Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXX (1925)
- Issue
- Heft 21 (13.3.1925)
- Date
- 1925-03-13
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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Eintehtmnmcr 0J5 Goldmark r"""3 r—Tt t ." hi.üi EtLMffi)^™ in ^Ukllon und V«rltiJ W 15, MelnckcilrtOo 10. Erscheint udm-DleoiUit und Fr«lUg. BerogtprcU bei.der Expedition |.*onStllch 1£5 Goldmark. Viert.ljibrllch 5,25 Goldm.rk. * (i)5j„^flO>tn»nt» w*rrf«« la dar Wikralf H.r •lm*tn*n llml.r fctrtchitit. Nummer 21 Berlin, 13. III. 1925 Anzeigen -Verwaltung . JüdlschoRundiohau G.m.b.H., B«rllnWt5, M«ln«k«ilr,10 , -Tch-phoni Ami BUmarck 7165—70. , A«««lä.npf^ii8j«ip»ll.Noipir.m«i«lli0,«OO..M.Sl«ll«nCo«6<Jj»0,»O.-M. Ani«l|t*aidilulli Di«DtU( uod Fr«<U< a teti m 111 »a * Uhr. Teleplioni Dlimark 7165 - 70. Postscheckkonto! Berlin Nr. I73M. £2' 0"Urr«lehi roilipMkMi*n«ml Wien, Konto Nr, IS40JO. E9rT«e«««*"»»low«Ji»li PoitiptrliMicDimt i'iM-Konto Nr. 59410. , , r"'*n 1 roiIi|»fk«iMB»ml W«ritJnu, Konto Nr, 19070*1 RodftktlonnchlnQ Sonntag und Mittwoch nachmittag. H* Xlonlimua aratrabl fOr da» JQdlacha Volk dl* Schaffung «Iner öffcnHIch - rechtlich poilchorfn Holmatatta in Palästina. „Basatar Prooramra.« Zur UalyersltatserSnaang nach Palästina Prof. Moritz Sobernheim begibt sieh' im Auftrage.der Seilschaft" nir Förderung der Wissenschaft'des Judentums a deren Präsident und, der Vordcrai|a|Uch-Aegyptischcn gjfcllschaft als' deren Schriftführer' nach Jerusalem' zur [rülfnfng der hebräischen Universität; Er wird dort pjCh die Ocäellsdiaft. für Paläs(liu-I,'or'«.cJtuijijr und den Deutzen Palästina-Verein (zusammen mit Profcjsor Dal mann) „pfjvciillcren. ... Der Oherrabbiner von Stockholm Dr. M. Ehrenpreis vegibt »icli, vom Unlvcrsitälskomitcc eingeladen, in den Urlisten Tagen nach Jerusalem, um an der Eröffnung der jtbräischen Universität Icilrunehmen. Dr. Ehrenpreis hat auch Auftrag erhalten,- die jüdische Gemeinde In Stockholm dieser Feier offiziell tu vertreten. Prof. Frederik B ö ö k', Mitgüsd der Könlgt. Schwedischen Akademie und Chefredakteur der großen TagcszclUinff jvenska Dagbladct", ist nach Palästina abgereist, um die itfnigl. Scbwcdischc Akadetn i e und die Stock• Seltner Universität bei der I'citr der Eröf.fsung der hebräischen Universität zu ver> ifeten. Die alle Universität in Lund hat Prof. Wr an gel, jir sich gegenwärtig auf einer Studienreise In Afrika befindet, fciuflfg'« die Unlvcrsll.it Lund bei der Universitätsfeier in 'truwlem zu vcrtrclcn. Oberrabbiner Dr. Ehrenpreis Int tu den IcUten Tagen tn schwedisches Komitee für die Universitätsbibliothek In knmlcm gebildet,.welchem hervorragende jüdische und nichtätlmclic Universitätslehrer angehören, so u.a. Prof. Frederik Eöök, Prof. Carl David Joscphson, Prof. Erik Stave, Prof. Henrik Schuck angehören. Die erste Bücherscndung demnächst nach Jerusalem ubgehen. Prinz Sapleha, der frühere polnische Minister des AtuOcren und einstiger Gesandter Polens In London, sowie Graf Poto'ckl, der Chef einer der bekanntesten aristokratischen Familien