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Jüdische Rundschau · 1920-01-09 · Heft 2 (9.1.1920) · page 4

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXV (1920)
Issue
Heft 2 (9.1.1920)
Date
1920-01-09
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Seile 10 J U EDI SC II E RUNDSCHAU Nr. 2 Ein unglaubliches Vorgehen Die zionistische Ortsgruppe in München hat hn Verein mit der dortigen Gruppe de# Verbandes der Ost• jirdmi gegen die steigende antisemitische Hetze begönnen, wirksame Maßregeln zu ergreifen. Als alles •.;etan ist, so berichtet das ״Jüdische Echo", dem ־,vir statt aller Kritik da* Wort lassen wollen, bittet inan den Ontralverein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens um seine Mitwirkung — wohl verstanden, man ver• langt weder Geld noch Arbeit von ihm, könnte auch ohne ihn vorgehen und den politischen Nutzen getrost .dlein einstrcichen — man macht ,Mitteilung lediglich ins Solidaritätsgefühl dem gemeinsamen Feinde gegenüber, wünscht das Zusammengehen, weil man aus diesem Kampf keinen Vorteil zu Ungunsten anderer jüdischer Or* ganisatioucn einheitnsen, weil man den jüdischen Verein, der sieh für berufen hält, den Kampf gegen, den Antiscmi- Sismus für die deutsche Judcnheit zu führen, trotz aller Bedenken gegen die wenig wirksame Art, wie er. lltn führt, von diesem wichtigen Vorgehen nicht ausschlicßcn will. Der Centralverein bestreitet feineswegs die Möglichkeit, daß die vorgeschlagenen Maßnahmen wirksam »ein könnten, berät, einmal, zweimal — imd erklärt nach einigem Hin und Her, nicht wie man meinen könnte, er mache mit, oder er weigere sich, weil er nicht an Wirksamkeit oder Tunlichkeit dieser speziellen Aktion glaube — nein er verweigert jedes Zusammenwirken, das gegen den gemein• samen Feind •o bitter not täte, überhaupt und grund• sät/lieh.; Drei Tage später verprügelt ein Haufen deutscher Stintenten einen wehrlosen Juden auf offener Straße, weil er Jude ist. ... Auf der vom ״Jüdischen Echo" «inberufenen Ver- Sammlung über das Thema: ״Die neue Welle des Antisemitismus" treffen sich die Parteien. Hie Zh> 1׳irden und Ostjuden — hie Centralvcrein. Man bringt die .Sache vor, Herr Dr. Straus, Vorsitzender der Mün-;hener zionistischen Ortsgruppe, und Herr Jakob Reich, Vertreter des Gcsamtausschusses der Ostjuden, sprechen, beide sachlich — Herr •Dr. Straus ohne Schärfe, Herr Reich, der die Verhandlungen geführt hatte, in begreifüclicr Erregung und nicht ganz liebenswürdig. Herr Rechtsanwalt Levinger, Mitglied des Vorstandes der Münchener Ortsgruppe des Central Vereins, .kommt nach jedem der beiden Redner zu Wort. Seine Antwort läßt durchblicken, daß er persönlich Zusammenarbeit gewünscht hätte, daß die Meinungen im Vorstande geteilt waren, aber .... es ist im deutschen Judentum immer dieselbe Geschichte: einige sehr verdiente, »ehr illuslre Persönlichkeiten sind irgendwie früher angegriffen, be- Pleidigt, verärgert worden und wollen deshalb nicht mittun, auch wenn sich’s um die bittersten Notwendigkeiten für die jüdische Gesamtheit handelt. Man nennt so etwas Politik und diejenigen, die mächtig genug sind, diese Politik durchzusetzen, halten sich für jüdische Politiker. Herr Rechtsanwalt Levinger, der die undankbare Aufgabe hatte, diese von ihm nicht gebilligte ״Politik" zu