Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXX (1925)
- Issue
- Heft 18 (3.3.1925)
- Date
- 1925-03-03
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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tfr.W JUEDISCHE RUNDSCHAU Seite 167 Felix Rostnblüli Ii Berti» ) fellx Roaenblüth, der frühere Vorsitzende der Z.V. g Ist ru kurzem Aufenthalt in privater Angelegenheit aus ^jkm in Berlin eingetroffen, wir begrüßen ihn auf da» r fI||dute und freuen uns, daß ein Mann, der sich um •r Zionismus in Deutschland so groöe Verdienste erworben nun — von Erez Israel kommend — wieder einige Zelt S!if "eilt. Der Rat dei Preußischen Landesverbände* Neben der Landesvcrsammlung judischer Gemeinden »rtuSfii», zu welcher die Wahlen am 1. Februar d. J. atatt- «Miidcn haben, wird, wie wir schon gemeldet haben, auch ta Rat des Preußischen Landet verbandet be- I^hcn. der sicn aus 35 Mitgliedern zusammensetzt. Es weri,„ hiervon gewählt 23 durch die dem Verbände angeschlotse- ,,„ OemeTnden, 6 durch die Rabbiner, 2 von den Lehrerverbinden, 4 von dem Verbandstag. Aut Je 2OO00 Seelen entfällt in der Regel ein Vertreter. Aepeinden mit mindestens 20000 Seelen bilden einen eigenen tfihibcrirk. Es haben »onach zu wählen: Berlin 10 Vertreter- ^lau 2 Vertreter, Frankfurt a. M. 2 Vertreter, Köln 1 Vcr- »etcr. Auf die weiteren 8 Wahlbezirke Ostpreußen. Bran- JLburg, Schlesien, Hannover. Rheinland I, Rheinland II, Weithfen und Hessen-Nassau entfällt Je ein Vertreter, In den letzt- «Sinnier» 8 Wahlkreisen mikscit die WnhlvorschLigc hls lim 5. Marz eingereicht werden. Stimmenabgabe hat bis ■oJteitent 24. März zu erfolgen. Als gewählt Ist anzusehen, ttt die größte Stimmcnzaht auf sich vereinigt, d. h. der zu füllende braucht nicht die absolute Majorität der Stimmen nj «ich zu vereinigen. Liberale Wablkrelsoeotoetrle Aus Duisburg wird uns geschrieben: Vor den Wahlen zum Verbandstag versuchten de rheltischen Liberalen den Wahlkreis 12 nach dem Grundsatz BDivide et impera" in soviel Teile zu zerlegen, als Kandidaten Ii wlhlen waren. Die Kandklatcnaufstclliing wollten sie den gemeinden überantworten. Der Versuch wurde vereitelt, der preußische Landesverband erklärte den Plan für unzulässig. Vis Ihnen damals mißlungen war, haben die Liberalen jetzt Bf die Ratswahlcn erreicht. Während alle andern Wahl- Preise unverändert blieben oder durch Zusammenlegung vergrößert wurden, wurde der Wahlkreis 12 to geteilt, daß nur liberale Ratsmitgllcdcr gewählt werden können. Ja die Vihlkrclshctzcn wurden den von den Liberalen in Ausstellt genommenen Kandidaten auf den Leib zugeschnitten. Die «leibliche WaKkrcisgcomctrie des preußischen Drciklasscn- BifUments der kaiserlichen Epoche wurde to noch übertrumpft. Gegen diese Methoden protestierte am 26. Februar ein einstimmiger Beschluß von Vorstand und Repräsentanz der Gemeinde Hamborn. Vorstand und Repräsentanz der Oemeinde