Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXX (1925)
- Issue
- Heft 12 (10.2.1925)
- Date
- 1925-02-10
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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•-i fc: (SSM ^***MxM0r* m&jum W^mmt j>, if^gBCff» Aktion und Varlad.WlS, Melnekaitraßa 10., Eraehclnt uita DieniUi und Freitag. DeiufiprtU bot der Expedition poD.tlleb 1.63 Goldoaxk, VlerUljlbrHch 3.35 Ooldmark. itbMMa*>U wiAt In it VUna| .Uitk«a Lladw btrtcb.tl Berlin, 10. IL 1923 Ä'jj^ RTITT)^ & \J JJfaJ^ Cb?*^ . •'•■/* Einzelnummer O,30 Ootdmark AnscIgcri.-VcrwaHunä Jüdische Randachatt G.m.b.H., Berlin W15, Melnekeatr.10 Telephon i Amt Bismarck 716S—70. Aj«i»l|tiii>r«liig|.ip«ltNoBr»r«IIUi»JU0,10O<-M.5UII«ii|.futli«0,l5O.-M.. A*Ml«(«eU«0i Di«■ (• « tiad Kr.Ii»» naaaaltWf 4Ukr. Ttlephoni BUm»tk 7165- 70. PoaUcheckkontoi Berlin Nr. 17392. . £5' JP*f'•''•1{h' PMl'jp.rV»...«.«! Vita. Konto Nr. IMBM. rfi»T«chttaa.le»al,.l, PoaUr-af kttuaual Pra«. Keato Nr. S94I0. _ / , ,'<" fol.ai Pe««.r»rk»M«a»ail Wand»«, Koato Nr. IWTO«. RtclaHioniiehluO Sopptag und Mittwoch nachralitatf. HnawawawaiaMBajrjnBaMaBaajBaar' : iTDin *üav i"ü XXX. Jahrg, U.r Xlonlimui «ratrabt fOr ctas JOdlstn« Volh all« Schaffung clnor «Ifantllch»ruMllch gcalchartan Halwitaita m Palästina. „Dasoler Programm.« ■I "■ Rundschau Die palästinensische KonstttulToa — Sokolow* rumänische Aktion RW, Berlin, 8. Februar, Ein arabisches Blnit veröffentlicht die wichtige Uitklung, daß der High Gom.misslpncr In der näduten [jeit zun« zweiten Mal den Versuch! zu machen beabsichtig!, eine Konstitution in Palästina durchzuführen. | öb es dieselbe Konstitution ist, die bereits im Jahre ||i)22 gegeben wurde und formell .nqcU heute in Kraft oder ob AcndcntngsvorschU'gc. gemacht werden L-Ürn, geht aus der Meldung nicht hervor. Wie Immer h:$ auch sei, jedenfalls steht zu erwarten, daß eine Lpriscntativc Körpcxschaft der; palästinensischen BclÄrung das Recht erhalten, wird,' bei der Regierung IPalästinas mitzuwirken. Bekanntlich haben die Araber bisher jede Beteiligung an def Regierung abgelehnt, \U sie darauf bestehen, daß; Palästina Anspruch auf tiilige Unabhängigkeit hat und. cino nur von der BclAntng eingesetzte „nationale" Regierung bekommen Ul Aus diesem Omndc haben; sieh im Jahre 1022 |it Araber an den Wahlen züni legislative Council •-ht beteiligt, und alle Verhandlungen des High Comr^ioners mit ihnen blieben vergeblich, so daß die •Mstitution suspendiert wcYdcn' mußte. Nunmehr dicint es, daß die Stimmung sich gewandelt hat. In |:;r letzten Zeit mehrten sich die-arabischen Stimmen, l:c das System der Noii-coopsration als falsch und jw'wngsiös ablehnen und die Mitwirkung der Araber p der Regierung unter bestimmten Voraussetzungen pürworten. Dieser Punkt ist es, umden die Meinungsverschiedenheiten im arabischen Liger kreisen. Viele I Waber haben eingesehen, daß sie mit der früheren hktbode der Resistenz, die besonders von der Exekutive \la mobammedanisch<hristlichcn Gesellschaft geleitet »urdc, keinen Erfolg haben. Es ist also nicht' unwahrpeinlich, daß die Regierung diesmal mit ihren. Vor- I ^äprcn.