verteidigen, errang einen Achtungserfolg für »eine Persönlichkeit. Dem Centralvcrein konnte er einen solchen nicht erringen." Es gibt keine Worte, die scharf genug wären, da* von unserem Münchener Bruderblatt geschilderte Verhalten des Centraivercins gebührend zu charakterisieren. Der Kampf gegen die Ausländer in der Studentenschaft Die Hauptgeschäftsstelle der Vertretung der deutsehen Studentenschaft wendet sich in einer Kundgebung gegen die Versuche, die re ich sangehörigen Jüdisehen Studenten Ausnahmebestimmungen zu unterwerfen. Dagegen unterstützt die Hauptgeschäftsstelle alle auf den Ausschluß ostjüdischer Studierender gerichteten Be- Strebungen. Die Leipziger Klinikerschaft Tiatte den Aus- Schluß 11 er ausländischen Juden mit folgender Begründung verlangt: ״Während von dem Herbstzwischensemester für Kriegsteilnehmer viele deutsche Studierende wegen Platzmangel ausgeschlossen sind, sitzen in unseren Hörsälen russische Juden mit Ausweisen der Regierung. Abgesehen von der Zurücksetzung, die alle vom Zwischensemester ausgeschlossenen deutschen Studie• renden hierin erblicken müssen, halten wir es für dringend geboten, der Uel>erschwemmung Deutschlands mrt Ostjuden mit allen Mitteln ■in unserem Bereiche Einhalt zu tun. Millionen von Deutschen müssen auswandern, und Hundert• tausende von Ostjuden erhalten Er• laubnis, die deutsche Volksseele mit den nihilistischen Ideen asiatischer Fanatiker zu verpesten und das deutsehe Volk auszupowern. — Wir bitten für alle Medizin erschaffen einheitliche Richtlinien in der Behandlung dieser Fragen herauszugeben. Wir sind nicht gewillt, uns zu Mitschuldigen der- ,ienigen Regienmgskreise zu machen, die unser Vater• . iami zum Tummelplatz finsterer Exi• stenzen werden lassen, indem sie rassefremden und deutschfeindlichen Elementen die Grenze öffnen Und Pässe zur Verfügung stellen." Diesem Standpunkt glaubt dre Hauptgeschäftsstelle beistimmen zu sollen. Sie droht, falls das Ministerium den antisemitischen Studenten nicht ihren Willen tut, mit der ,ß c I b s t h i 1 f c". Wir denken, daß diese ״Selbsthilfe" an der ein• mutigen Abwehr der jüdischen Akademiker zerschellen wird. Eine GcseliicMskliftcrung j Das ״Israelitische Faniilienblatl" in Hamburg veröffcntlicht am '2, Januar einen Rückblick auf das Jahr 1919, in weichem ciu Passus nicht unwidersprochen bleiben darf. Der Artikel behauptet nämlich, das Interesse der Zionisten an einen jüdischen Kon* grell in Deutschland sei erheblich gesunken, ״seitdem das Balfoursche Programm der englischen Regierung über das jüdische Palästina nicht in dein Maße erfüllt Worden sei, daß sic von dieser Frucht zionistisclicr Weitpolitik eine große Werbekraft für den Zionismus in der deutschen Judcnheit erwarten konnte. Es darf aber nicht verkannt werden, daß für den Aufbau eines jüdischen Gemeinwesens im heiligen Lande auch im vorigen Jahr viel Ersprießliches geleistet worden ist." Die ״Jüdische Rundschau" hat seinerzeit die Gründe, die uns dazu geführt haben, die Intensität der Kongreßaktbn zu beschränken, deutlich auscinandcrgesetzt. Diese Gründe waren ungefähr das Gegenteil von dem, was das Hamburger Blatt behauptet. Die politische Ent- Wicklung ist für die zionistische Forderung derartig günstig geworden, daß cs nicht mehr von 9q brennender Wichtigkeit