Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXX (1925)
- Issue
- Heft 12 (10.2.1925)
- Date
- 1925-02-10
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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tff. 12 JUKD1SCHE RUNDSCHAU Seite 113 Mases Sohn liUchlolger seines Vater» Mölkau. (J.T.A.) Der Sohn des vor kurzem ver- .forbenon Moskauer'Rabbiners Jacob Mase, Saadlah jUase, wurde von der Moskauer indischen Ocmtüidc eingeladen, den Platz sclnci Vaters als Moskauer Rabbiner eluzupchmcn. Saadiah Mase hat ttoch keine Zusage erleilt Saadlah Mase Ut erst 24 Jahre alt, er gilt aber sclron heute its «ine Autorität in der Talmud-Literatur und in anderen jüdischen Wisscnschaflai. Er ht Oradulertcr der Moskauer Universität und besitzt staunenswerte Sprachkcnntnissc. Wie scln verstorbener Vater ist auch er ein faszinierender Redner. Er galt ichon von früher her als der prädestinierte Nachfolger teines Vaters auf dem Moskauer Rabbuicrsluhl. — Ocgcuibet dem J. T. A.-Vertreter äußerte sich Saadlah Maie dahin, ,r wünschte, bevor er In den Rabbinerberuf eintritt, zunächst seine begonnenen literarischen Arbeiten zu beenden. Saadiah Mise Ist gleich seinem Vater treuer Anhänger der Zionsidce. Das polnische Judentum nnd Palästina Eine zahlreiche VemammUinff der russischen Zionistcn in Berlin fand am 30. Januar unter dem Vorsitz des Herrn Dr. J. Brutzkits statt. In der Versammlung berichtete der soeben aus Polen zurückgekommene Dr. M. HI n d c s über die neuesten Ereignisse im zionistischen Leben Polens. [>:s polnische Judentum, erklärte Or. I lindes, lebt im Zeichen Pjlästinas. Das Interesse für Palästina Ist so allgemein, difl sogsr die ehemaligen ausgesprochenen Qegner des Zionismus in bedeutendem Maße von Ihm niedergerissen wurden. Die Darstellungen, die diesen Umschwung lediglich auf die Mitwirkung der wirtschaftlichen Katastrophe zurückzuführen versuchen, sind tendenziös. Positive Momente wirkten auf diese Stlmmungsänderung' ebenso mitbestimmend wie negative. Die zionistische Welle ist zu groß und zu ernst, als daß man jie mit einer Panikstimmung der Einzelnen Identifiziert werden, könnte. Die Erfolge des Zionismus einerseits, das schwarze Antlitz des Oaluth andererseits haben eine tiefe psychologische Krise verursacht, die zum Zionismus geführt hat Es ist IJchcrlich zu sagen, daß die heutige Palästina-Bewegung der pfrüheren Amerika-Wanderung nur mit geänderter Richtung verglichen werden kann. Nicht nur die Richtung, sondern auch die Seele der Bewegunghat sich geändert. 91 Prozent der wirklichen und potentiellen Palästina-Wanderer verzichten von vornherein darauf, was für die Amerika-Emigranten gewöhn* lieh entscheidend war nämlich auf die Hoffnung, sich in dem neuen Lande zu bereichern. Dagegen macht sich unter ihnen eine bedeutende Neigung zur produktiven Um* Schichtung fühlbar. Die Hauptfrage, aut die die zionistische Organisation bei Ihrer ersten Berührung mit der mächtigen Palästina-Bewegung stieß, lautete: Unter welchen Gesichtspunkten soll die neue VCanderung.iwelle reguliert werden? Daß die zlonis'Jsche Organisation gegen die Auswanderung derjenigen Elemente Umpfen muß, die wir tschaft lieft zur Ansicdlung ungeeignet sind (d. h. weder