Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXX (1925)
- Issue
- Heft 18 (3.3.1925)
- Date
- 1925-03-03
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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Einzelnummer 0,30 Goldmark t|J I—"3^v /WJ 1—-31-—j Nu 1LP c^D CL? sA P™"3 V^sr fcdakUon u»d Verla«, W IS, Melnekcitraße 10, Ericheint Eden DleneUg und' Freitag, Bezugspreis bei der Expedition LnttHcb MS Goldmark, Viortelithrlich 5,35 Goldmark. ^■tlii>'"^*sa*ra"1'* w*r<'M >■> i*t WlhninJ d»r tlni.lntt, Ll*<Ur txrtchitt Nummer 18, Berlin, 3; HL 1925 . Anzclgon «Verwaltung Jüdlach«Ruad»chaaG.tn.b.H., Berlin W13, Melnekcitr. 10 Telephon 1 Amt Bismarck 7165—70, iU>«ld«apr*iuliMptliXoflpu*l!!u«l]«O,40Q.'M.SI»tUiije«udi.0,*0Q.-M. jjj Aai«Jtf«ucU*Bi DlaaiUf «ad PreltM oackttltlai 4 Uhr,. 1 ——IBBIggJ D.llll 'UfTilmiB i|^.iiiuiiiiij.......i.iu.^.,l|)|^ny;;'minjlil|ii _ Telephon» Bismark 7165-70, Po«lachcckkontoj Berlin Nr. 17392. KOf 0.il«rr«lrl, PotlipnrkuMiuml Wien, Kont» Kr. 154 030. FafTichtclM>ilow«l<t4i Poilipitlumn.ralPri«. Koalo Nr.M4IO. Für Polio, PwiDparkuitB.ml Wtrtchiu, fcoolo Nr. WIM. RcdaktioneichluO Sonntaä und Mittwoch nachmittag.!TD-in 't j^pflfia XXX. Jaiirir. cor »(onl»mu* «ritrcbt IQf da» JOdlith« Volk dl« «chnffunq «Inor Öffentlich . rechtlich qc-alchorfn Holmainu« in PadHaUna. „Basaler Profjramm.«« | BdftsprasMcni Eis<cri | In tiefer Trauer steht die deutsche Republik an der gahrc des ersten Reichspräsidenten. Nicht , nur dem Träger der höchsten Würde des Reiches gelben die Oo lühle, sondern der integren Persönlichkeit eines Mannes, der sich durch eigene Tüchtigkeit und Klugheit vom dnfachen Handwerker zum großen Politiker hinauf« gearbeitet hat. Ebcrt war ein Mann ans dem Volke, (r behielt die Geradheit und den Gerechtigkeitssinn des einfachen Mannes bis an sein Lebensende. Dieser Gerechtigkeitssinn war es, der auch sein Verhältnis zum Judentum bestimmte. Ebcrt hatte schon infolge seiner Herkunft keine besonders engen Beziehungen zum Judentum oder Jüdischen Kreisen, später jedoch kam er in der sozialdemokratischen Partei mit zahlreichen jüdischen Intellektuellen in Berührung und arbeitete mit ihnen zusammen in einem Verhältnis gegenseitiger Vorurteils« fcser Achtung. Wahrend seiner Rclchspräsldcntschaft, die ihm so viele Rcprascntatlonspflichten auferlegte, hatte Ebert auch öfter Gelegenheit, mit jüdischen Persönlichkeiten und Repräsentanten Jüdischer Organisationen zusammenzukommen. Es ist bekannt, daß er zweimal den Präsidenten der Zionistischen Organisation, Dr. Wclz- «ann, empfangen hat und sich von ihm über den Aufbau Palästinas informieren ließ. Der letzte Empfang Dr. U'clzmnnn.