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Jüdische Rundschau · 1925-01-23 · Heft 7 (23.1.1925) · page 7

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXX (1925)
Issue
Heft 7 (23.1.1925)
Date
1925-01-23
Page
– (sequence 7)
Language
German
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Nr. 7 fUPDISCHE RUNDSCHAU Seite 83 Eingesandt Entgegnung] Zu den Ausführungen des „Hechaluz" In Nummer 4 ,)cr jüdischen Rundschau haben wir folgende* zu bemerken? 1. Eine Versammlung de» Hechaluz, die vor einigen Monaten stattfand, hat beschlossen, daß alle Angehörigen des Hechaluz ihre Oesinnung durch Zahlung eines Arbeiterschckels ilokumcnlicren. Schon dieser Beschluß macht es jedem Clialur, der den Misrachlsehckel kaufen will, unmöglich, dem Hechaluz beizutreten. — (Die Frage des Eintritts des Hapoel- Hamlsrachl in die allgemeine Arbeiterorganiaillon hänttt mit der Präge des Eintritts der mlsrachlstlschen Chaluzim In den Hechaluz nicht zusammen. Die erstere betrifft die Eingliederung der traditionell lebenden Arbeiter in die soziale Sehlen* (mtg der patästlnenrlschcn Judcnheit und entscheidet sich In der Hauptsache nich wirtschaftlichen Gesichtspunkten, die rweite Ist eine Frage der Ausbildung und Erziehung.) — 2. Dan* der Hechaluz sich bemüht hat, Chaluzim die koscher essen und Schabboth nicht arbeiten. Stellen zu verschaffen, soll anerkannt werden. Der Hechaluz gibt aber 2ii daß es Ihm nicht gelungen ist, sämtliche Chaluzim unterrubringen, und schon hieraus ergibt sich die Vcrplllchtung den .Misrachi, sich auch seinerseits um ähnliche Stellen zu bemühen und eigene Hachscharaharbeit zu leisten. — 3. Mit der Beschaffung von Stellen für traditionell ein« gestellte Chaluzim erschöpft sich aber das misrachistische Chalurprogramm nicht. Im Wesen des Mlsrachl-Programms liegt es, Siedlungen einzurichten, die von traditionellem Ocist beherrscht werden und auf Ihnen den Typ eines tradltionell eingestellten, In der Tradition verwurzelten Chaluz tu schaffen. Das Programm des Hechaluz enthält naturgemäß diesen Punkt nicht; es ist dem Hechaluz auch noch nicht gelungen, Siedlungen, die diesen Zweck verfolgen und erreichen, ein/urlehten. Daher obliegt dem, Misrachi die Schaffung von Siedlungen solcher Art. — 4. Selbst wenn es richtig ist, daß der Hechaluz alles In», um für orthodoxe Chaluzim Lehrstellen zu beschaffen, ist doch der Antrag des Misrachi auf Bewilligung einer Subvention für seine Chaluz-Institutionen gerechtfertigt. Es widerspricht durchaus der Struktur der Z. V. f. D. einer einzelnen Organisation eine Monopolstellung einzuräumen. Wenn eine andere Organisation, wie der Misrachi sich für verpflichtet Mit, eigene Chaluzinstitutionen einzurichten, so sind die Mittel der Z. v. f. D., die auch von Mlsrachisten aufgebracht werden, für diese Institutionen ebenso heranzuziehen, wie für die einer anderen der Z. V. f. D. angegliederten Organisation, voruisgcsetrt, daß die Institutionen der anderen Organisation zweckmäßig eingerichtet sind. Daß aber z. B. das vom Misrachi gegründete Lehrgut in Betzenrod in technischer Berteung den Lehrinstitutionen des