Polens, sind in Jerusalem eingetroffen und werden der Eröffnungsfeier der hebräischen Universität beiwohnen. Die Familie Potocki hat seit Geneutionen dem Judentum Interesse entgegengebracht. Ein Qrnf Potocki war es, der in der Mitte des 18. Jahrhunderts zum Judentum übertrat und deswegen im Jahre 1719 in Wllna ml dem' Scheiterhaufen endete. Er wird noch heute als Oer Zedek" Im polnischen Judentum verehrt. Prof. Df. Chajes begibt »Ich Ende dieser Woche an Bord der „Vlenna" von Tricst nach Palästina,,um der Er- {Urning der hebräischen Universität ,bcjruw,ohnen.. ,; Am 7. März sind der Präsident de.r ÄmerJcan' Palestine Company, Mr. Samuel Lamport, und Mr, David A. Brown a Palästina eingetroffen. Sie werden der Universitätseröffnung Stlwohnen. ' : . * ' ' . Rom. (J.T.A.) In Rom hat sich eine Gesellschaft roeeks Sammlung von Büchern für die hebräische Universität in Jerusalem gebildet An der Qründtingsversamnttog nahmen führende italienische Persönlichkeiten der poliliehen und der literarischen Welt teil. An der Spitze der Gesellschaft steht Senator Ruf Inf, ferner der bekannte italienische Schriftsteller und Kunstkritiker Adriano Tllghcr, iie Dichterin Tartufarl, Prof. Dante Lattcs ü. a. m. Die Gesellschaft wird dieser Tage einen Aufruf an die italienische Öffentlichkeit durch die Presse erlassen, in »dchem die Bedeutung der hebräischen Universität unter- «riehen wird. ' l He Minister Iflr Kolonien und Lollwesen reise« nach Palästina London. (J.T.A.) Amtlich wird mitgeteilt, daß der SUalssckrctär für die Kolonien Mr. L. S. Amcry und der toatssekretär für Luftwesen Sir, Samuel Hoarc wMircnd Ostertage In Palästina und im Irak wellen werden. Die Reise trägt amtlichen Charakter. Die beiden Minister »erden In Begleitung höherer Beamten aus dem Kolonialamt "«1 dem Ministerium für Luftwesen England am 19. März Erlassen und Ende April zurückkehren. Es Ist wahrscheinlich, M M. Amery und Sir Samuel Hoare, der am 1. April 1,1 Jerusalem stattfindenden feierlichen Eröffne der hebrä Ischen Universität beiwohnen *«rden. Oer diei|Xhrlge Tonrlsteiverkehr zwischen Polei uid Pillsllna bat eiigef>etit Warschau. (J.T.A.) Der für die diesjährige Passablen vorausgesehene grandiose Touristenverkehr aus Polen "«Ii Palästina hat begonnen. Am 7. Mirz abends reisten «'s ersten 200 Touristen, unter ihnen Dcp. Dr. Thon N Senator Braudc, sowie Vertreter slmtlicher in jiddischer UD(1 in polnischer Sorachc erscheinenden Jüdischen Zeitungen, Palästina ab. M5t demselben - Zug rcläten ,400 ,»lästlna-Wanderer aus Polen,' toyWe der berühmte "J'bloner Rcbbc" und Chassidim nach Palästina ab. li> fmplinfjsksmllee ajrypüschfr Jade» iq Ehren Lord Balfoors Kairo. (J.f.A.) In Kairo wurde ein Komitee gebildet, Riehes die Vorbereitungen zu einem ehrenden Empfang i?'<5 Baltours, der über Kairo zur Eröffnung der Jcrtisalcnicr unlv8r»ua» reisen wird, treffen soll. , \f We EInwinieniBB Im PiUsthultn Februar ,. Jerusalem. (J.T.A.) Wie die Pal; TtL.Agenhir erfährt, '"NJ Im-F e bru a r d. Js. 1919 R|n w a n'd e r er in Palästina > i "ßetroffen. Jm Januar d.Js. waren WO Einwanderer ins ß'ekbmmcri. : Vf.