Mannheim
Compact Memory

Jüdische Rundschau · 1925-03-10 · Heft 20 (10.3.1925) · page 7

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXX (1925)
Issue
Heft 20 (10.3.1925)
Date
1925-03-10
Page
– (sequence 7)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
82% known words query
IRI
…/2651273-2652691-2652711--17219-3518066
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

4 entity mentions

1 Kr. 20 JUEDISCHE RUNDSCHAU Seite las Ups der Berliner Repraientantcn-Versaomlnng Von unserem Berichterstatter. Die Sitzung vom 8. d. M. war fast ausschließlich Herrn sjuinann und dem Verband nationaldeutschcr Juden gewidmet. n„ Thema hatte eine zahlreiche Znhörcrscliar angelockt, die Lfdcr Tribüne dichtgedrängt der Verhandlungen harrte. Nach jutnt Nachruf für den vcrstorbcncti Reichspräsidenten, der itthend angehört wurde, erledigte die Versammlung einige ,.sc|,äftlichc Angelegenheiten, darunter die Subvcutlonicrung L Synagogcnvcrcins Passaucr Straße. Dann.erhebt sich Dr. dee, um die Anfrage der Volkspartcl und der Konservativen „ertn des Plakats des Herrn Dr. Naumann zu begründen. Or Klee verliest den Passus gegen die Rcgicrungszionistcn,;,c Stelle gegen die skandalösen Zustünde in der Oemclnde «öd den poetischen Spruch gegen den zionistischen Kinderhu?. Kcüncr beschäftigt sich dann n3hcrmit dem Hinweis iiil die „in der Berliner Gemeinde herrschenden skandalösen ^stände". V/as kann, fragt der yolkspartei'lche Ffthrcr, mit lesen skandalösen Zuständen gemeint sein, will Herr Naur,inn vielleicht damit die Lebhaftigkeit der Verhandlungen i, der Rcpräsentantcnversammlung charakterisieren, — aber du Maß unseres Temperaments ist ehrenvoll verglichen mit Jcni in den allgemeinen Lnndt.igni oder Im Kclchstnrrc. nie skandalösen Zustünde müssen demnach von anderer Art j(,n und es bleibt uns nichts anderes übrig, als unter <liind.il das zu verstehen, was die heutige Zeit mit diesem «ort verbindet, nämlich eine Korruption Im materiellen Sinne. tVitn mag man uns alles mögliche vorwerfen, aber Korruption ,irJ nucli Herr Naumann uns nicht vorwerfen wollen. Vielleicht soll mit dem Hinwels auf die Korruption der Dezernats- «clisel im Finanzdczcrnnt gemeint 6ciu, der vor einigen Monaten stdt als notwendig erwiesen hat Wir als die Partei, die diesen Dingen seinerzeit völlig ferngestanden hat, können jedoch erklären, daß bei diesem Wechsel Korruption nicht im entferntesten eine Rolle gespielt hat. Mit dem Wort Skandal verbindet man gemeinhin etwas Ehrenrühriges und das muß doch gesagt werden, daß es eine unerhörte Verantwortungslosigkeit bedeutet, ein Vergehen gegen die elementarste Jüdische Würde, wenn jemand an die Anschlagsäule plakatieren üOt, daß in der Berliner Jüdischen Gemeinde skandalöse Zustände herrschen. Das Naumann-Plakat denunziert hervorogendc Glaubensgenossen vor der breiten Oeffentlldtkcit, es erweckt den Anschein, daß In der Ocmeinde Berlin Korruption und Skandal zu Hause sind. Der