Hechaluz ebenbürtig zur Seite steht, hat der Hechaluz selbst nicht bestritten. Ueberdies dürfte die Ausbildung auf diesem Out solche Lücken wie sie sich oft genug bei den vom Hechaluz erzogenen und gestützten Blau-Weiß-Sicdtern in Palästina herausgestellt haben, nicht aufkommen lassen. — 5. Aus der Zusammenarbeit mischen dem Hechaluz und dem deutschen Misrachi, auf die unsererseits nach wie vor entschiedener Wert gelegt wird, „zog man sich nicht auf Eingreifen höherer Instanten zurück". Es wurde vielmehr unliebsam empfunden, daß der Hechaluz in letzter Zeit durch Veröffentlichungen in der jüdischen Rundschau eine Prestige-Politik begonnen hat, die von anderen OrganU sationen nicht geduldet werden kann. Besonder« charakteristisch hierfür ist eine Veröffentlichung In der Jüdischen Rundschau in der Nummer 100 vom vorigen Jahr, in der der Hechaluz mit der Behauptung, alle Chaluzim seien bei ihm organi«iert, vor ChahHm, die ohne Bescheinigung des Hechaluz Geld für Zwecke der Hachscharah und Aüjah simmein, warnt. Die Behauptung, daß simtliche Caluzim im Heeh«luz organisiert «elen, Ist offensichtlich unwahr. Man vergleiche eine andere Notiz In derselben Nummer, In der die noch nicht organisierten Chaluzim zum Eintritt in der Hechaluz aufgefordert werden. Die Warnung Ist daher in dieser Form unberechtigt und geeignet, nicht Im Hechaluz organisierte Chaluzim bei der Aufbringung der notwendigsten Oeldmittcl empfindlich zu schädigen. Die Bekanntmachung l<t wohl nur erfolgt, um den ersten Absatz — die Behauptung, tM simtliche Chaluzim Im Hechaluz organisiert seien — einmal wieder der Öffentlichkeit zu präsentieren. — ZentralbQro des deutschen Misrachi. Delef»lertcntar» und Hechaluz. Wir brachten in Nr. 4 eine Zusammenstellung der Beschlüsse des Delegiertentagcs und darunter auch die Anträge, die vom Dclegicrtentag dem Landesvorstand zur Beschlußfassung fibcrwlc'-cn wurden. Darunter befindet sich unter Aliiah und Hachscharah ein Antrag fl>s Hapoel-Harair auf Förderung und Vorbereitung der Clialii'im Im Einvernehmen mit dem deutschen Landesverband Hechaluz. Wir werden nun darauf aufmerksam gemacht, daß hierzu Herr Dr. M 611 er namens des Misrachi den Zusatz- «"trag stellte, hinter dem Wort Hechaluz einzuschalten: „und •nderen Chaluzgruppen". Auch dieser Zusatzantrag wurde dem Landesvorstand uberwiesen. Withlvrrsamtnlunn drr Posle Hon Bei einer Wihlerversammlung der Poalc Zlon In Berlin am 10. d.M. sprach auch Eduard Bernstein Ober •t'n Antisemitismus In Deutschland. Er erklärte, die Jetzt vor ••Mi gehende Judenhetze tme den Stempel der F i I s c h u n g »nd des Betruges an sich. Sic echt nicht aus dem Volke »"■vor, sondern sie wird In das Volk hineingetragen. Der Terror Ist so stark, daß viele Oegner de* Antisemitismus nirOckweicheo und Konzessionen machen, wie dies jeder In fjffentliehen Leben Stehende merken kann. Auch die Arbeit "*» ,.Verbandes Nationaldeutscher Juden" Ist eine Konfession an den Antisemitismus. Insofern diese Ar- >>«'t ehrlich Ist, Ist sie eine Torheit. Eduard Bernstein schilderte dann Beine eigene Entwlck- ,u"l?:. Mein Vater war ein armer