*.■:/:. .•' . . . # ©cas P>r<©toii£.©ll Von Dr. Mor.'ltz Blies kl, Haifa. K-cr jetzt vorliegende ÄiisführHclie Bericht über die Disku&ion des Pal5itlna-M»udat$ in der Mandotlgoiii* mlsslon Ist von Bedeutung'für unsere politische Arbeit, well wir durch Ihn die Stellung der Kommission vnmi Zionismus näher kennen lernen.;< . ... ■ I. Schon mehrfach ist mit einer Argumentation, die für eine oberflächliche Betrachtung recht plnusibcl ist, behauptet worden, daß die Balfour-Dcklnratioii einen Widerspruch zu bekannten Qrundsätzeu des Mandat«. Systems enthalte. Diese Anschauung wird auch.In der Kommission vertreten'.:-'Mandatverwaltung bedeutet Erziehung zur. Selbstverwaltung. Dieses Prinzip gibt Gelegenheit zum ersten Angriff: Ist denn, fragt der Italienische Marquis TIi codoli, der Vorsitzende der Kommission, der Art. 2 des Paliistlna-Mandats erfüllt, der die Entwickhing von ScIbslverwaltiiiiRs-InstKulioncii vorschreibt? Hatten die Araber nicht Recht, als sie einen gesetzgebenden Rat ablehnten, in dem ihnen nur eine Ihrer Zahl nicht entsprechende Vertretung zugesichert wurde? Die Erwiderung Herbert Samuels ist klar und einfach: Ein gesetzgebender Rat, der den Arabern die Majorität — das heißt nämlich eine den Bevölkerungszahlen entsprechende Vertretung — gegeben hätte, bedeutet Sabotage der Verpflichtung zur Errichtung der jüdischen Heimstätte. Diese Verpflichtung ist ein Grundsatz des Mandats, sie ist übrigens gerade in dem von den Sclbstvcrwaltuiigs-Elnrlclituugcn handelnden Art. 2 an erster Stelle hervorgehoben. (Diesen Teil der Bestimmung hat der Marquis Thcodpli bei seiner Frage an" Herbert Samuel vorzulesen unterlassen.) Für diese kurze und einleuchtende Argumentation hat es auch in der Maudatkonunlsslon nicht an Verständnis» gefehlt. Besonders der Portugiese Freirc d'Andradc betont wiederholt, daß die ■ Verpflichtung zur Errichtung der judischen Heimstätte.;ein' grundlegender,'ouch :\on:der Mandatkommissfon zu 'schützender•Bcstandtell:dss «Manr dats:sei, und ihre Erfüllung nicht durch/Konzessionen an .die Gruppe'gefährdet;werden-dürfe, .die Ihr Ziel gerade darin sehe, die jüdische.-Heimstätte-unmöglich zu machen. D'Andradc fügt hinzu, daß der grundlegende Art. 22 der Satzung des Völkerbundes dcr: Forderung nach unbedingter Selbstverwaltung entgegen stehe, denn er schreibe vor, daß die unter A-Mnndatcu stehenden Ocmclnwcscn dem Rat und Beistand der Mandatarmacht zu folgen hätten, bis zu der Zeit, wo sie fähig wären, selbständig zu handeln. Vielleicht wäre es gilt gewesen, diese den positiven Vorschriften des geltenden Rechts entnommenen Argumente zu ergänzen, indem man auf Ihre innere Rechtfertigung, auf den naturrcchllichcu Sinn der Forderung der jüdischen Heimstätte eingegangen wäre. Dazu hätte man der Manda|kommlsslon die Oründlng'c des ganzen Fragenkomplexes, die Existenz der Judenfrage mit dein Murin Ernst.entsprechenden Nachdruck darlegen müssen. Von dieser Grundlage aus wäre es möglich gewesen, gegen die im Kern verfehlte Methode Widerspruch zu erheben, die