^mchr.iPlilck haben „wird., .als vor 3 Jahren. Problem der palästinensischen Konstitution tritt, bei* pij Auseinandersetzung^ der politischen Instanzen über: Ific PilXstinafrägc-Immer in den Vordergrund. Auch die . pndatskommlsiMOn dös •Völkerbundeshat' darauf hin-: [fiwlescn/dftft'die' Mftndatarmncht 'die' Verpflichtung hat, < \ '< Eritwjckhmgvoh autonomen Institutionen der Bcv'öl-, hming zu fördern. Von. jüdischer.Seite Ist gewiß gegen ]>'« Forderung einer Verfassung nichts einzuwenden, New die im Mandat anerkannten •jüdischen Grundrechte Wissender.'Form gewährleistet und ihre Durchführung' I^iirgt .wird. Es Ist schwierig, eine. geeignete Form. '• 'Mt zu finden, aber sie muß gefunden werden. Bisher , lirde«. leider i noch nicht versucht,, dieses schwierige - "wMem 'auch' mir' theoretisch' in' befriedigt nder' Weise; jrj lösen. Der, einzige . Vorschlag, der Jn'der Oc'ffcntlich-• h'.'t aufgctauclrt jst, der. Vorschlag Kaplanskys, wurde, P»r im zionistischen Lager bekämpft, ohne daß aber 11 Gegenvorschlag gemacht wurde. Die Frage wird \ftt wieder akut Dies ist kein Grund zur Beunruhigung;f den Zionismus, aber doch eine Mahnung; zur Bc- Ijtonciihcit und zur Vorbereitung1. Es ist, bedauerlich, der.politische Vertreter des Zionismus in Palästina, I^L Kiscli gegenwärtig in; Amerika! sein - «miß, .um bei' l'w Gcldaufbringung und Zusammensetzung der Jcwish Rcncy zu helfen. Die zionistische Welt erwartet, daß R Exekutive sich von den offenbar; bevorstehenden! |i,l'2nisscn nicht .wieder überraschen läßt, sondern in! per Eigenschaft als Jcwbh Agcncy aktiv und bewußt p die Entwicklung Einfluß nünmti; •* i . ■ I. Wie schwierig' da» Problem'- der Verfassung In den P>ndatsgeblctcn ist, zeigt sich .'nicht nur in Palästina,' Indern auch' In den anderen Ländern. Üebcr die Lage |^ s>*ricn l»t einer tjnscrcr Mitarbeiter in der vorige^ l' ^imer der „Jüdischen Rundschau'^ wertvolle Informall^th gegeben, aus denen hervorgeht, daß das Problem Jer Autonomie dort ebenso scharf auf der Tagesordnung'. I^Jt wie jin Palästina, trotzdem* es dort' keine Baifourcklaration gibt. Ein anderes Beispiel liefert' I r a k, wo /. /; ■'^schoben,, werden, mußten, weil die ,voii den Oc- K,dcn eingereichten,Wählcrverzciclinisso 10 Millionen, 11 '»ler flüfwlescnj obwohj das Und statistischnur ..^'.Hionei Rinwohncr'hat.^ Aüi?h io Pal^stiiia werden' S.JJ der Dbrcbführun^rcgoiläref Wahtcn' nochiSdiwlcrig-: ,'i,c.n cntgcgc'nstcjlcn, und es »wird «uch hier, einer! '*«scn Entwickli^ngibedürfen,1 bawir dio komplizierten» i«J ^'okme der Verfassung gelöst slnd.l Wir .Juden würden j ^afttm, Iwcrtti durch. Aufrpll^g djes^r..-Frage 'sStfadc .. fjncm |Moment fortschreitender lEnhvlckhmg-i heuer :™tjtolf eatstä idev . *k i «* i, la I . Ko *<► i t H \ »! I :"t "r * _ . \J$$n' S olcolo w iDbck dessen ^^Utde^taiTcliep: QroßrumiUiicns »"". ivt ur. 