Duisburg beschtossen am 28. Februar ebenfalls einstimmig: „Vorstand und Repräsentanz erheben Protest digegen, daß für die Wahlen zum Rat des preußischen Landesverbandes der Wahlkreis 12 geteilt worden ist. Sie bitten dringend darum, Abhilfe zu schaffen. Es liegt kein Orund vor, im Oegcntatz zu allen andern Wahlkreisen den Wahlkreis 12 für die Ratswahlcn tu teilen und dazu noch Im Widerspruch zur geographischen Lage die Gemeinde Eisen mit den sudlichen Regierungsbezirken zusammenzulesen. Wir erMIckat In dieser Maßnahme eine Ucclntrichtljung unserer Rechte, die vlde Oemclnden hindern würde Ihren WlBefl zum Ausdruck zu bringen, und die uns ver- «lasen würde, an der Wahl nicht teilzunehmen. Die dritte Jalircskonfercnz de« dculjclien „Hechaluz" Der deutsche Landesverband des „Hechaluz", der auf ein zweijähriges Bestehen zurückblickt, eröffnete seine 3. Jahres- Konferenz am Sonnabend, den 28. Februar, im Verwaltung*- hius der Jüdischen Oemeinde. Nach der Eröffnung der Konferenz durch Dr. Heinz Na gl er folgten die Begrüßungen. Zunichst sprach Herr Schapiro namens des Wclthcchaluz, •odann sprach Dr. Roscnbfüth für die Z.V.f.D., als Vertreter des „Ort" begrüßte Prof. Frankfurt. Es folirten Ansprachen von Vertretern der Poale-Zion, der Hitachduth, des russischen Hechaluz, des Komitees für das arbeitende Palästina, und vom neugegrOndctenJüdischen Verband an der Landwirtschaftlichen Hochschule In Berlin. Nach vorgenommener Wahl des Präsidiums und des PcrmancnzAUstchucscs und einigen Gedenkworten für den verstorbenen Reichs- Präsidenten Ebert begannen die Verhandlungen mit dem Cieneralbcricht des Mcrkas. Im großen und ganzen fst der Merkas mit seinen Im Laufe von 2 Jahren erzielten Erfolgen zufrieden, beabsichtigt aber eine Erweiterung seiner Titiekelt. An die Sonderberichte über das Mädchen- und Tirbuthdezcrnat, über das Handwerks-, fandwirtschaftliche und Finanzressort schloß sich die Generaldebatte an. Ihre Fortsetzung fand die Tagung am Sonntag, den '• März, Im Logen Hau», Kleiststr. Auf der Tagesordnung picea außer einem Bericht über die Lage des weifhechaluz (Schapiro), ein Referat über dat „Wesen des Hecht- 'uf* (Referent Rudel) und Sondcrrcfcratc über „Bündltchc Siedlungen" und „Blau-Wciß-Wcrkstätten". Die lüdisebe* Cedenklelcni im Volkstranerlag Berlin (J.T.A.). Der Votksbund Deutscher KriegsüriberfOrsorge veranstaltete am 1. Märt zur Erinnerung an ®t Toten des Weltkrieges in Berlin sieben große Gcocnk- Wtm. Auch In den Ootteshäusern fanden Gedenkfeiern statt. Jüdische Oemeinde veranstaltete vier Oottesdlcnste tn «rlln, und zwar In der Synajpoge Fasancitstraßc, wo Rah- »(»er Dr. Baek, Hi der Neuen Synagoge wo Rabbiner Dr. Blumenthal, in der Alten Synagoge, wo Rfibblner Dr. ^•enthai, In der Synagoge Rykestraßc, wo Rabbiner °r. Emil Levl die Oedcnkreden hielt. Die Pelern begannen "will um 10 Uhr vormittags. . Anläßlich des Volkstrauertages