das Schicksal Palästinas nach Irgend welchen heute gegebenen Zahlen fixieren will. Die Balfour-Dcklar.ifion und das Paliistiua-Mniulat enthalten einen V c r s u c h z u r L ö s u n g d e r J u d c n frage. Die leitende Idee dieses Versuches ist, jüdische Encrgiccn nach Palästina zu überführen, dort zu konzentrieren und ihnen normale Möglichkeiten der Entfaltung zu geben. Dieser durch die Balfour-Deklnrntion als gedacht und notwendig anerkannte Prozeß der lieberführung jüdischer Kräfte nach Palästina muß von der Regicrungspolltik Palästinas beachtet werden. Die jüdischen Encrgiccn sind» zum' größten Teil heute nur potenziell vorhanden, ihre Aktivierung verlangt Zeit. Eine Beurteilung des Palästina-Mandats, die es Ernst meint mit dem Unternehmen, die Lösung der Judenfrage in Angriff zu nehmen, muß diese Kräfte einbeziehen;in die Bewertung der Positionen, deren Bedeutung in der politischen Verfassung Palästinas, zu'ni Ausdruck gebracht werden soll. Dum sie muß bereit sein, der historischen Umwälzung Spielraum zu lassen, welche, die Lösung der judenfrage bedeuten wird. Für den Versuch, einen Widerspruch zwischen den Prinzipien'des Mandatsystenm und di-r Idec'dcr jüdischen Heimstätte zu konstruieren, bietet einen Angriffspunkt auch ein Grundsatz, den die Mandatk,ominlssion schon mehrfach eindringlich in Ihrer Tätigkeit betont hat: die Mandatvcrwitltung soll in erster Linie den Interessen des Mandatgeblctes dienen. Die Tatsache der jüdischen Einwanderung wird an diesqm Satz gemessen, mit dem schon bekannten Erfolge, daß in den Bericht der Korkmlsslon eine kritische Bemerkung über die Einwandert« ng aufgenommen wird, die sich nSmlich nicht Initiier Im Rahmen der wirtschaftlichen Aufnahmefähigkclt des Landes geholten habe. Wieder ist es der Marquis Theo doli, der die Diskussion anführt. Er hält gegen die jüdische Einwanderung eine lange Rede, in der mit Sorgfalt so ziemlich alle Argumente gesammelt sind, die überhaupt einmal gegen die Einwanderung von Juden In Palästina geäußert worden sind. Tluodoli verliest den Art. 6 des Mandits, der es der Regierung zur Pflicht macht, jüdische Einwanderung zu ermutigen, um im Anschluß an diese Bestimmung auszuführen: daß die jüdische Einwanderung eine von Jahr zu Jahr steigende Arbeitslosigkeit gebracht habe; daß jüdische Einwanderer sich in einer privilegierten Stellung befänden — ihre Einwanderung wäre in jeder denkbaren Welse, so wie es im Mandat vorgesehen sei, erleichtert wordenI — während Einwanderern anderer Nationalitäten alle möglichen Schwierigkeiten gemacht würden; daß die jüdischen Einwanderer in ungenügendem Maße zum Ackerbau übergingen; daß andererseits ein Teil der jüdischen Kolonien, die schon vor dem Kriege gegründet worden waren, sich in schlechter wirtschaftlicher Lage bcilndc; daß die zahlreiche städtische Bevülkcrung den Arabern Konkurrenz mache; und daß eine erhebliche jüdische Rückwanderung stattgefunden habe, womit ebenfalls ein Beweis gegen die Aufnahmefähigkeit des Landes gebracht werden soll. Diesen Angriffen begegnet Herbert Samu el mit dem Nachweis, daß die jüdische Rückwanderung, absolut genommen, nicht erheblich gewesen ist; er zeigt auch, daß die Einwanderung von' Nichtjuden, keineswegs besonderen Schwierigkeiten begegne, daß der Vorteil der Juden vielmehr nur in der Existenz der Zionistischen Organisation bestände. Sein Hauptai giimc.nt Ist: die Regulierung, also die Einschränkung d<;r Einwanderung. 