Oemeindcvor- «lind, berufen, die Würde der Oemclnde zu wahren, hat die Milcht, fidne Stimme zu erheben, er hat Auszusprechen, was ist und die Schädlinge beim rechten Namen zu nennen. (Beifall auf der Oalerie.) Der Vorsitzende des Ocmeindevorstände«, Herr Wolff, erhebt sich, um eine schriftlich formulierte farblose Erklärung abzugeben: Der Vorstand Bißbllllgt zwar, daß mit unzulässigen Mitteln gekämpft norden ist, er erachtet insbesondere Angriffe auf eintclne Personen durch öffentlichen Anschlag für unzulässig, isl jedoch nicht In der Lage, gegen den Gebrauch solcher Kampfmittel einzuschreiten. Das ist alles, was der Vorsitzende der Berliner Gemeinde in dieser Angelegenheit zu sagen hl Die Leere dieser Erklärung erregt auf allen Seiten Erstaunen1, auch der nächste liberale Redner. Herr Stern, eibt für sich und 6elne Freunde der Mißbilligung über das Makat entschiedenen Ausdruck. Herr Stern behauptet, daO die Liberalen den stellvertretenden Vorsitzenden des Naumann- Verbandes, Hern Dr. Pelscr, deswegen auf ihre Liste gesetzt iiben, um die natlonaWcutschen. Juden'von Sondcraküonen ibruhalten, daß aber Herr Naumann sich an die Abrede, nicht gekehrt habe. Der Führer der Konservativen, Herr H. A. Locb, findet kräftige Worte in der Verurteilung der nationaldeutschen Wahlagitation. Er kann es nicht vergehen, wie die Liberalen die Leute um Naumann für bündntslütig halten konnten und wünscht, daß die liberale Fraktion den, Naumann-Verband kräftiger und deutlicher abschütteln mSchtc. Dazu scheint Herr Dr. Türk, der Sprecher der liberalen, jedoch nicht geneigt zu sein. Zwar, auch er kann das famose Plakat nicht verteidigen, die Denunziation will lueh er nicht in Schutz nehmen, aber mit einem dialektischen Kunststück sucht er die Aufmerksamkeit von Herrn Nauminn abzulenken, indem er behauptet, daß Herr Naumann nichts anderes als ein gelehriger Schüler der Zlonisten sei. Den Beweis für seine Behauptung hält Herr Türk für erbcht, indem er darauf hinweist, daß auch die Zionistcn Wische Angelegenheiten In Versammlungen erörtern. Herr K»reski tritt dem Versuch des Herrn Türk, die Nau- Wnn-Debattc in eine Diskussion gegen die Zlonisten umzudrehen, scharf entgegen. Die Antwort, die Herr Wolff »mens des Oemelndevorstandcs vorgelesen habe, bezeichnet Herr Kareski nls Kompromiß-Antwort. Im Gcmclmlcvor. ilind liegen seit einiger Zeit die Dinge so. daß das Kollegium dcht mehr eine überparteiliche Instanz bildet, die alle Anträge »schlich prüft Der Vorstand Ist In den letzten Monaten 'int Abslimmungsmnschlne geworden, die Ihren Antrieb von «ußcii crhiilt. Die Zionistcn fm Vorstand haben den Eindruck, '»D die liberale Mehrheit alle von zionistischer Seite kommenden Anträge nicht sachlich prüft, sondern auf Befehl von '"Qen nlcderstlmmt. Aus dieser feindseligen Einstellung der 'beraten Mehrheit müssen die Zlonisten die Konsequenz "chen, ihre abweichende Auffassung vor der Oeffentlichkclt '« vertreten. Herr