Lokomotivführer. Wir waren >*> Kinder Im Hause. Die Verhältnisse waren sogar unter yem proletarischen Niveau und so entwickelte Ich mich zum Internationalisten. Das steht mit dem deutschen Empfinden «»cht in Widerspruch, ich kann mir keinen deutschen Juden aenken, der »Ich nicht mit seiner deutschen Heimat eng verbunden fühlt. Ich bin deutscher Jude. Das Ist genug. Betonung, daß man national-deutscher Jude Ist, fit ein Zugeständnis an die Feinde. Auch In der Landesversammlung werden Kräfte Im Sinne eine* Zugeständnisses an die Reaktion und den Antisemitismus wirken wollen. Es sei nun die Aufgabe der jüdischen Arbeiter- 'ehalt, möglichst viele Kandidaten In die Landesversammlung Berliner Kalender Bftroi Rarlloar Zloatttlaoba Vertlnl«un*. Marlin W U M«ln»k»i»r»l« 10 Talaphoo« Bltmuk 71*1-70 . Poataoherkkonlo Na. I3COS Carito NW 1 K*»anv«rwaltnni ili>r 0. 7i T, Bonnuhfmil. «ton 31. Januar nathm. « Phr UaiUaat Ml iraeM-Orappa, l.d.Nyn»»n»» Maamlaoh J«n<>hnoh,T>f »«onontr 03 Drsaeho »on \Urta Tl»».b. M. Amlol, Antwerpen, _ „ »h«r\>1i «HUhf ■•"'••» «taalaUaaka V«»l«l««ac, Im W««b«..ia, 'n«r»»nia*1i K*ala»«»r. 10 »"'• Aalgaba« daa Zloalmaa Im praaS'ackta Jadaaiarlawaa'." n»(*ttMnn rtl« H»rr«m Alfr«.| Uli««. K'irt ninm»nl-M. ttarhart r*nH«r FteMatab Dar Olora MeiUg, dan SA Januart Tralalar. nionata», dan fl7. Januari Paaklaa- Donnar*»«», d«n S«. Jarmart ItaWSlaab. *»<w««t. d«n SA aSaiida « TOir Habrälaaba Baraabaeaal. I« HarUa, In ilar TTivAa«hnW f. «. Wl«a«aart>»*» A. Jndanlnma, ArtUtarlaatr, 14t. Qal>rtUeh«r Vnrtr*-«-«kln« tnr «»MW da» ««Vmla. tr. Vortrag! Murr PnvM Stlaranhnrn „Daa Wnadar aaaarar ZaU." DI» ahamatlaan Cnnnlar alnd harall^at «Incda4nn. aiya nmvs «ac nn ,*a oi< .nnsvn ^ty?? o*n»a .i*' ."im^'Si'ii S»c»r> ran1! s«e"i«3a >^ia>i»o m "so i"» ntnn.i e-^-a <n«oin >jwa r«njj mirrin m>» ."n^s^jne. n«03» •wisl D'irpsno .B>itS nsSir iSh m ,oi<Dinn "»?Hia<>r» nee >na niun jnrt|ai.J,»r »ehnl^raln V, V.. Berlin 0»*aha(ti(ahrandA< Vnra'andaml'clIMt nin^ltnrat Kort rtammiratalo. OmnawuM, Frlalrl^arntiar Mr. IH /-9^3a r'^sv" v*j'^ ^ee n»a j naarllaoha Spraehaehal« la Datll« (Xtlt. Saaiaatart AnaVnnf« »rtalll rtar Brhnll«U»r, "arr N. Bnwrfln Mon»»» aban^ Vf> Vht ttod Mlttwooh »UnA ■ t'hr In Aar IfnobachnU Iftr <Sla WlnaMehal» daa .Tnilnnrnma, AMIII»rlM»r»0'« 14. t, 711 ramar 4 v?i3 nj^v)j2 c^v> ^eo r»a -n JOalaaka Schal. Waat. AnaVanft «rtalll dl« Stphnltnllorln. Prdntn'n flh«rlahr«r(n Haltt fian«1«n Montag, DlanitKt onrl Donnara««« la—1 Uhr In Att Beitintt, Paiansoilr, 78/tC V^3 ^»p -P-<iiJ2 »>■^?•,? "ico p'3 .tTl jadlaaha Sahala Oal. Auhof* «rtalll dla 8«hull«ii«rln. FV.w'oln Rnaanaa UohU^itata, FralUg 2-1 l'hr. Pankow B7n M?"\33 C'IT «)J .tV JUdlaatia Kladarglttaa, 1. KoMaoi roh'lBnlrkar Str. U[M & (Viani Jablnn.VI.tr. »I 8. Kaukollnt Wiamannatr. 13 4. Cbnrloitsnbnr« N'»«»nr«ir. * p*. &. Wllm«rMftrl. Itallbrnnnar Htr in >.