ist, auch eine Kundgebung der deutschen iudenheit für die zionistische Palästinaforderung zu eralten. Da auch gleichzeitig die Forderungen über den Minoritätenschutz in Paris berücksichtigt wurden, erscheint uns die außenpolitische Bedeutung eines iüdi- 6chen Kongresses in Deutschland nicht mehr so erheblieh wie bisher. Es ist erforderlich, dies fcstzustellen, um einer Lcgcadenbildung vorzubeugen. Die bayrischen Natlonalllberalen und die Judenfrage München, 0. Januar. Der am 4. Januar hier abgehaltene Vertretertag der Deutschen Volkspartci bcschäftigte sich zuerst nut der Judenfrage. Es heißt in der diesbezüglichen Entschließung: ״Unter Ablehnung einer radikalen Entschließung, die keine Juden mehr in die Partei zulassen will, verwirft der Vertrctertag doch alle Bestrebungen, die unser deutsches Empfinden zurückdrängen zugunsten wcltbürgerliclier ur.d wesensfremder Abfassungen. Er fordert die Zurückdrängung und Wieder- Ausweisung der dem deutschen Volkstum so schäd-!ich gewordenen Ostjuden und bekämpft insbesondere die seit der Revolution cingetretene Ueberfiutung der leitenden Stellen durch fremdstänunige Elemente." Die Palästinawoche in Nürnberg Zur Veranstaltung der Palästinawoche hatten sich die Zionistischen Ortsgruppen, der neutrale jüdische Jugcndvercin sowie auch eine beträchtliche Zahl sonstiger zionistischer und nichtzionistischer Persönlichkeiten Nümbergs insbesondere Herr Rabbiner Dr. Freuden• thal und der Präsident der Bni-Ihitli-Loge, Herr Hugo Bacrmann, zusammeugetan. Das Erträgnis kommt zum Teil dem Palästinaaufbaufonds, zum Teil den» Palästinahilfswerk zugute. Es ist seit langer Zeit das erstemal, daß Zionisten und Nichtzionisten sich hier unter prinzipieller Wahrung ihres Standpunktes zu einem gemeinsamen Werk zusammenfanden. Am Sonntag, den 14. Dezember, fand zunächst im ״Intimen Theater" eine mit besuchte Matinee statt, in welcher Herr Juan Sjüvak vom hiesigen Stadttheater unter großem Beifall jüdische Volksweisen sang. In einem Neocnsaal wurde gleichzeitig eine Ausstellung jüdischer Bücher und jüdischer Graphik veranstaltet, die beide großen Absatz fanden. Am Dienstag, den 16. Dezember, fand ein Vor• tragsabend im vollbesetzten, großen Saal jlea ״Luitpoldhauses" statt. Herr Redakteur Karl Glaser sprach über ״Das jüdische Palästina" und Herr Rabbiner Dr. Heilbronn vom Standpunkt der niehtzkxiistischen, deutschen Juden aus, über ״Die deutschen Juden und Palästina". Beide Vorträge gipfelten darin, daß die deutschen Juden, welcher jüdischen Richtung sie auch angeboren mögen, beim Wiederaufbau Palästinas mitwirken müssen. — Auch neben dieser Veranstaltung ging eine Ausstellung von Büchern und Oraphik einher. Den Abschluß der Palästinawoche bildete das sehr gelungene Kinderfest am Mittwoch nachmittag, dem Vorabend von Chanukkah. Die Kinder waren sehr zahl• reich gekommen und hörten sich mit Jubel die ver• schicdenen Darbietungen an. Kinderlieder zur Laute fanden großen Beifall. Den Höhepunkt bildete aber neben dem Entzünden der Chanukkahhchter und dem Gesang des Moauszur, das Puppentheater ״David und Goliath‘‘, dessen Text von Herrn Karl Glaser verfaßt war. Die Haussammlungen, die im Anschluß an die öffentlichen Veranstaltungen nunmehr begonnen haben weisen bereits ein günstige» Ergebnis auf. Dr. N u ß b * u