Ooslar tadelt das Vorbeigleiten der •orstandsresolution über den Kern der Dinge. Es wäre ''licht des Gcmcindcvorstandcs gewesen, sofort nach Erwinen dcr piakate eindeutig gegen den Inhalt Stellung zu "chmen. Herr Naumann hat sich nicht damit begnügt, seine griffe an die Säulen anzuschlagen, er hat das Plakat als ""gblatt an die Mitglieder des Reichstages versandt. Wie weit m"ß man In der Jüdischen Geschichte zurückgehe«, um einen Wehen Mangel an menschlichem und Jüdischem Anstand zu!n,aen. In dem letzten Halbjahrtauscnd Ist ein solcher schmäh- "«er Angriff gegen die Einheit des Judentums nicht erfolgt. u« nächste Redner der Liberalen, Herr Sonnen!da, Berliner Kalender Bfiroi Dtr!l»»r ZtonUttioh« Varalnlnaor, Htrlln W II, Malntkaatrala 10 Telapbont Blamark 7163—TO » PoitithteVkonto No. I5OO0 Darlln HW 1 K»n«n»»rw»H«n» An B. 55. V, Mtltirorh, Aaa 11. MRra JUd..aaL. rraaaa«aralalgaaff — D«aJ alaalat. fraaaa, In der Koanontehtila, JoacblinaUiator KlrnO« na, Zlmmar 10 fl—7H Ulm Arboltf«<ima<na<h*fl Frao D«r«eri „fUtlglflaa Prag-aa." Jcden Bonoabond MlaracblxlagaadgaiBtlaaclult, b»l Artlinr RohraKonhalm, Tiavnlaowitr. 19* LabtQra »o« Aobad flaaa, nachm. »Uhr Varaaaalga. ßonnUf, den W. MM-i abanrtiNUbr Barllaar Zloalal. VaMlalgaair, In «San Qmamlrlaman dta Loganbauia, KlalaMraO« 10 KaalDiafaat untar dam Tltali „Klaa Parlmlabrl aaala Paltatlaa.« flrnOra Programm nntnr Mitwirkung «rat»r KQnattor. floiamtiUkoratlfla nach SntwSrfan von Jna fa«. Hanar ml» fallUllnaniliirhen r,ando»proJnlit«n. Haoptgawinn darTombnlat «Ina raliutliM-Ttalai». cfUlftet rom FalMilna&oyd' Mohara aratklawtffa Kapollan. Karton Im Vorrarkanf mm Pr«l«a von MV. 10.— IncU 8t«u»r nur Im Büro dar B. 7* V, M«lnoli««tr. 10. ntamarak TIW'70 nn<\ an dar AbandkMaa,?>nty^ "iBD ^na muH JBdlt*a*r NAli«iT»r«ln K. T., Barllo QiaaUttarOkranda« Vorilandamlfclladi fltaiflanrat Kart VtmmanUlB, Ornnawald, Viladrinbirubar fitr. 83 r?iaa rnavn ^vff "^dd p<s 3 Babillaaka SpraehaakaU la Tlarlla (XIII. Saraailaa) Antkunn artaUl dar Rehnllaltar, Harr K. nartvrAn Dtanataa; and WIU«ro«h S Uhr abandi In dar >Tnnh>ohnla Iflr dla Wli»»n«ohafl dM Jodintnma ArttlUrlatlrala Ii, I, Zlmmar I vrw fv na^voa 0^7 ico rva .n jadlaak* lekala Waat. ' Aukunit artallk dla "obnl)»ll«rin, KraoUln Obarlakraria Batty fiandaa Koataf, Dlamtac ood I>onnarat*a; 19—1 Uhr In dar Sehal«. Paianaeitr. 79^0 1^13 nnniB3 O'l?'? rV3 .Ut JtdJiaka Schala OaU Aaikonlt »rUUi dla 6oholl«ltorln, Prknlatn Snaana« Ltehl«oiUla, Jraltag 8— 1 Uhr. Pankow B79 V?133 ZF\> '33 .IT JQdlaoka Kladar«l«laa. I. Nordaa i Zahdanlokar Sir. W» X Oalaoi Jablonaklitr. 9A *, NaukAllm Wllmannitr. 