qualifizierte Arbeiter noch Kapitalisten sind), darüber wurden keine Meinungsverschiedenheiten laut. Strittig war nur, ob auch eine Auswahl der Emigranten nach Ideellen Gesichtspunkten vorgenommen werden soll. Die Ideelle Einwirkung aut die Emigration Ist aber nur auf dem Wege der Aufklärung und der Prop»- panda, nicht aber auf dem Wege von Zwangsmaßnahmen ju erzielen. Anderenfalls würde unter dem Deckmantel der ideellen Auswahl eine Monopolstellung für Anhänger einzelne? Partelen geschaffen. Dies wäre aber ein höchst gefährlicher Weg — außen?' und Innemolitlsch. Als einziges Kriterium 'für die TMrrkcJt der Palästina-Aemter ' können' daher' nur die wirtschaftlichen und allgemein-menschlichen, nicht aber die nationalcn-tdeellen Eigenschaften der Auswanderer gelten. Der Redner hofft, daß dieser Standpunkt auch von der neuen Leitung der zionistischen Organisation in Polen vertreten werden wird. Dagegen muß die Hauplaufmcrksamkcit der zionistischen Bewegung auf die Beherrschung und Beeinflussung der Aufbau Prozesse In Palästina Im zionistischen Sinne selbst gelenkt werden. Die neue Leitung in Polen beabsichtigt, eine Sondervertretung in Palästina tu errichten, die der Herstellung eines Kontaktet zwischen der Auswanderung und dem Aufbau dienen soll. Nach dem Referat entwickelte sich eine lebhafte Debatte, an welcher sich die Herren; Dr. Hurwlcz, Dr. Brutrkus, Mierenburg. L, Mintz und Frau Tschernomordik beteiligten. _ PalSsllia-Exkurslon des Weifverbandes der lOdlsche» Slndrnlenschzll Das Oenerslsckretariat de-i WcHverbandes der Jüdischen Studentenschaft teilt mit, daß die Anmcldungslri&t für die Ex- Kursion In allen Ländern bis zum 12. Februar d. J. erstreckt wird. Nach diesem Termin werden Anmeldungen nicht mehr entgegengenommen. Die Teilnehmer an der Exkursion werden sich an den drei Tage dauernden Feierlichkeiten anläßlich der pölfnung der Jeruialemer Universität (I.—3. April) offiziell «(eiligen. Die Zahl der Anmeldungen für die Exkursion wt 200 erreicht. Auskünfte, sowie Anmeldungen für die pkurslon: Verband jüdischer Studcntenvercine. Berlin, N. 21, Außuststraße 17 oder Kartell jüdischer Verbindungen, W. 35, Kurförstcnstraße 150. Der „Schalom A1ertera".«Iob ■ Der vor einiger Zeit in Berlin gegründete jüdische Kulturkll|h „Schalom Alechem", dessen Mitgliedern aus Schrift- Jtellern. Künstlern und sozialen Funktionären bestehen, veröffentlicht einen Aufruf an die jüdischen Schriftsteller, Kunst- Oetehrten und überhaupt Intellektuellen der ganzen Welt, w eine von dem Klub zu schaffende Bibliothek Bücher zu ffcnden und die jüdischen Verleger zu veranlassen, der Klubb'bliothek Exemplare der Vcrlagswcrke zuzuwenden. In dem ««'ruf heißt es u. a.: Der Klub soll den von den Haupt- Zentren der jüdischen Literatur losgerissenen jüdischen «hallenden und Intellektuellen ein geistiges Helm geben — «ne jüdische Bibliothek, die alle jiddisch erscheinenden Werke, jovjle alle Judaica In anderen Sprachen enthalten soll. Es "Nt aber der nötige Fonds hierzu. Wir sehen darum keinen «nderen Ausweg, als uns an unsere Schriftsteller-Kollegen zu senden, daß sie uw Exemplare Ihrer eigenen Werke widmen, Ql* die schönste Oabc sein werdin für jenen Teil der «blenden jüdischen Intelligenz, der in Berlin seine Exilzeit vc'leben muß. " ,. Das Heim des Klubs ist Berlin W 63, Kleist- Mriße 9, > . ~ * Ecrlimcr Kalender Bflrot ttarllnar ZtooUtlaoha VoroInMun«. Marlin W 1% llalnakaitrala 10 Talapboni Ultmark JltlS — 70 l'oalaahaekkoni» Ko. iWi tlarllo MW 7 KBaatnvtrwMinn« clor B. Z V. rVkloWU Dar Ohr« DiM>aUfr,dao ia FoVrnan Fa*hta«. llltlwcHh den II. Fol.m»n TraUla*;. Ponn(>r.t'ir,'l,,nl .'