veranstaltete der Reichsb,|nd jüdischer Frontsoldaten In Berlin am 1. Min, 10 Uhr wrmiitagg, «ine Ocdenkteler auf dem Hetdcnfrlodhof "i Wtlßensee. Oedcnkreden hielten Rabbiner Dr. f'exander und Herr Arnold Stein. Jn allen Versamm- ^n8tn wurde auch des großen Verluste! der Deutschen «Publik durch das plötzliche Ableben de* Präsidenten Ebert WKht. Berliner Kalender Btroi Btrltaar ZlonUtlaeba Varnlnl«t>na, IJ»rllB W Ii, Ifalnaktitrala 10 Ttlapheot Blrakrk 71« —"0 PoattohtAkkoafc) Ko. IJCCri DtrUn MW J K»«i»nT«rw«llon» Art R. t V. IHanitaa*, dan S. Mftra abaoda *U Ohr Barltaar Mlaraahl-Grappt, ia dtn An(U'ta-Vtktorla«alag, I/ulh»r»tr. lim {»»aannhar dar Ho»Ul OaUaatllofea Varaaiulaair H«rt Dr. Wolljanp; ». Walrti „Jadaafrafa Orltalpalltih.« AfliohlUOsml frnlrt AnMprucba, „ abondl *K Ubr Vartr*r*abaad dar Orappa 4«« raatlatbaa ZUalaUr, |m 8linna«a<il dtr ZionUt V*r*lal|rui>ir 10t DaaUahtand. Ualnakaatr. 10, vorn hoolip». Tortrap; d« ITamt Aaronon L Homur an« OhftrkAVr, dar «v«h«n «im nnt'an4 g«komn«altt,ab»ri Dia hrngm dar Jad«a la RaCUad «ad dl* KaUalaallaa dar Jadaa Ia dar Klint." (Bunlaeh) flmi» «Utkamm*nl /»i i Dr* B'»k,1J ,n Jerusalcni ffostorben. Der hervorrsgende Chlrurtr Dr. I J. BitkInd. der Rcinerzeit alt Mitglied des amerikanischen Personals der medizinischen Organisation "a.?ViVh "*ch Palästina rrkominen war, und bis Min 021 Chirurg des RothsehlW-Krankenliaiisea war, Ist am 13. Februar In Jerusalem gestorben. Dr. Biskind war zuletzt leitender Chirurg des Renicrungskrankenhauses rü Jerusalem. Dlo fUdfaclien Schulon In Polen. Im Zusammenhang mit der bevorstehenden Beratung über das Schulbudget hat c ne Abordnung der linken Parteien des polnischen Sejm einige Jüd «he Schulen in Warschau besucht. Die Deputierten drückten ihre Verwunderung aus, daß weder die Regierung noch die Stadtverwaltungen ein so hochwertige» Schulwcten unterstützen. KMwoeh, d*n 4. MSra abtad* 8 Uhr Orappa Ott, In dan Uotonittan, (lrolfiw»)dot Str. 933 GraBa Prapasaada**ra >■>■>!>■ f. Harr BadakUar Uota« Waldoaooi nZlaaialaa «ad tlaataklrfar." Jld.-aat. Fraaaararalalcaap; — Baad alaalil. fraa*« Knat>ana«hnla, Jn»«hlm«lli»1«r Rlr. 63, Zlmm»r 10 6—7 ühn Oatehtahltknrm (KrL TlUnkanaiatn) •—6 übri OtiaUealmttdai n»a« IBdlaaba llaaa.u (tfran!)oanh.vlU\ S-0 Uhr i ralstltnakuranai „Dia rar «an dar KalaalaaUaa." (Dr. IXtl Aaeliar) Mittwoch, drn L >IUr« al>*od> RH U>ir X, h V. Baefcawar Darlla I. V., In NollonW. K»«lnd, Kl»l,ulr»Ca 41 Uarr Dr. Uandclhatuni nDla (agaawtrUc* DadaapollUU las I'aUatlaa." mT^^"^'Saüi^.X^V^^ In ISO Ortsn worden □ fl 3 dl« Vorb«r«lta*gtD für dl« ifln/O m U . KJJ il b getroffen. A8CO Vcrir-nM-a-uta Mllttn sieb uobodlo^t ta den UaasiammlunKPa am 3. Mira beteiliget). Niemand darf sich ausschließen! *c DaaoaraUr. d«n 8. MSra. attnndf 1J.< Uhr Crappa Nard, In dan Mnilk«rfeil«M<in. K*laar-Wllha1m>tr S| TTarr IL-A. Dr. Klaa' nWar badraat aaaara ataatabartarUchaa RaaklaT« .aiya rmoao ' nt« a«".wmb .V?