'VOM f M \VJ"; TjStigkeit:uivden wütajisfifhrlichkbc-j Die palästinensische Verlassntg Zie Zeitung1 „AI Akhbar" in Jaffa verzeichnet das Gerücht, daß der High Comniissioncr in Kürze einen. Plan veröffentlichen wird, wonach eine Vcrtrclungs« körperschaft gebildet werden soll, die von der palästinensischen Bevölkerung gewühlt wird. Dieser Vcrtrcutußskörperschaft wird ein Ministerium verantwortlich sein,, an dessen Spitze ein Eingeborener stehen wird. Später, werden auch Bestimmungen getroffen werden, über .die Beziehungen des Obcrkommlssärs und seiner Aemtcr, zu den oben erwähnten lokalen Körperschaften und. Behörden. Die Wahlen sollen proportional von den einzelnen Gemeinschaften, Christen,' Mohanuncdaucrn und Juden durchgeführt werden. richtet haben, ist Jetzt' In Berlin, um sich einige Tage von den außcrordcutlichcn Strapazen seiner Tournee zu' erholen. Die deutschen Zionistcn begrüßen den Führer und den alten lieben Freund wärmstens in Ihrer Mitte, auch wenn er' nicht als offizieller Oast, sondern nur1 privat hier weilt Herr Sokolow war so liebenswürdig, uns über seine Erlebnisse in Rumänien eingebende Mitteilungen zu maclien, die beweisen, daß es sich hier um ein zionistisches Ereignis ersten Ranges handelte. Wir müssen es »ins versagen, hier nochmals im einzelnen darauf hinzuweisen, welche kolossale Resonanz "Herr Sokolow bei seinem Besuch in Rumänien b;| den rumänischen Juden gefunden hat. Die nn dieser Stelle bereits veröffentlichten Berichte geben davon ein schwaches Bild. Sokolow arbeitete in allen Teilen Rumäniens, im Rcgat, in Bcßnmbicn, Bukowina und Trnnssylvanleii, und er charakterisiert In seiner feinsinnigen Art die einzelnen Teile des nrmänisclicn Judentums, die sehr starke Unterschiede voneinander trennen.' Der beßhrabische Jude, der im alten Rußland als bäurischer oder doch atnrk lebensgewandter Typus galt, spielt jct/.t Im nnriänischen Judentum die Rolle des jüdischen Intellektuellen, wie früher der Litwak in Bcßarabicn. D!e von Oesterreich-Ungarn abgelösten Teile weisen 'den Einfluß de« alten Wiener jüdischen Typus , aüf. Arie Teile'aber' tXnd beute' einig in ihrer Begeisterung.'für den' AufbAu' Palästinas und für den Zionismus. Die Eigenart der iPersönlichkeit Sokolows hrlnjrt es mit «ich, daß er nicht nur von den Zionistcn in Anspruch genommen wurde, sondern, auch von den geistig interessierten 'Gruppen, Lehrern, Literaten, Journalisten, und so hat er In Bukarest ^allein .etwa 30 Vorträge, halten, müssen. So. aber .vcr-,;m'ochtc .er auch Einblick zu gewinnen in das kulturelle',;und geistige Leben der dortigen .Juden. Er" scliildcrt; 'die kolossalen jüdischen Energien, die in.diesem Juden;tujm noch' stecken. Ucbcrwültlgcnd war' dem Empfang, in. Kischinew, wo nicht; nur .die -Juden, sondern buchstäblich die ganze Stadt-auf den Beinen war, um- Ihn •zu empfangen. Auch.die gesatritc.christliche Bevölkerung feierte mit, jeder wollte dabei gewesen sein. Dieser Kischincwer Triumplizug war ein symbolisches Crcigu's: Sokolqw war^zunuletztcn. Mal. vor 22. Jahren, I" Kischinew, tun dort nach" dem'Pogrom das Material" zu' sammeln, das dann in dec Presse verwertet wurde. Damals mußte er beinahe heimlich und unbemerkt arbeiten, aber'die Kischincwer-Juden haben ihm diese seine Hilfe nicht vergessen. So mischte sich In den zionistischen ' Enthusiasmus auch ein Gefühl der Dankbarkeit1 und der, Verehrung für die Person, die als Vertreter der'Sache, der er arm Siege verholfen hat, nach •22 