« Hegt nur wenige Wochen zurück und Präsident Eberl, der sich damals noch völlig ungetrübter Gesundheit erfreute, zeigte großes Interesse für die palästinensischen Probleme. Die Person des Reichspräsidenten war in der letzten Zelt leidenschaftlich umstritten. Es wurde von nationalistischer Seite «In Kampf gegen Ihn entfesselt, den |cdcr objektiv denkende Mensch als ungerecht, unbeirchtlgt und gehässig erkennen mußte. Denn Eberl war nicht nur .ein Patriot, er war auch ein durch und durch nationaler Mann, dessen Oroßmut gerade jene Kreise, die jetzt am frechsten gegen ihn auftraten, viel verdateten. Es ist vielleicht nicht unangebracht, darauf hinzuweisen,'daß.die Verleumder, die,auch vor dieser rdnen Persönlichkeit nicht zurückschreckten, dieselben Uute sind, deren antisemitische Propaganda den Qcist des dcuUchen Volke* vergiftet ' lW deutsche Judentum und mit ihm die deutschen Zlonlsten betrauern tiefbewegt den schweren Verlust, den' das Deutsche. Reich erlitten hat - Du Präsidium der Zionistischen Vereinigung für Deutschl«nd hat in die Familie des Dahingegangenen sowie an die Rdchsreglerung folgende Beileidstelegramme abgesandt: Relchsrcgicruug Dr. Luther, Berlin, WilhctmstraUc. Wir bitten anläOUch des Hinscheiden« dca Herrn Relchsrjasidenteo den Ausdruck der tiefsten Trauer aller deutschen «misten entgegennehmen zu wollen. Zionistische Vereinigung für Deutschland. Der Vorsitzende Kurt Blumenfeld. Frau Reichspräsident Ebcrt, Berlin, Wllhelmalraße. Wir exlauhen una Ihnen und Ihrer Familie anllßllch des »nschelden» des von allen deutschen Zlonlsten tiefbetrauerten itrrn Reichspräsidenten den Ausdruck unserer wärmten "lillruhme ru übermitteln. Zionistische Vereinigung für Deutschland. Der Vorsitzende Kurt Blumenfcid. ' * . '• ' . Auch die jüdische Oemeinde Berlin hat, wie wir erfahren, fJ, Rclchsreglerung In einem Schreiben die Trauer der Berliner Mcnschaft zum Ausdruck gebracht. Die Einwudenmg In PalSsllna In Jahre 1924 London. (J.T.A.) Wie einem vom britischen Kolonial- ""t «m 24. Februar veröffentlichten Kommunique* ru entneh- ",fn K «tlucj wShrcnd des ganzen Jshrei» 1021 U 851 Juden Minner, 3636 Frauen, 3112 Kinder) In Pa- *MIna eingewandert. Während derselben Zeltpcrlode ^»nderten 2037 Juden aus Palästina wieder aus, so daß die '"nähme der jüdischen Bevölkerung 08M beträgt. Im Jahre 523 Meine sich die Ziffer der reihen Einwanderung auf 3768. ' dtm Kommunicrue* wird festgestellt, daß sich In den letzten j^naten der Charakter der Einwanderung Insofern geändert 7 als ein großer Teil der neuen Einwanderer'Jetzt aus beizeiten Leuten besteht. Mehrere von diesen haben neue "oustfic Im Lande begründet, alle-anderen Einwanderer wur« vorn helmischen Arbcltsmarkt vollkommen Jö»orbh>rt.' Unter der Jüdischen'Bevölkerung laßt sich (,cü,e von irgendeiner Arbeltiloslgkclt'nicht reden; aber audi ■c Zahl der nlchtJQdlichcn Arbeitslosen' ist stark gesunken. Die erste jüdische Stadt Tel-Äwiw, seine Entwicklung und. Zukunft Von Dr. Arthur Ruppin, Mitglied der Zionistischen Exekutive, Jerusalem. I. Rapides Wachstum. So. oft ich nach Tcl-Awlw komme, Jedesmal bin Ich von neuem fiber das rapide Tempo .seiner Entwicklung erstaunt, jedesmal steint In mir von neuem die Erinnerung auf, mit welch armseligen Mitteln vor 15 Jahren diese Stadt gcgründet wurde. Diu' 60 Mitglieder, welche Im 'Jahre 1907 die Gesellschaft Achusath Bnjiih begründeten, hatten, nachdem, sfc mit etwa 50000 Frcs, (2000 C) den Boden bezahlt hatten, noch.50000 Frcs. für den Bau der Häuser zur Verfügung, d. h. ihr Ocsamtkapltal betrug 4000 £. Es bedurfte unendlicher Kombinationen mit den Verkäufern und mit dem Oyrnnasltim, das damals von Jacob Moser Oeld für Bauplatz und OebSudc erhalten hatte, um mit winzigen Mitteln den Bodenkauf von 140 Dunam abzuschließen. Dem Darlehen von 250000 Frcs. (10000 £), das der J. N.