19 4. Wllmaridnrl. Ilallbronnar 8tr. 10 bat Tannfakl Taglloh (anlar Hnnnaband nnd Rnnntai) von 10—I Uhr. verurteilt scharf das Vorgehen des Naumannvcrbandes und schlieOt sich ausdrücklich dem Urteil von Klee und Ooslar an. Herr Sonncnfeld unterstreicht die von Herrn Stern ijegen den Verband nationaldeutschcr Juden abgegebene Erklärung und verteidigt sich selbst gegen den Vorwurf, gegen die Ostjuden eingestellt zu sein. Herr Sonncnfeld wünscht jedoch nicht, daß die zionistischen Mitglieder des Oemelndevorstandcs ihre von der Vorstandsmehrheit abweichende Auffassung öffentlich vortragen. Dr. Klee wendet sich noch einmal dem Naumann-Plakat zu. Die Phrase von dem zionistischen Kinderfang in diesem Plakat Ist deutlich auf die A»li'emltcn abgestellt Ein Mensch mit einer Spur von Vera« wor.lich- Ucltsgcfühl würde niemals einen solchen Satz hingeschrieben haben. Was soll man ferner zu dem Passus über Oskar Cohn, den Jeder Deutsche kennt, wlo das Plakat nagt,' {«nach Ocbühr würdigt". Ein Mann von der reinen und unantastbaren Oesinnung, von einem Idealismus wie Oskar Cohn Ist gegen solche Angriffe geschützt. Ich well! mich, so 6agt Dr. Klee, mit der deutschen Kultur, mit der Treue gegen Ihre Institutionen gennu so verbunden, wie Jeder andere gute Deutsche. Hier ist von einem Redner ferner gesatf worden, dali das offizielle Organ des Zionistcn, die „Jüdische Rundschau", von einem Kampf mit vergifteten Waftcn geschrieben hat. Nun, es Ist wahr, es Ist gegen uns mit vergüteten Waffen gekämpft worden und am schlimmsten im Naumann-Plakat. Ich kann ihnen aus leitenden englischen, französischen und auch deutschen politischen Kreisen prominente Männer nennen, die für die zionistische Ideenwelt tieferes Verständnis haben, als manche jüdische Gemeinde- Politiker. Herr Dr. Sandlcr kennzeichnet den Versuch, den zionistischen Vorstandsmitgliedern einen Maulkorb anzulegen, deutlich als ein Ablenkungsmanöver, um die Autmerksamkeit von dem Naumann-Skandal abzuleiten. So wie die Dinge sich entwickelt haben, fst es überflüssig, im Oemclndcwrstand eine Ansicht sachlich vorzutragen. D;c Abstimmung der liberalen Vorstandsmitglieder erfolgt nicht mehr nach unehlichen Gesichtspunkten, sondern nuf Grund eines Befehl« der liberalen Parteiorganisation. Den Versuch der liberalen Juristen Sonncnfeld und Wolff, aus dem Statut eine Pflicht zur Verschwiegenheit Ober die VorstaiK^bcratungcn herauszulesen, macht Herr Justizrat Ko Mensch er unter Hinweis auf das Statut und das Gesetz energisch und deutlich ein Ende. Die Beratungen sind damit zu Ende. Eine Resolution, die dns Plakat des Verbandes natlnnnldeutscher Juden energisch mißbilligt und zurückweist, wird einstimmig angenommen. Der Antrag der Liberalen Partei, die zionistischen Mitglieder des Oemelndevorstandcs zu hindern, ihre von der liberalen Mehrheit fm Vorstände abweichende Auffassung öffentlich zu vertreten, wird abgelehnt, lür diese Resolution haben, wie Öffentlich festgestellt werden mag, äffe liberalen Repräsentanten gestimmt. DaO die Liberalen den Versuch gemacht haben, die Aufmerksamkeit der Oeffentlichkclt von dem beschämenden Naumann-Plakat durch Entfesselung einer ZIo« nhiteii-Dehatte abzulenken, Ist eine tlbermn merkwürdige Erscheinung. Daß dieser Versuch glatt zusammengebrochen ist, Ist «er entschiedenen Stellungnahme unserer Freunde Im Ocmcindcvorstand und In der Rcpräscntantcnversammlung zuzuschreiben. K, Todestall J .