Jahren unter so veränderten Umständen wiederkehrte, •Aber, abgesehen von dieser starken bincrjüdlschcn Wirkung verdient hervorgehoben rxi werden, daß Soko» lows Reise aiich von größter politischer Bedeuteng war, Durch..seine Verhandlungen mit', der rumänischen Regierung wurden alle etwa bestehenden Mittverständnisse restlos' hinweggeräumt, und ,aic; zionistische TäVinkctt Im).Lahde „"wurde in. der., denkbar feierlichsten Form legalisiert. Dies ' ist 4un so' wichtiger, als Rumänien zum Teil von Ländern umgeben ist, die der zionistischen Tätigkeit .Schwierigkeiten , machen;. in Rußland und In Ungarn Ist jede zionistische Betätigung verboten und wird bestraft. Rumänien Jst ein Land mit mehr als einer Million Juden, und es ist von mehr als loknlcr<Bcdcutung, wenn In elneiii solchen Linde die \ Regierung1 eine feicr- Jichc Deklaration .für den.Zionismus abgibt' Außerdem muß die zionistische Politik; sich ( wehr als bisher « mit den einzelnen ' Völkerbundstaaten in.Kontakt 'halten,1 und RiimShicn ist In dieser Hinsicht ein wertvoller Ocwlnru Die, Haltung .'der rumänischen Regierung wird zweifellos Im Judentum ein.dankbares jEcho finden.• Das rumänische'Judentum, das als eine der'größten Judcnhclten auch" Dew'ndcrc*Pflichten 'hat,' wird!(nun zu zeigen haben, wie es durch '.'rastlose zionistische. Tätigkeit Sokolow jjar seine :crfolkrclcl« Arbeit lohnt. \ , » j rf.; . „ A\ ui ulw Die lehren der Wahlen Nachdem die Wahlen vorbei sind, kann heute In Ruhe das Ergebnis abgeschätzt werden. Es beweis^ daß Im deutschen Judentum eine gewaltige Verschiebung vor sich geht, und daß die jungen Kräfte, die für eine neue Auffassung des Jüdischen Fragenkomplexes kämpfen,' sich immer stärker durchsetzen. Durch ein Jahrhundert waren die jüdischen Liberalen unumschränkte Herren im deutschen Judentum. Die auf die Periode rjer Emanzipation folgende, von politischem l ibcralismus und der kapitalistischen Entwicklung de* Bürgertums geförderte Assimilation crmißlc diesen religiösen Liberalismus, der ja in seiner empirischen Gestalt keineswegs eine rein religiöse Bewegung ist, sondern, durchsetzt Ist von allen möglichen politischen Tendenzen, wie sich auch deutlich in diesem! Wahlkampf gezeigt hat. Der Liberalismus Ist, wie heute seine eigenen Führer beklagen, zum Abbau des Judentums attf allen Gebieten geworden. Alle an das jüdische Volkstum erinnernden Zeremonien hat er aus der jüdischen Religion verbannt und doch an der Tatsache nicht« ändern können, daß diese Religion selbst das stärkste Attribut jüdischen Volkstums ist Aus ganz anderen als religiösen Motiven hat die Mehrheit der Liberalen die Fesseln des Rcligionsgcsctzes abnestreift Die Linie des geringsten Widerstandes führte die übcrwäUip.cndc Mehrheit der deutschen Juden, die im letzten Jahrhundert ganz andere Sorgen liattcn als religiöse, in das Lager des Liberalismus. Wenn man heute aus dem Liberalismus eine jüdische Tugend machen will und seinen jüdischen Wert zu rekonstruieren sucht, so geschieht das wohl aus einem Bewußtsein der Schwache der Position in einer Zeit, wo Judentum wieder ein positiver Wert geworden Ist, aber es entspricht nicht den