-F, den 60 Mitgliedern von Tcl.Awlw gewährte, ist zu verdanken, daß das ganze Projekt nicht schließlich doch Ins Wasser fiel. Orund dazu wäre genug vorhanden gewesen, denn es fehlte nicht an Skeptikern, welche es für den Olpfcl alles Unsinns erklärten, auf den Sanddünen, In denen man knietief ver. sank, eine Stadt gründen zu wollen. i Einige'Zahlen bezeichnen, das Wachstum Tel-Awlws. '• Die Zahl der Einwohner betrug: Im Jnliro 1011 5V) 1013 030 1010 2862 Anfang 1022 5506 Nach Vereinigung mit den umliegenden Stadtvierteln Ende 1022 12862 September 1023 16 524 v ' ■ Dezember 1024 ' 27000 Die Zahl der Häuser betrug- 1O10 zirka 100 1014 1.O20 „ 1021 „ 1023 „ 1500 200 300 600 Dezember 1<?2f 2000 Zu diesen' massivem Wohnhäusern fcemmen noch viele Hunderte von Holzbaracken und Zelten, In denen mehrere tauend Menschen provl-oilseh leben. Die Fläche von Tcl-Awiw, die Im Jnhrc 1000 110 Dunam betrug, Ist bis Dezember 1021 auf niflir als 6W0 Dunniu angewachsen. Der Wert dieser; Boden« ht heute mit den darauf errichteten Ocb.\udcn auf 3 Millionen Pfund zu veranschlagen. Mit seinen 27000 Einwohnern hehcrbcrRl Tcl-Awlw heute ein Viertel der gesamten Jüdlsciicn BevAfkerunp; Palästinas, Wenn die Einwanderung In derselben Welse weitergeht, wie In der zweiten Hälfte des Jahres 192-1, d. Ii. wenn etwa 20 000 Juden nach Palästina kommen und sich zwei Drittel davon In Tel-Awiw niederlassen, so wird Tcl-Awlw In zwei Jahren bereits ein Drittel und'einige Jahre spater fast die Hälfte der gesamten jüdischen Bevülkcnins Palästinas umfassen. II. Kritik. Tcl-Awlw hat viel Kritik erfahren, weil sein uchnuungv plan unsystematisch und viele der gebauten Himer stillos und häßlich seien. Ocwlß Ist nn dieser Kritik viele» ,hc: rechtigt. Nur übersehen viele Kritiker, daß Forderungen, die man mit Recht »u das heullf/e Tel-Awiw stellen kann, unsinnig gewesen w.lren, wenn man «Ic an »las Tcl-Awlw vor 15 Jahren gestellt hätte. Die Juden, die sich daninls. In Tcl-Awlw ansiedelten, mußten Infolrrc den Mangels an Mitteln In erster Linie darauf sehen, billig ru bauen. Für sie gab es nicht die Möglichkeit gut zu bauen, weil dieses gute Bauen Immer mit höheren Ausgaben verbunden war,' Sie hatten nur die Alternative, billig oder gar nicht m bauen. Heute wirken die kleinen Häuschen,-die Im Beginn von Tel-Awiw gebaut wurden, ärmlich und unharmonisch Im Vergleich mit den 60 viel größeren Häusern der Nachbarschaft. Die engen Straßen des ursprünglichen Tcl-Awlw genügen nicht dem Verkehr von heute, well die rapide Entwick- Jung von den Begründern nicht vorausgesehen werden konnte und sogar, wenn man sie vorausgesehen hfltte, die Siedler nicht Imstande gewesen wären, breitere Straßen ru bauen. Daß manche Straßen im Zickzack verlaufen, hängt damit zusammen, daß der Boden nicht mit einem Male, aondem In