^c.r. .Nacht voni 8- Zl,m 9- MS« starb in Berlin der Bibliothekar der Berliner Jüdischen Ocmeinde, Dr. Jakob R e n z e r, Im 58. Lebensjahre. Der Verstorbene, der aus Lemberg stimmte, schloß sich noch In der Vor-Herzlschen Zelt der zionistischen Bewegung an, der er bis zu seinem Todo Treue bewahrte. Dr. Renzer war ein bescheidener, einfacher Mann, der sich allgemeiner Beliebtheit erfreute und ein stilles Oeichrtcndascln führte. Crsnchlc und oüeuc Slellen Wir suchen dringend handwerkliche Lehrstellen fürs Kürschner, Selm-(der, Bäcker. Conditorcn, Elektrotechniker, Feinmechaniker, Schlosser, Wir suchen drfngcndst Lehrstellen für: Mädchen In der Putzmacheret und Schneiderei und Wischeztischncldcrel möglichst In Betrieben, die am Sabbath ge« schlössen, haben. Ferner Buchen wir dringenxlst Stellen für: Acitcrc Damen Im Haushalt als Hausdamen. Stelle» " für Buchhalterinnen drlngcndst gesucht. Wir haben: Steden für Kindergärtnerinnen In Familien, für kautmfiniikche Lehrlinge, für Schneider, für Stenotypistinnen. Wir bitten olle jüdischen Arbeitgeber sich im Bedarfsfälle an unsere Stelle wenden zu wollen. Meldung«! i Montag bis Freitag zwischen 10 und 1 Uhr. vorm., Jüd. Arbeitsamt, N2t Auguststr. 17, Zimmer 15 (Tel: Norden 0t3ü). En Ist 'uns ein fciitcr Korhkurtus gemeldet worden, tn denj, indische Mfidchen die rituelle Küche erlernen können. Meldungen an das Jüdische Arbeitsamt, N24, Augiwtstr. 17. Das Kinderheim der Ztoii-Logc aut Norderney macht darauf auhncrkran, dau* die Kurpcrfodc In diesem Jahna am 22. April beginnt, und daB noch Kinder für die Zeiten 22. April bis 20. Mal und 26. Mal bis 23. Juni aufgenommen werden kfinnen. Der Antrag Ist, wie In jedem Jahre, oirt recht großer. Wegen Aufnahme beliebe man sich an das Büro des Kinderhelms Hannover, Rathcnauplatz 14, zu wenden. Chemnitz. Die Fraktion der Jüdischen Volkspartci in der Jüdischen Ocmeinde zu Chemnitz beruft für den 17. d. M-, abends 8 Uhr, eine große Wahlversammlung In den Saal des Tivoli, Zwickaucr Str., ein. Herr Rechtsanwalt Dr. Alfred Klee, Vertreter der Fraktion, spricht über das aktuelle Thema: „Unsere Aufgaben In den jüdischen Gemeinden". Allo Mitglieder der Jüdischen Ocmeinde, Männer und Frauen, werden hierzu eingeladen. Düsseldorf. Der Kcrcn Kajcmcth Le;Lsrael veranstaltet am Mittwoch, den 18. Milrz, ahcnds8Uhr, Im großen künstlerisch) ausgestatteten Saale des Parkltotcls, hier, Elbcrlcldcrstr., Eingang Thcatcrstr., einen Purlmkostflinbari unter der Devise „Em Jahrmarkt in Jerusalem". Die Angehörigen der benachbarten Ortsgruppen werden hiermit hcraiclrst zur Teilnahme eingeladen. Frankfurt a. M. Als Purlmlcst veranstaltete der J,N.