewegung ergriffen werden und natürlich ihre Vertretung in der Agcncy finden sollen. Der 14. Kongreß, der im August in Wien zusammentritt, wird also in diesem Punkte vor einer klaren Situation stehen. Es wäre zu wünschen, daß er „das Beste daraus macht", d. h. dnß er mit Würde und Entschlossenheit den Antrag annimmt und das neue Werk des Aufbaues der gcsnmtjüdischcn Jcwish Agcncy mit Enthusiasmus in Angriff nimmt. Man darf wohl sagen, daß seit dem 13. Kongreß die große JMchrhcit der Bewegung Dr. Wcizmanns Programm annreriommen hat und wir hoffen zuversichtlich, daß auch die wenigen prominenten zionistischen Führer, gestalten, die dem Oedanken der Agcncy unversöhnlich gcgenCb.'rstchcn, erkennen werden, daß bei einem histori« sehen Prozeß dieser Art mit Schmollen und Räsonieren nichts auszurichten ist, sondern nur durch positives Mlttrn der neuen Körperschaft der Geist verbürgt werden kann, den a h Zionistcn ihr wünschen. Es wäre verhängnisvoll, wenn man wieder in den Fehler kleinlichen Fcilschcns und ausgeklügelter Reservationen verfallen, würde. Der Kongreß muß endlich einen Schritt vorwärt« machen. * in Anbetracht des Fortschreitens der Agcncy-Bildung wird das Problem der Reorganisierung der Zio. nlstischen Organisation selbst brennend. In Deutschland beschäftigen sich die Zionistcn bereits seit Monaten mit dieser Frage, ohne Entscheidungen zu über, stürzen. Es wäre zu wünschen, daß die führenden Zio» nisten oller Länder und Gruppen sich rechtzeitig über die Hauptfragen verständigen. Man muß sich dabei * immer vor Augen halten, daß Organisationsproblcine keine Prinzip'.rnfrngcn, sondern reine Zwcckmälligkeit3. fragen s'nd. Es hendclt sich darum, die beste konstitu. tlonclle Form für die ki'mfligc Arbeit der Organisation zu finden. Wir bringen In der heutigen Nummer den Schluß c|ncr' Artikelserie von Dr. Hcllinann, der sich bereits vor dem 13. Kongreß clngchcnti mit dem Orgaul« sntlonsprcblcm befaßt und der zionistischen Ocffcntllch« keit Vorschläge unterbreitet' hat. Wenn wir, uns auch nicht mit ollen Einzelheiten seiner Vorschläge Identifizieren können, so glauben wir doch, daß viele seiner ■ j.i •.. >;/,:;■;;■• ' \<r I l'l j:' '.';;•>; :V 1! I- I v f:7.-.r; 1 ■ v' ' t .' t1 j : ■,c i- V. > 1 j . 11' , s i; i* .' .!' I , I '■•ii j; h\ V f t;,i j i 'I; i.|