. I\l.nif\r I.'.-l.r-UrS. f<rrm!.iif,.l.1\K«1ir««r V/aadaraaff. DI<inf(AB<,.li>a 17. KaWiiar- FatM»«. |)«i!n»nt*i».i)»n 10. falirnan II.t.iKlioli. Moni»*, d»n SA l'.Vr.ian Tr.tnl"*. DUnitair. ilnn VI. rV>ro*n FasMa». OnniiTKlnir, tl«n VI. Pahnian IfabrSlaeh, MlU-'ooli. den 11. Prlimnr Jlld.-aat. Frauaararalnlgaag — Baad alaaat. Fraaau, . ■ In dar KnaSonaclmla. JoaoMmathalar «tr. »I 7.l>T>m»r 10 'S—V{« Uhn Atr.all«a-«m»Ui«l>*(l Kran. UaruMi „Halles,a daga*.'* V,l-'',0 l'hn 4. Ahan-I V<>'k«kiiivla. (It«foron( wir«! nocl, l.«k»nnic!nif#l»i<ai Mltlwo«li. .Ion II, KohrOftr nlirn.U HK\ t'hr Orappa S0d, In dar Nounr Plitlli*.rmo»la (UoUr Raal) KOpoolokor 8tr. 08/01 Starr Pf. M»» Bi-hw»»»! ' „Wla kSaaaa wir «maara Klnda» I« Oalalk (Odlaofc aralabaa." Zn Degtno de« Ahnn la wird M.rr tV, Hana Illrvnh nl.ar d«n Vnrlanf und dl« Krr'WnUim rJor tMn'1««»arlinn>t«w«hl»ri h"rl»>ht>n. Donneratar, dan IS. f*t.r»ar ahanda rO"VÜ. Uhr Z. I. V. Ilacliawar, In dfr Wynaao»« Kf.l»>m«*r t'fnr narr Dr. Unna tlWlit „Pia l'rottamf. itaa OaUlhaloalim«»." nn»ta liomllrli»t «rlilknmmnn. «»otinakond. dan 14. KiHrnar na»hm. StThf BarUaar MlaraobUGrappa, In dar •ma«<Hra A^aaa flehaUm 'PloHkar R«w) fln»nadMr»»r^Öa 4 Droadtio von Hirrn Pahh Pr. WUholm Xt*TfnoD ina muH . JIMIs^har «rhniTToln P, V., fVlIo .OaioUIUlattrand« Vnra>»Mamli0<l*di RlniHanrat Kurt ttMMBtnUtt» Omn«»»M, Frladrlrhtnthar Rtr. 83 *-9^33 r4>3vr, w>? na s Babrllaaka Spratkaokal* I« QarUa IXUI. Saataatarl An»Vnnll arialli dar «otinlloliar. "arrK. n«r»»r0n DUnalag und Wllhmah 8 Uhr atondi la dar rrni<h*nhnl« inr dla Wliaana^hall daa Jadanrama. Arllll»rlM»raC» 14. T, 7(mm»r 4 > v?na n;-<»)?s3 c*"»?'? •'Do n»a n ' Jldlaelia Ictiala Waat. AnaVrmft »Haltt dla *ehnHalrarln, KranU>n Onarlakrarin Patt» r.andaa Montag. Clanaia« und rtonnaraf »«• 13-1 Uhr In dar Hchnla, Kaaananalr. J9/H v?^a w "^tua e^rb ^ic P'a jii JSdlaoha Sclial« OiU Aiukanft artallt dJa 8ohull«lmrln. PrS'itnln Rmaitaa Lfahtaivatatn. S*rat**i 3-1 Uhr. Panknw K7» ^133 CHT »)3.TT . JOJIaelia Kladargtalaa. 1. Kordon t f »hdonlckar Su, M/na *, Oatani Jab'nn«kl»lr, Ort . a Nauknll«. Wiam»nn«»r. U 4 Charlottanbare Kaimratr, 1 pt S. Wllmaradorl. H.Uhmno-r Rtr 1° kat Panifakl Taclloh (»alar Saanabaod and Soont»«;) rat 10—1 Chr. , rr. m 2/s . / des iConfInsektes Iiis ' '"."'S) |"r,\/'~ 'uij ^s_»v^. •"**Lui LmJ bedeutet die AusSösung von 4®®8 ipy^ain durch den ^ereii^a!csne£li In Dcu&schlsnd „Unser Leben", eine in jkldischer Sprache in Lclp/I? Küchcngartcnstraßc 4, erscheinende Wochcnsthrift, wird bald auf ein cinjShrigca Bestehen zurückblicken können. l.