*iaa nnayn ^»?^> D"n»a w nviay nnonn ni^ «U3B>Ha rmxn nmronn w ma»tv*n b^hs o hhäih 10 .lö^p'J^tS •D^npi tfnso won'v -x « nö nnaya^»^ o^a »To?n .n?yoi j'ie O'cen Jno'jafiTno .DJn Ronnabtnd, dnn 7. MSr« »ti«m1a M TThr RabrKItrbrr Vortraar«xyk)u* dar llabrtlaohaa Spraobacbat« ■■ Uarlla. IIL Vortrag la Sllianrataal dar Zlonlitliehaa Vnralntmn« t. DenUohla&d, W«ln«Vc«lr. 10, «m Jiiwhn». Harr R. M. Janiraakv alieti „Schrlllilaltar aad Laaar." ünkoal«nb»ttr»t r»B 60 ff. nnfwUH«. Fnr ^ohnlor dar lUbrtliebia Rnraohaabala V.lntritt trat. Poanaband. dan T. V»ri —— Baebml'U»» 8J< Obr aWrUaar Ularacbi.Orappa, In der SrnaiotrA Adaaa Sohaloa (PloUkar Ba«) nraaadlatrlr. 4 PftaohO dea ITarm Babh. ttarry I.ary Obari ln7'HM V^HH PS^19?Kitv»} tdd "»ns nniJK JUdtti-htr HchaWrr«ln t. T., Dtrlia OtitUfunbrandaa VorttandimtijtlMt "Initlanral Kart Raaimtritaln. Orunawatd, Frtadrlxbaruliar Str. fti V'iaa r.'isv.i v»>? "^eo r*a s nabrllaaha Spraebaabala la Harlla (XIU. SaaiaaUr) Anriraan artaltt dtr PebnllalUr. Harr N. U«r»»rün SUnatas «ad Utlrwoab Ukr aband» In dar tTnohitihnl* l(\r dla Wltaanidbalt da« Jadsntntu . > . AHllWIctrala Ii, t. Umraar i "PV H31V03 B'lV«? "\BD W Jldlaoba fokala Waat. Anikuaft arUll» dla nebnUaltarln, r*rSn)aln OharUkrarta BtUr Landaa UosUc DitBftaa: snd Dc&naraliK U-l Uhr la dtr Sabnla, fMaatattr. 79/SO i'>n3 .mnma oiyrb ^Bo .ri'a -nt JOdlaaba lekala Ott. . Anikas!* arlallt dl« Bobullallarln. rrtnlnla Haaann« LUblanittla, TralUf 4-4 Ubr. Pankow «7» vrraa on1?» *nx* JSdlasba KJadar«lrUo. I. Nord an i Zthdanlekar Str. U/IS 1 OtUni Jabloniklatr. SS S. KaakBltni Wllmannitr. 11 4. WlimanJnrt, HallhrAontr Str. 18 Ul Panofilit TStllcb (aatar Sonntbaul aad Monnl»») roa 10—l Olir. »Der Aufbau". Der heutigen Kummer unseres Blatte» Ist die Nr. 5 der vom K. K. L in Deutschland herausgegebenen Illustrierten Zeitung ,,Der Aufbau" hefsrclcgt. Das Heft enthält Beitrüge über Industrie In PaHstJna, Welzmann In Ucrlin, Purlm in Tel-Awiw, Aus dem neuesten l'aMstlnafllm und Plakatwellbcwcrb des K. K. L. Zahlreiche, grfintentclls ganz neue und besonders sclibnc Rcnroduktioitcn, darunter die neueste Zeichnung des Kopfes welzinanns voo Dudko, wie auch eine Aufnahme Weltmanns beim Vcrli>\sen des Palais des Reichspräsidenten Ebert, mehrere Bilder industrieller Unteriiniimunpfen In Pnlfotlun. Wlctlcrgahen aus dem neuesten PalSstinafilni und zwei preisgekrönte tulwOrfe des PJakatwettbewcrbes des K. K. L, machen den „Aufbau" zu einem außerordentlich gut geeigneten Propagandamittel. Wir glauben, daß diese illustrierte Beilage unseren Usern sehr willkommen sein wird. Hebräischer Kindergarten In Holcnsce- Für einen hebräischen privaten Kindergarten In Halenaee, der ant 2. MIrz begonnen hat, werden noch einige Teilnehmer geiucht Anfragen sind zu richten an Dr. Joseph Melti, Htlentee, Seesener