-F. unter dem Namen: A.O. tür Intime Naive Fröhlichkeit ein Kostümfest mit dem Titel: „Karawane am Tordan" In den % Räumen des schönsten Saales Frankfurts, Im „Tanz-Palais". Der durch den „Oron.ienmarki In Jaffa" (1924) fuudicrtc Ruf dea I. N.-F. ah» Festveranstalter tiat dem moralischen und künstlerischen Kredit der Arrangeure nicht nur bestätigt, sondern beträchtlich erhöht Der Anspruch auf Teilnahme am Fest war derat stark, daß bereits acht Tage vor aer Veranstaltung der Kartenvcrkaut vorübergehend eingestellt werden mußte. Es muß bemerkt werden, daß nicht nur zionistische Kreise, sondern Juden aller Schattierungen Mit Besucher erschienen. SpOa. Am 22. Februar trafen sich der S. C. Süd-Ost und der S. C. Hakoah zum fälligen Vcrbandssplcl, das auf dem Platz des ersteren stattfand. Das Spiel nahm einen sehr Interessanten Verlauf. Die Süd-Ost konnte bis Halbzeit mit 4:1 führen. Bei Beginn der zweiten SpicIhJlftc gelang es Hakoah bis drei Minuten vor Schluß 3 Tor« aufzuholen, so daß es 4:4 stand. Zwei Minuten vor Schluß verhängte der Schiedsrichter einen Elfmeter gegen Hakoah, der verwandelt wurde, so daß der Oegncr durch diese sehr harte Strafe zu einem billigen Erfolg kam. Die II. Mannschaft spielte gegen denselben Verein 2:2. Die I. Jiigendinnnnschaft trug das fällige Vcrbandispiel gegen Osram aus und gewann 2il. Geschäftliche Mlttelloarfen Bekanntmachung. Das außergewöhnliche Angebot fm Anzeigenteil (100 Rentenmark In bar) Ist kein RcKlameschcrz, sondern durchaus rechtsverbindlich. F. Odcrlch, Hamburg 19. Koren tialemeiii Lelisraei / JOD. tfoiionaiionds L V. Barita W 15, Mtlnekcitr. 10 / Posuehsckkoatoi Berlin 28247 Palästina-Grundfonds (Keren Haicssoo) LDt Berlin W15, MolnokestraOo 10. Bankkonto: DarmiWdter nod Naitoaatbaok, D*pos,-Xuis 60, Knrfllrstendimm 59, Pattiohtekkonto: Herlin Nr. 104R.M. Ali Verlobte empfehlen steh Hetla Wolfsohti Cutt KonaelifteaM . 4 Berlin, <ten 7. Mar* 1925 „ „„ JjaoiwUr. 3 Elbeneider SU. 28 Smpttno.' Sonnt*o, den 15. mn, 12—2 Uhr b. Knills, TJle-WudenberQtir.il J Uibeth Mannaberf Max Cohn Varlobt« Hallbor Statt!» 7. litt« 1025 Hlatt Kartaal <"«kob Weldberi Bertha Wcldbert V.riaSlilta «*■■'•"»». ^»>m«lr«Baa,4.8.yanilM» Skalaa-Zbroi r Dlo Geburt einer Tochter goben bokannt Alberl und Ida Wunderlich, gob. May Berlin, den 6. H&rs 1025, Elsholzstr. 19 .J ^itt^Aty/^UfA* fö^fftf* JJ 9 ^//^Jik; — < ■ E dem lohSnan HMion mtknror Nled»rfluar» 'u O ratoha biotot Janslon Ulrich" vo.l« relchllcho f c 2 Famlon inkl. Wohnung and ■im'l. Za- 2 »ohlAga fflr (tna Oitaro (not) am Mk. fÄ~- a , FESTDICHTUNGEN Toaste / Tafellleder / Vorlrfijto Feslzeitunilen / AuffOhrunßen. Akluelll Individuell) E.Sondo^BcrUn-Charloltenburft 4 Waliutrasss 20. Tetephon i Slelnplati 6315. llOPlannon Qlo aaTarblaillekePrelsaaitallaag lüi UOiUUlJWOlOABMlcea la «er Jll auotioa aa, SamsonstfsJoMM Realschule und SchUlerhelm G egründet 1786 ¥ Unterricht in kleinen Klassen Rituelle Verpflegung Anmeldungen und Antragen •a die Schulleitung erbeten

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.