\»s DIatt ist in erster Linie <lon Inte reisen der In Deutschland lebenden Ostjuden gewidmet und bemüht sich, ein anschauliches IWd von dem Leben <lcr Ostjudcn In Deutschland zti zeichnen. Die Zeitung veröffentlich fortlaufend Berichte aus den östlichen Judcnwntren und pflc,^ in seinem Feuilleton das jiOdisch-litcramcho und allgemein künstlerische Stoffgebiet. Selbstverständlich <kInnen auch Berichte rotn neuen Leben "in Palästina einen erheblichen Raum ein. Der Bezug dieser auch äußerlich «ich sehr vorteilhaft präsentierenden Zeitung kann unseren jiddisch lesenden Freunden warm empfohlen werden. Auf der Generalversammlung des Crddlt Fond er Egypticnnc teilte der Vorsitzende auf Anfrage eines der Aktionäre mit, daß die Ovscllschaft demnächst mit der In vesUcrung von QcWctn in Palästina beginnen wird. Thörlener Zlonlsllsclie Gfsellschall Die nächste Sitzung findet nm Sonntag, den 15. Tebruar 1925. vorngittngs 10 Uhr, in Neudlctenhof im Qasthof der Brüdergcmelne statt. Verhandlungsgcgenstand: „Der Ostjude In Deutschland". Referenten sind die Herren Srago. Berger und Kalecky' aus iena. Besondere Einladungen werden nicht verschickt Oiste aben Zutritt Dlo Weltorganisation Zionistischer Frauen (Women's fnternatioii.il Ziouist Organisation) sieht sich gezwungen, neuerdinr;s festzustellen, daß folgende Institutionen von dieser Or^nlr-atlon seit ihrem Bestehen (1920) gegründet und sub- . ventionlcrt «w«fdcn: 1. ..Hostel" In Tcl-Awlw, 2. Mütter- und SiiiRlingsbcrahuicsstclIcn. 3. Landwirtscliafttichc l'raucuschulc in Nahalal. In den vier Jahren ihre* Bestehen.*, hat die Orcanlsiliorr, deren Hauptbüro In London (75 Orca» Rus<.cll Street WC 1) Ist, ca. Jl 2J0W aufgebracht, die unter Aüziur eines kleinen Prozentsatzes für Adniinlslrationszweeke ausschllcniicli für die oben genannten Institutionen verwendet wurden. Die Organisation nimmt diese Feststellung vor, da einem Mißverständnis zufolge lu der jüilischcii Öffentlichkeit die Anu'hamin^ verbreitet wurde, daß die genannten Institutionen von anderen Körperschaften ins Leben gerufen worden sind. Das hei der let/lcii Konferenz (in Karlsbad 1023) angenommene Budget der Organisation helicf sich auf £ 0217; die tatsächlichen Eingänge In der Zelt von Oktober 1023 bis Oktober 1021 erreichten die Summe von £ 11703, wozu England und Canada £ 9000 beitrugen. * Der Verband Jüdischer Frauen für Kulturarbeit In Pa/ästfna E. V. bittet uns um Aufnahme folgender Zeilen: In unserer neuen Propngandabroschürc ist unter den Bildern von Nahalal aus Versehen die Erwähnung der Women's International Zionist Organisation unterblieben. Wir machen daher darauf aufmerksam, d.iß die landwirlschft* liehe Farm in Nahalal unter Autpizicn der WIZO von den FraucnverbSnden fast aller Üindcr aufgebaut wird. Ebenso sind die Mutter- und Kindcrbcratungssfsllcn eine Gründung von den der WIZO angeschlossenen Organisationen Australiens, Neuseelands und Frankreichs. Der Verband beteiligt sich auch hier durch Sendung von Materialien — Die hübsch ausgestatteten Heftchen,, — ebenfalls eine Anregung der WIZO —, sind In unserem. Büro, Berlin W 62, Bayreutner Straße 35, zu haben. Blmi-Welö, Am Mittwoch, den 11. Februsr, findet d^r siebente Vortrag in der Vortragsreihe „Handwerk und. Technik im Dienste des Palistina-Aufbaus', veranstaltet von der ßundesleitun:» des IVau-Weil), im Vcr« ein«hau« deutscher Ingenicure, Sommerstr. 