Str. 18. uDn^tJt^.wlw,iV\in Minsk zahlreiche unge Leute verhaftet, die beschutdlr't werden, den illegalen Organisationen ..Hechawcr" und ,/clre Zlon" anzugcliörcu. Die jüdische Oemeinde beabsichtigt, Rabbiner Dr. Josef Carlcbach atrt Hamburg, nach Berlin zu berufen. Die Ortegruppen llerlln. (Misraclii.) Die Tnlmud-Thora Tachke» moiit in Berlin, unter Leitung des Herrn Moses Roßmann, hat In den Räumen des Misrnchl vor einigen Monaten ihre Tätigkeit aufgenommen und unterrichtet 60 Schüler In verschiedenen Zweigen Jüdischen Wissens, wie Tenach, Schulclun Aruch, u. a. Der Unterricht wird In hebräischer Sprache abgehalten. Die Kurse machen einen sehr guten Eindruck. [/ Die Kinder sind mit Lust und Eifer bei der Arbeit, und es hat sich in der kurzen Zeit des Bestehens gezeigt, daß diese Schule eine fühlbare Lücke ausgefüllt hat, Indem Schüler und Schülerinnen eine wertvolle Erweiterung ihres jüdischen Wissens empfangen. Bochum. Am 0. Februar veranstaltete der Zionistische lugendbund eine Chamlschl assar b'scIiwat-Fcicr, zu der die hiesige Zionistische Ortsgruppe eingeladen war. Herr Oomelskl- Berlin hielt die Festrede, Der weitere Verlauf des Abends brachte u. a. einige Reflationen des Schauspielers Hermann Heuser. Breslau. (Zlonln tluclt-sozln listische Arbeitsg c in c i n s c h a f t,) Auf Anregung der hiesigen Ortsgruppe des Hanotl-Hazai'r schlössen sich hier die Ortsgruppen des Hnpoel-llazaTr, Zelrc-Zion, Poalc-Zion, Dritli-I laolun und I Icchnltir zu einer Arbeitsgemeinschaft auf /ionistbch-so?lalislischer Grundlage zusammen. Ihr Ziel Ist vornehmlich kulturelle Arbeit und Durchführung aller jener Aktionen, die im Bereich der zionlstisch-soriallstischen Arbeit liegt. Frankfurt a. M. Am DoMncrstAfr, den |0. Februar, fand die Generalversammlung der Ortsgruppe statt. In der auch der Vorsitzende der Z.V. f.D., Kurt Blumen (cid, anwesend war. Es konnte allgemein festgestellt werden, daß Im vergangenen Jahre wesentliche Forlschritte hinsichtlich der inneren und Stilleren Arbeit der Ortsgruppe pemscht wurden. Oleichzeltig stattfindende Neuwahlen bestimmten Herrn Dipl.-Ing. Orunstein zum ersten Vorsitzenden, Herrn Dr. Schloß und Herrn Dr. Miltner zu Stellvertretern. Ein kurzer Bericht über die Arbeit der letzten Zelt sei hier angefügt: Bei den Wahlen zum preußischen Landesverband bildete sich ein Block der Konservativen, Zionistcu und Ostjuden, wobei dlo Hauptarbeit auf den Schultern der Zlonisten ruhte. Auch die meisten Redner wurden von zionistischer Seite gestellt. Es sprachen die Herren Df. Köllen« scher-Berlin, Dr. Emmerich, Dr. Arnsberg, Dr. I. Simon, J. Wolff, Jacob Herzberg und Dr. Ernst Simon, Frankfurt Insbesondere die IcUtc Versammlung mit Dr. F. Simon als Hauptredner bot eine wirklich tlef- §cheiide Ausclnanderactzunfz mit dem Liberalismus, und in ieser Versammlung stellte slcli auch der Ocgucr in der Diskussion, so daß I lernt