«1 Pannfakl Tatllrb fanOor Snnnnl,an<1 nn^ Hnonlat) »on 10—t Ohr, Kochkurse. Wir machen unsere Leser auf die neu eingerichteten rituellen Kochkurse der Jüdischen Oemeinde (Im , ucoäude des früheren Jüdischen Krankenhauses In der Auguststrafic) aufmerksam. Der groDen Nachfrage wegen sieht sich die Leiterin der Kurse, f'rau Hammerstein, vcranlaflt, noch einen Vormlttarrsuntcrri:ht einmal wöchentlich 3 Stunden umfassend, einzurichten. Die monatlichen Kosten dieses Kursus betrauen acht Mark, die zum Kochen bemitißten Zuhten werden zum Selbstkostenpreis abgegeben, wobei die Wahl <Jpr »u erlernenden Gerichte den Tcllriehmcriniten öberhssen bleibt. Anmeldungen nimmt Trau Oalcwskl. Bcrl'n, Kurf.irstendämm 147, und hrau R.-A. Dr. Klee, Berlin, Altonser Str. 7, entgegen. Dia Lesehallo In der FnsancnstraOo. Die Lesehalle der jüdischen Oemeinde, PosanenstraBe 80 (Synapojpngcblude), ist geöffnet: Montag bis Donnerstag von 4—10 Uhr abends, F reltar» und Sonnabend n.ich S hluO des Gottesdienstes bis 10 Uhr abends, Sonntag von ID—2 Uhr mittags in 4—10 <J,,r a',cnds. In den Lcscriiiimen lienen zirka 100 Jüdische Zeitungen und Zcltsrhrirtcn in vcrsc'il •il-rncn Sorachen und aus verschiedenen Ländern aus. Der Lesehalle ist auch eine reichhaltige Bibliothek anRcnlledcrt. Eintritt frei. Ball. Der Bezirk Charlottenburg des Reichsbundes jüdischer Frontsoldaten veranstaltet am I. Februar in den Räumen des Logenhauses, Klciststr. 10, einen Lumpen- und VaRahimdenball, zu dem alle Angehörigen und Freunde des Bundes eingeladen sind. Karten sind im Ortsgruppenbüro, Bürgst.-. 30, zu haben. Absclilcdskonzcrt der Frau Lea SwcL Am Dienstag, den 3. Februar, ßlht die bekannte Slngerin Frau Lea Swet Im Ilarnionlum-Sanl, Steglitzer Str. 31, ein Abschl'-dskonrert aus AnlnO Ihrer Reise noch Hallen. Frau Lea Swtt wird in dlrsem Konzert moderne russische und jüdische Musik zum Vortrag bringen. D.is Konzert findet unter Mitwirkung den Bassisten des Deutschen Opernhauses Dr. Jarow statt. Liederabend Jenny Sonnonb:r(*. Am 5. Februar findet Im Hccthovensaal ein Liederabend der bekannten Sängerin Jenny Sonncnbcrr; statt, die soeben eine rtljtirend verlaufene Tournee durch die größten curonalschcn Südte absolviert hat. Zum Vortrage werden gelangen Schönfungen von Rcrjcr, Strauß und anderen Komponisten. Das jüdische Publikum wird insbesondere der Vortrag des Werkes „J u - d i t h" von Walter Friedemann (Bruder unseres fig. Dr. Alfred Friedemann) Interessieren, dem der Text der Bibel wörtlich zugrunde gflegt i«t. Frl. Sonnenberg gilt als die beste deutsche Altistin. Billets für den Liederabend sind bei Wcrthclm und Bolc & Bock erhältlich. Die Orisnruppen hineinzubringen, damit jenen Bestrebungen ein Oegen«ewleht geboten werden kann. Es sprachen noch Herr Alfred Bayer und Dr. Oscar Cohn, worauf eine heftige Diskussion einsetzte. _ Tltörinarr Zionistische G?«.»Hsclnll Am Sonntag, den II. Januar, tagte In Erfurt die Thüringer Zionistische Oesrllschaft.