4a, um 8 Uhr, statt. An diesem Abend sprich» Herr Architekt A. Korn1 über „Bauen In Europa und Paliistina". Am Mittwoch, den 25. Februar, spricht Herr Regierunqsrat A. Baerwald über „Handwerk und Technik im Dienste des Palästnia- Aufbaus". Die OrJsflruppcn Fflrth. Am Di'rwtag, den ö. d. Mts., fand Im kleinen Welßgartenfa.ile eine sehr gut besuchte lugtndversammlung Statt, in der Dr. Lieb Städter und Dr. Löwengart über „Aufgaben und Ziele der jüdischen Jugendbewegung'1 sprachen. Es wurde die Qründung einer zionistischen Jugcnclr;riippe beschlossen. Bei der am 15. d. Mts. stattgefundeuen Gründuncsvcrsammlung traten insgesamt 40 neue Mitglieder bei. Die, Wahlen zum Vorstand hatten folgendes Ergebnis: Dr. Löwengart, 1. Vorsitzender, Max Kusmirck, 2. Vorsitzender, Schriftführer: Rosa Pfrid und Ernst Birnbaum, Kassierer: Herbert Krisch, Beisitzer: Marie Schulhöfer und Siegfried Outmann, Günzenhausen, Im Saale der Restauration Strauß sprach .Herr Dr. Löwengart aus Nürnberg über <hs Thema: „Untergang und Aufbin".' An den Vortrag tchloß sich eine sehr angeregte DNkmsfon, an der sl:h Herren der verschiedensten jüdiichcn Richtungen beteiligten." ■Nürnberg. Am Donnerstag, den S. Januar, sprach Herr Dr. Nußbaum über den Dc!«giertcnta<» in Wiesbaden. An seine Ausführungen schloß sich eine lebhafte Aussprache, an der 8ich insbesondere die Herren Dr. Mayer, Dr. Bamberger, Dr. Licbatüdtcr und Herr Qorski bctclligten. Der Verlauf des Abends war äußerst anregend und man spürte deutlich die neuen Impulse, die durch die Wiesbadener Tagung der Ortsgruppe gegeben wurden. Worms. Am Montag, den 19. Januar, erstattete unser Delegierter Richard Auerbach vom Blau-WciÖ, Worms, einen Bericht über den D:lcglcrtentag. Dem R"fent folgte eine sehr lebhafte Dlskuuslon. Ilmenau. Hier haben sich jüdische Studenten und Einwohner zu einem Klub zusammengeschlossen. Es linden wöchentlich Zusammenkünfte statt. Falls Juden sich mit der Absicht tragen sollten, das llmcnaucr Technikum zu besuchen, so können sie sich Über diese Anstalt und die Lebensbcdlngungcn beim Klub erkundigen. Zuschriften sind an den 1. Vorsitzenden James Elkes, Ilmenau, Technikum, zu richten. Von großer Bedeutung fst die Aufforstung Palästinas, sowie die Anlage von Oiirten. Darum sollte jeder Bwlonparzellcnbcsitzcr schon jetzt daran denken, einen Teil seines künftigen Gartens anlegen zu lassen, da das Klima Palästinas es nicht, wie das europäische, zuläßt, Büume und Str.'mchcr In normaler Große zu pflanzen. Je früher also der Garten angelegt wird, desto vollständiger bietet er sich dem Besitzer hei der Niederlassung dar. Wir verweisen auf das Inserat des Gartenarchitekten Weinberg In unserer Zeitung. ecscliSniichcMlüclIotsnca Herr J. M. Locwy, Hamburg, Ocrtigstr. 21, hat die Inseratenwerbung für die „Jüdische Rundschau'4 In Hamburg übernommen. Wir bitten hierdurch darum, Herrn Loewy seine Arbeit für uns zu erleichtern. llörenllüisiiiLGlisruSl / dl. rfüiiSiiu Berlin W 15, McIneUeslr. 10 / PnntaeWkVontn: ftsrilit 78247 Palästina-Grundfonds Ksoio i u. Berlin W 15, McinokcstraOe 10. Bankkoatoi DarmiUdter und Ntttc-oalbtuk. Dopo».-Ks«M 99, RorfUrtisndsmra 63, Postioheekkooio: iiorlla Kr. 104051. 1 PiifflimLfeieBrii.ii. 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