Dr. E. Simon Gelegenheit gegeben war, die Unlultbarkcit der Asslmiiationudcologlc in weit ausgreifender Weise zu widerlegen. — Inzwischen fand eine interne Mitglicds-Versammlungr, über die Lehren des Wahlkampfes statt, mit Herrn Dr. f. Simon als Redner. Im Laufe der nächsten Woche spricht Herr Hcrzberg- In einer großen ostJOdlschen Propaganda-Versammlung und Herr Dr. Schloß in der Ortsgruppe über den Gesamtkomplex der arabischen Frage. Am H». März wird schließlich Herr Dr. A. Paquet über die „Politische Idee des Judentums" und sm 31. Mir/. Herr Dr. Arnold Zweig einen Vortrag halten. Nürnberfl-FUrth. (Zionistische Ortsgruppe.) Di: diesjährige ordentliche Generalversammlung fand am 10. Februar In unserem neuen Heim (Restaurant zum „Roten Occhslcln", Urunncngasse 43) statt. Der bisherige erste VormücikIc, Herr'Dr. Ludwig Mayer, erstattete, den Bericht über das abgelaufene Verelusjahr, das Im allgemeinen als ein erfolgreiches bezeichnet werden kann. Die Mitßlicderrahl hat sich bedeutend erhöht, besonders groß ist der Zuwachs aus den Reihen der lugendlichen. Insbesondere wurde auf die Neubildung vcrtchlcdcncr Sektionen innerhalb der Ortsgruppe, der Abteilung und Jugendgruppe Fürth, wie der ostjüdischen Sektion hingewiesen. In der Arbeit für die verschiedenen Fonds Ist ebenfalls In der letzten Zeit ein Fortschritt zu verzeichnen. Herr Dr. L6b erstattete den Kassenbericht. — Nach erfolgter Entlastung des bisherigen Vorstandes erfolgte die Neuwahl, bei der int wesentlichen der bisherige Vorstand wiedergewählt wurde: 1. Vorsitzender Herr Dr. Ludwig Mayer, 2. Vorsitzender Dr. Emil T h a I in a n u, Schriftführer Dr. Rudolf Liebstidtcr, Kassierer Dr. Albert Löb, Keren Hajcssod-Kominlssar l>r. Meluhold Nußbaum, N'atlonalfonds-Kommlssar Dr. Alfons Löwcnthal, Beisitzer Dr. Theodor Katz, Salomon Hc Incman n. als Vertreter des Misrnchl M. Oortki, Vertreter der ostjüdlschen Sektion Mendel Nußbaum und A. Percikowitsch sowie zwei Vertreter von Förth. Folgende Antrüge wurden von der Versammlung einstimmig angenommen: 1. SJimlllche Ortsgruppenfunktloniire sind verpflichtet, vor Antritt ihres Amtes eine Erklärung abzugeben, wonach sie sich verpflichten, Ihrer Maasucrlcistung voll und ganz nachzukommen. 2. Der Vorstand der Zionistischen Ortsgruppe wird beauftragt, Mitglieder, die »Ich gnindlot jeglicher Verpflichtung gegen den Keren Hajeiisou entziehen, zur UrlOlluug dieser wichtigen zionistischen Pflicht aufzufordern. Wird dieser Aufforderung grundlos nicht entsprochen, to Ist die Vorstandsrhaft berechtigt, dem säumigen Mitglied den Austritt aus der Ortsgruppe nahezulegen. Dem betroffenen Mitglied tteht Berufung an die Generalversammlung ru. f1 ■ rrrw. 3E2 ^IWJiU Li— .»■-*• •> .I^^^I^**^!!«!^^»« ^«uÄft^lfi ^Mai» wa-**W't-'*«' »•' ■ rn^r ■m Sair.m@lt PuE>ii?.'BL^iiiclsp©Bic3@ii une«-sendet sie äyf an.äegend©»* mah?Bc.arte €3©m .CCeren.lCs\B<SBnethl