- Am Vormittag hlilt Dr. Noack, Ootha, ein Referat über die Ocstaltung eines zionistischen Festes, dem eine eingehende Diskussion folgte. In der Naehmittar;srit/.tmg berichteten Frau Sachs, Erfurt, und Herr Dr. Wolf heim, Erfurt, über ihre Eindrücke vom Dclerjertentag. Es folgte eine Unterhaltung über den Anschluß, an eine der bestehenden zionistischen Provlnmltuiirrcn, ohne daß ein Resultat In dieser Beziehung erzielt werden konnte. Eine Besprechung über die Lantlcsverbandswahlcn wurde abends im kleineren Kreise fortgesetzt. Die nächste Sitzung findet am Sonntag, den 15. Februar, In Neudietendorf statt. Referat: „Der Ostjude In Deutschland". Der Referent wird noch bekanntgegeben. Milicllunn drr hebräischen Sprackscliatc to Ilainbnra Kurs I (Anf.ingerkurs, ohne Vorkenntnisse) Dienstag von 6'V—8 Uhr abends und Sonnabend von 6— 7'/j Uhr abends: Lehrbuch, Rath Sfath amenu. Kurs II (Anf.Higerkura, ohne Vorkenntnisse) Dienstag von 8—0','j Uhr abends und Sonnabend von 7i/j—9 Uhr abends: Lehrbuch, Rath Sfath amenu. Kurs III (Voraussetzung das Verständnis leichter punktierter Texte) Montag und Donnerstag von 6'/i—8Vs Uhr abends: Lehrbuch, Pcrakim Rschonim T. 1. Kurs IV (Voraussetzung das Verständnis leichter unpunktlcrter Texte) Montag und Donnerstag von 81/»—IO'/j Uhr abends: Pcrakim Rschonim T. II. Oberkurs (Voraussetzung das VerstÄndnis schwieriger Eunktierter und unpunktierter Texte) Sonntag von 9'/,—10>/a Ihr vormittags, Dienstag von 0«/»—11 Uhr abends und Mittwoch von 2'/j—3>/.. Uhr nachmittags. Unterrichtsort: Logeitheim, lLimburg« Hartungstr. 0. Anfang Februar d. J. beginnt ein neuer Antöngerkura für beruflich stark in Anspruch Qcnommene. Der Kur» wird voraimslrhllirh nm MHtwnrh abends einmal wtlchenllich von 8-10 Uhr abgehalten werden. Im Monat Februar d. J. wird außerdem der erste hebräiichc Vortrag de« Vereins für hebrälsrhc Sprache untf Kuhur „Ivria" stattfinden, Redner: Herr Bednowltsch, über das Thema: -"pinsi 0"n3» D'iUJrii nn'ntjn CWidersprüche und Oegens.ltzc In der Erziehung und Im eben.) Genaues Datum wird noch bekannt gegeben. Anmeldungen zum Unterricht werden wahrend der Unterriehüspausen oder 1/4 Stunde jeweilig vor Beginn des Unterriefltt im Logenhcira von dem Leiter der Schule, Herrn Bednowltsch (Wohnung: Hamburg, Rcntzelstr. 14) entgegengenommen.__ Ein PalUstlna-RoIscbüro In Berlin. Die Oesellschaft „Palcstlne Lloyd Ltd." (Ilauptsltz Tcl-Awlw) hat In Berlin, Tauentzlenstr. 12 a, ein PalSstlna-RcIsebQro eröffnet, das sich der Beförderung von Touristen und Reisenden nach Palästina und Aegypten widmet. Das Reisebüro gibt Schiffskarten für alle Schnell- und Luxusdampfer, die Aegypten und Palästina berühren, aus. Es erteilt Auskünfte über Paß- und Visum« beschaffung. Touristen, die in diesem Frühjahr nach Palästina reisen, werden besonders ermäßigte Preise eingeräumt. Berlin. (Oruhpc russischer Zlonisten.) Am Sonntag, den 18. Januar, fand In der Meinekestr. 10 eine öffentliche' Versammlung der Oruppc der russischen Zionisten unter Vorsitz des 'Herrn Oomclskl statt. In der der Btrlcliterslitler des Ullstein-Verlages, Dr. v. Weisl, über ..Rom norm Jcrüsat"!ii" referierte. Der Referent wies auf die l ortscliritte Urs 'Hodencrwcrlis (n Palästina, auf die neue Emigration und niif die 'Bedeutung dieser beiden Erscheinungen hin. Dr. v. V/elsl betonte, diß kein Orund zu pessimistischen Betrachtungen der gegenwärtigen politischen La^e nicht nur seitens der britischen Regierung, sondern so<jar seitens Ihliens und des Vatikans' vorhanden