sehr vielen kleinen Stucken nllniühllch rusninmcugclcniift wurde und daß man, wenn man ein Stück knufte, nlemaln vorher wissen konnte, ob und wenn man das nächste Stück würde kaufen können. Es war deshalb außerordentlich schwierig oder sogar unmöglich, einen systematischen Par. zrllicriingsplan nnfzmlellen. •, ' Schließlich darf nicht vergessen werden,, daß die Orfln-' dung von Tcl-Awlw überhaupt den Beginn einer jüdischen Bautätigkeit Im Lande bedeutete. Bis dahin waren alle' Bauten In Palästina von arabischen Handwerkern ohne Hilfe von Ingenieuren oder Architekten handwerksmäßig aus'-' geführt worden. Niemand hatte'an so etwas wie clnou Stadt-i plan gedacht. Es waren im ganzen Lande keine europäischen Ingenieure mit Kenntnissen' in! Architektur oder Stildiebau vorhanden. Die ganze Anlage > vm»'Tcl-Awlw war.deshalb In den Händen der Siedler selbst,'die notfltJI ::- rlnT'keine lachlirhe Vorbildung verfügten.' E« Ist noch ü.t, ,yrundcr, > ■ . .../.•■ daß nicht noch größere Mißgriffe vorgekommen sind, als es z. B. die waren, daß man dem Oymnaslum, das als der reiche Onkel gegenüber den 60 Mitgliedern von AehusMIi Itojltlt leicht seine Forderungen durch:etzen konnte, den. Platz bewilligte, auf dem es jetzt steht und auf ,dem ta die damalige Hauptstraße von Tel-Awiw abriegelte. Wenn man auch ans den damaligen Verhältnissen alles erklären und meist auch rechtfertigen kann, so mußdoch an das heutige Tcl-Awlw ein anderer Maßstab angelegt, werden. In der systematischen Gestaltung des Bebauungsplanes ist, zwar vieles besser geworden. Dagegen zeigt sich In den Fassaden vieler Häuser noch licute ein erschreckender Mangel an Geschmack und mangelnde Rücksichtnahme auf das Gesamlblld. Hier Ist. wie schon erwähnt, eine strengere Kon., trolle des Gesamtbildes von Tel-Awiw am Platze. Hf. Neue Aufgaben der Stadtverwaltung. ,. Daneben sind aber jetzt ganz neue Atifgabcn an Tel-Awiw herangetreten. Solange es klein war, konnte es viele .Bedürfnisse seiner Einwohner privaten Gesellschaften überlassen. In der Tat wurde Im ersten Jahrzehnt Schulwesen, .Krankenfürsorge, Armcnffirsorge ausschließlich von privaten Gesellfcfh.iflcii geübt und Tcl.Awiw Minimale sich nicht darum. Aber für ein Stadiwesen von fast 31)000 Einwohnern läßt sieh dieser Zustand nicht aufrechterhalten. Wenn es früher genügte, daß der Stadtrat von Tcl-Awlw dafür sorgte, daß Straßen gebaut und unterhalten wurden und daß die Einwohner nicht die Bauvorschriften und die Gesetze der Hygiene verletzten, so ist heute der Stadtrat aus dieser beschränkten Rolle eine» Komitees für Straßen- und Baupolizei herausgewachsen und muß alle Aufgaben auf sieh * nehmen, welche einer Stadibchörde zufallen. Anfange dam auf dem Gebiete des Schulwesens und Krankcnwcscns sind schon da. Aber es ist kein Zweiitl, daß die Anforderungen' auf diesem Ochlctc in den nächsten J.ilircn sich außerordentlich steigern werden und daß die .Gesellschaften, die bisher hierfür sorgten, solange TeUAwfw? ein schwaches Gemeinwesen war, sich von dieser Tiitlqkcit zurückziehen und der; Stadt Tel-Awiw die Sorge, dafür, gänrlich überlassen