1 , , . ' ' Dieses Argument.wird auf die Gegner der.Einwanderung .kaum sehr überzeugend gewirkt. haben, denn es bewegt sich Im Grunde auf ihrer Linie. Die Verteidigung der jüdischen Einwanderung gegen die, Abneigung,; wie sie aus der Auti-Einwandcrungs-Propaganda-Rcdc des Marquis Thcodolf spricht, kann sich — abgesehen von dem Hinwels auf die programmatische' Forderung des Xrl, ö des Mandats — ohne weiteres auf chic objektive Darstellung der Tatsachen stützen. Herbert Samuel hat schon darauf hingewiesen, daß die jüdischen Arbeiter als Konkurrenz für arabische .Arbeiter nicht in Betracht kommen,, well ihr Lebensstandard, Ihre Arbeitsbedingungen gaiiz . verschieden' sind, so daß sie nicht als Lohndrücker auftreten. Es' wäre vielleicht richtig gewesen, diese etwas nebenher gemachte Bemerkung mehr zu unterstreichen. Für sie hätte auch die Stimme einer für die Mandatkommission wichtigen Autorität angeführt werden können.: der Vertreter der» I ti tcr» nationalen A rb cl ts.rm tes Iki' der Maudatltom* mlsslon hat in einem Gutachten über die Arbdt:'-Verhältnisse, das bereits mehrere Monate .vor; der' Diskussion des Palästina-Mandats gedruckt vorlag, in einem anderen Zusammenhange die völlige Verschiedenheit des System* der jüdischen von dem der' arabischen Aibeit ausführlich dargiftollt. Vor allem Halt«: iinch" gezeigt werden können — und für den Fall, daß die Regierung'es zur nächsten Session nicht tut, wird die Zionistische Organisitlon Tatsachen und Ziffern hierfür zur Verfügung stellen müssen •— welchen aiinVionlnitlH'hnt; \viit''.cliafIiichen Nutzen die jüdische Einwanderung'der ambi..c!iou Bevölkerung bringt. Vielleicht würde, die Besorgnis des Marquis Theodoll um die wirtschaftliche Schädigung d>;r Araber doch etwas gemildert, wenn ihm Erscheinungen vorgehaUtn würden, wie vHcäo; .< die SuH$mvm* der Stcticrkraft, die naturgemäß — und durch die Reglern ngspolltik noch mehr als es'naturgemäß ist -r iu erster Linie der Mehrheit der Bevölkerung zugute kommt; die Einführung ueticr Kulturen In der Landwirtschaft durch die Juden, aus deren Ucbcrnähme die Araber erhebliche Gewinne ziehen; die S a« ntcrungsttttlgkcit, die auch den Arabern nützt; die zahlreichen neuen Häuser, die überall In den Städten von Arabern gebaut werden, mit Geld, das am wirtschaftlichen Aufschwung de» Landet, zum großen Teil ganz unmittelbar an J udc u»verdient ist; die Anfänge wirtschaftlicher Organisierung, die arabische Arw bcltcr im Verein mit Juden und gestützt auf Ihre, Organisation unternommen haben. Und schließlich wäre auf eine Tatsache ■hinzuweisen, die nicht nur die Befürchtungen der Einwanderungsgegner, sondern auch die Elnschrfinkungspolltlk der Regierung widerlegt: mit der