Ist. Es kSme hauntslirhlirh auf eine richtige Politik der Führer der zionistischen Bewegung an. Der Wc'dncr sieht im gegenwärtigen Siidium der Tntwleklmifr Vier zionistischen Bewegung den Sieg Herz!s über den Achat! HaamismiiS. Die Teilnehmer der Versammlung, die fehr girt brsucht war, foU'tcn mit Interesse den Ausfiihnmgpir des Redners und dankten Ihm mit groilem Beifall. Dresden. In einer Mitgliederversammlung am 7. Januar 1925 erstatteten unsere Delegierten, Herr Dinl.-lng. Landau uud Dr. Nee Ii r leg, ausführlichen Uerl-ht über d*u V'erlauf des Dclegiertcntagc* In Wiesbaden. Im Anschluß hieran berichtote-Herr Ingenieur Tschernoff über die Konferenz des Kercn Hajcssod. Knrlsruhc. Das Chaniikkah-Kon/crt der Zionlstt-chen Ortsgruppe, Karlsruhe, nahm am 17. Dezember einen schönen Verlauf. Nach einer kurzen Ansprache des Rechtsanwalts Dr. Fried herg wurde unter Leitung des Herrn Kammermusiker Liese n borg Iis das Konzertprogramm absolviert. Stettin. Am 18. Januar erstattete Dr. Dresel In der Ortsgruppe 'Bericht' ühcr den 10. Dclegicrtentag In Wiesbaden. Im Anschluß daran fand eine Aussprache statt über unsere Stellung zu den Landesverbandswahlcn, die im Bcrirk Pommerii-Brandenbutc-Orenzmark durch e'rt zwischen Zionistcn und liberalen abgeschlossenes Kompromiß geregelt wurden, das die Zustimmung der Versammlung fand. — Die Ortsßnippe beabsichtigt, durch eventl. Schaffung eines Bezirkssekretariats der zionistischen Arbeit In Pommern einen neuen Impuls zu verleihen. Sport Am Sonntag, den 11. d. M., fand das Verbandssplel zwischen dem F. C. Rot-Wel f) und S. C. Ha koa h auf de» ersteren Platz MMt und endete mit einem Si<-p von t : 0 ttir Ifnkn.ili. Das Siilrl, eins sich durch Schnelligkeit auszeichnete, war nelir abwechslungsreich und Ist mir durch die Schnelligkeit des Halbrechten Heini Ooldhammer gewonnen worden. Der Sieg des Hakoah war verdien». — Rot-Weiß II — Hakoah O: S (0:0). Hakoah war jederzeit überlegen und führte das Spiel. Sport Werbeabend der „Vis" (Vereinigte Lfebungsstätten jüdischer Sport-Verbände). Am Dienstag, den 13. Januar veranstaltete die „Vis" einen großen Sport-Werbeabcnd im Lehrervereinshaus am Atexartdctrttfcti;. Der Saal war ctiaUt, als Hctr Koppe., dtt Vorsitzende der Vereinigten Uebungsstätten Jüdischer Sportverbände die Veranstaltung erftffnete. Sodann nahm der Referent des Abends, Sportarzt Dr. Willner, der Sportbeirat der R. J. V., das Wort zur Beantwortung aporthyglenlscher Fragen aus dem Publikum. Er gab z. B. Auskunft Lber den geeigneten Sport für die verschiedenen Altcrsklas.en, über Frauenspart und Frauensportklcldung, über die Bedeutung sportärztlicher Beratung und über Vorzüge und Oefahren der verschiedenen Sportsrten zeigte er Lichtbilder der SeRclIllegergruppe de« R.J.F. Zwischendurch demonstrierte Hans Breitensträtcr am SandiacJc. am BalJ und Im Ring-Training, Sinn und Bcdeutunp des Boxkampfes. , wmmmzmmmwmmf&zz 'W'-Alfl'.^'f'V't ».'-.■f-.-.i.l.y.. ■ ■■). iciim^u ap;>«;«;iwiwi».wm!im*i'yw.y*«;|i>ü'r*jS!,'wpiyry?w»g Mi**^uSi2ti+JUi*«'i~MA*i^\^^^ Wählt Udte :

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