werden.' Auelt Aufgaben auf dem Gebiete der■ Annr.npliege, der Sorge für Walsen und lür alle Leute, sowie Arhciulosen-' fürsorge harren Ihrer Lftjiing. Daneben find auch wichtige und kostspielige öffentliche Arbcilci, /. B. de Kanalisation, die Anlage eines Parkes, die Vcrbcsic'rung der Wege innerhalb Tcl-Awlws und von Tcl-Awlw nach Jaffa und Pclach Tikwah zu erledigen und. schließlich wird der Stadtrat von Tcl-Awlw sich In viel höherem Maße ds bisher mit wirtschaftlichen Fragen zu bcschaMgcn haben. Die Wohnungsnot nimmt infolge der steigenden Einwanderung sehr schlimme Formen an. Trotzdem so virl gebaut wird, «laß ganz Tel-Awiw eigentlich einer großen Bauwerkslatt gleicht, so reichen die nciilicr^'cstcllten lliiner doch nicht aus, den Woiinuiigsbcdarf 711 decken. Tauscndc von Menschen wohnen noch Immer Im Zentrum von Tel-Awiw In Zelten und Baracken, was sowohl für diese Bewohner, als auch für ganz Tcl-Awlw mit schweren hyglenl-ichen Nachtellen verbunden Ist. Der Stadtrat von Tel-Awiw wird sich der Aufgabe nicht entziehen, können, nach Mitteln zii stidien, um den Wohnungsbau' »o zu beschleunigen,'- daß er mit der verstärkten Einwanderung gleichen Schritt hält und den Jel/.t In Zelten'und Baracken', kampierenden fJlliwollneni eine hygienische Wohnung verschafft. Es wird auch zu den Aufgaben Tcl-Awiwr. gehören", die Industrie ru fördern, indem es den Industriellen, die In Palisllua Werkstätten oder Fabriken errichten wollen, mit Rat an die Hand p.clit und Ihnen nach Möglichkeit Boden oder wenn möglich Rlumc In fertigen Werkstätten pachtweise^ liberläßl'. ' Auch zur Förderung der Touristik künntc scltcus des Stadtrats von Tcl-Awlw viel geschehen. Tel-Awiw als erste und einiigc jüdische Stadt der Welt wird auf die Juden ln-alle.i Ländern eine staikc Anriehungskraft ausüben und sein mildes Klima Im Winter und der Strand des Mlttclmccrcs Im Sommer werden den Strom der Brs,ucVer nnch verstärken. Tel-Awiw müßte für diese' Touristen eine Auskuitftsstcllc schallen, Ihnen beim Besuch der Stadt nnd der umliegenden Kolonien behillllch sein und auch sonst: dafür sorgen, daß sie Ihre Zeit in Tcl-Awlw angenehm und nüWich und ohne zu große Kosten verbringen können. Anfange In dieser Richtung sind auch bereits vorhanden. Wnn niicr ntillg |»t, Ist Ihr organischer Aufbau, .; IV. Bodenpolitik. Die Konzciitrlcrung einer so großen Zahl von Menschen In Tel-Awiw hat einen schweren Mißstand mit sich gebracht: eine außerordentliche Verteuerung des tv-xlcns. Es Ist sehr schade, -daß durch die armtellgcij Anfänge, aus denen Tcl- Awlw herauswuchs-, es unmöglich war,.von Anfang an eine großzügige und gemeinnützige Bodenpolitik zu führen. Aber was dem armen und kleinen Tel-Awiw vor 15 Jahren unm6glieh war, sollte dem großen Tel-Awiw von heute möglich »ein. In zwei Richlingen kann die Verwaltung. von Tel- Awlw gegen die . Bodenspekulation mit Aussicht .auf Erfolg vorgehen. Sic kann erstens für. bestimmte Zonen Innerhalb Tel-Awlwa den Bauzwang einführen und zur Durchfülirung des Bauzwanges von der Rcglpruug die Berechtigung verlangen, unbebauten Boden In Tcl-Awlw mit einer er-