historischen Tatsachen. Der religiöse Liberalismus steht In keinem Ocgcnsatz zum Zionismus oder zur' jüdischen Volksidcc. .Ein großer Teil prominenter Zionistcn war in religiöser Beziehung ■liberal. Zahlreiche Vorkämpfer der jüdischen Volksidcc hohen mit dem religiösen Liberalismus die Idee der Ge-! Wissens freilicit und der Abwehr erstarrter Fesseln des geistigen' Lebens" cemfilnsam. Aber , die politischen Au*.; Wirkungen des heutigen' rcllpjösen Liberalismus sind allerdings derart,'daß sie von uns bekämpft werden müssen, weil sie den Prozeß der Assimilation, der ohne- ■dies'schon weit genug gediehen ist, noch weiter treiben und die Jüdischen Kräfte auslöschen. Darum erhebt «sich die hciic Kraft des zionistischen Judentums gegen | diesei Assimiiationstcndcnz, die bisher unangefochten im |deutschen Judentum 'geherrscht hat i Was beweist uns der Ausgang der Wahlen? Die; Liberalen sprechen von einem gewaltigen Wahlsieg, woraus hervorgeht, daß t>lc erwartet haben, .schon diesmal die-Majorität zu'verlieren, und daher von dem Ausgang der Wahlen sehr befriedigt sind.: Wir waren für die .Liberalen nicht so pessimistisch, denn als historisch denkende Menschen kennen wir die ungeheure Macht .der Trägheit. Eine rolcliu Position, wie sie der Liberalismus Im deutschen Judentum hatte, Ist nicht beim ersten Ansturm 'aj erschüttern» Die Liberalen hatten ferner die gut ausgebaute Organisation und die großen Geldmittel des Ccntralvercins zur Verfügung, und sie hatten vor allem Vnbcschränktc Zelt und Muße, sich diesem Wnhlkanipf ni widmen, während die Zionistcn bekanntlieh auch andere Sorgen haben und Ihre Kräfte für solche Einzolaktipricn nicht in dem Maße verzetteln können. Die Liberalen mit ihrem Helfer, dem Centralvercin, konnten ferner auf das Gemüt des uniformierten und gleichgültigen Wählers wirken durch den Antiscmitcnschreck, denn Ihr einziges jüdisches Programm, die Abwehr des Antisemitismus, ist. natürlich für den oberflächlich Betrachtenden von einer gewissen natürlichen Anziehungskraft. Dieses Moment haben die Liberalen mWdem Z'tonlsicnsclucck kombiniert. Sie haben mit völlig skrupelloser Wahl Ihrer Mittel den Unwissenden und Gleichgültigen eingeredet daß der Zionismus den Antisemitismus fördert,' den Juden ihr Stantsbürgerrum nehmen und sie'zu Fremdlingen In Deutschland machen will. Wir wollen unterlassen, dieses Wahlmanövcr, daa den Rest verantwortlicher Gesinnung dieser jüdischen Kreise;vermissen ließ, In diesem Augenblick, näher zu cliaraktercsk-rcnj Wir wollen nur, darauf hinweisen, daf* mit diesen Mitteln — es sei nur,erinnert an die beispiellose Vcröffcntliclrurig Im „B. T." am Vorabend der Wahl •— gearbeitet werden mußte, um wenigstens einen Töll der liberalen Position zu retten.1 Man hat auf diese Welse Im letzten Moment noch diejenigen Jüdisch völlig dcslntcresslcrtcn Kreise aufgepeitscht, die vom Landesverband gar nichts. erwarten, wahrscheinlich gar nicht wissen, j worum es geht, sich aber doch überzeugen ließen, ^aß ihnen eine mysteriöse Ocfahr droht'wenn sie sich nicht der Mühe eines Qangcs oder einer Fahrt zum Wahllokale jUDtoxzlehcn.......... .. n , r>-l 1 I ','1 » i, ii i w