m. Vom jüdischen Arbeitsamt. Das jüdische Arbcitsamt Berlin erhielt einen Brief von einem Arbeiter aus Aplerbeck, in welchem dieser das Leben der jüdischen Arbeiter in den Zechen sehr befriedigend schildert Die Arbeiter kommen zweimal wöchentlich mit einheimischen Juden im ״Jüdischen Jugendbund" zusammen, den Neuangekommenen wird dort mit Rat und Tat beigestanden. Die Lebcnsvcrhältnisse schildert der Briefschrciber als sehr zufriedenstellend; er arbeitet unter Tag, 7Stunden täglich, die Arbeit sei zwar nicht Wicht, «aber auch nicht so schwer, wie man sich vorstellt. Ein gut entwickelter 16—IßjiJtrigcr Bursche könne sie jedenfalls leisten. — Der Brief gibt in seiner guten Stimmung ein Zeugnis dafür, wie die Arbeitsfreude und Lebensfreude in jüdischen jungen Menschen geweckt werden kann, wenn sie in produktive Berufe geleitet werden.. Die segensreiche Tätigkeit des jüdischen Arbeitsamtes erscheint hier in neuem Lichte. Palästina Die Zionistische Kommission Die Zionistische Kommission!1,1t ihre Räume in da« Hotel ״J u 2" verlegt, wo die Verschmelzung mit dem Palästinaauit sf.atfgcfundcn hat. Es existieren jetzt foigende Abteilungen: für I\>!iük, allgemeines Sekretariat, fokale Hilfsaktionen, Erziehung, Universität Finanz- UntcrKOmniission, Presse, Buchhaltung, Emigration, zentralcs Hilfsbüro. Die Abteilungen für Handel und Kotonisatkm werden ebenfalls dorthin übersiedeln, während die Abteilungen für öffentliche Arbeiten und Technik noch in »Irren alten Räumen bleiben. Vorübergehend keine Einreiseerlaubnis Das Zionistische. Zentralbüro, London, teilt unter dem 22. Dezember folgendes mit: ״Wir werden von der militärischen Paßstelle versrfändigt, daß bis zum Eintreffen weiterer Instruktionen seitens des Hauptquartiere in Aegypten, keine Einreiseerlaubnis für Palästina oder Aegypten gegeben werden kann. Die Folge ist die Verzögen*!״ vieler Maßnahmen, die das Zentralbüro den Behörde« hibetrcffs der zionistischen Wünsche über die Arbeit in Palästina unterbreitet hat. Es ist zu hoffen, daß rite Beschränkungen bakl wieder in Wegfall kommen.“ Einigung im Waad hachinucli. In laffa fand vor einigen Wociren eine Sitzving statt, an welcher die Delegierten der Palästina-Kommission (Ussischkin u. a.), de» ״Waad hachinuch“ der Lehrerorganisation und des ״Misrachi,,,teilnahmen. Ein Vermittlungsantrag der Paiästin.vKomniission wurde mit kleinen Veränderungen angenommen; danach soll der ״Waad hachinuch" nunmehr in folgender Weise zusammengesetzt werden: Drei Delegierte der Lehrerorganisation, drei Delegierte der Palästina-Kommission, drei des ״Waad hastnani" (ProvK L'xek.-Kom.) und drei des Misrachsi. Diese 12 Personen bilden den Waad, sie schlagen ein Präsidium von drei Personen vor, deren eine den Vorsitz führt, während d'e anderen beiden als Inspektoren fungieren, und zwur der eine für die orthodoxen und der andere für die übrigen Schulen. Ein Drittel aller Mitglieder des Waad sollen kn Einvernehmen mit den orthodoxen Schulen gewählt werden. — Obzwar diese Meldung, die war ״Haarez“ entnehmen, an Klarheit zu wünschen übrig Läßt, scheint doch daraus hervorzugehen, daß eine Einigung mit den Orthodoxen bezüglich der obersten Erziehung*; bchördc zustande gekommen ist, so daß der Plan, zwei oberste Erzielmngsbehörden zu etablieren, gegenstandslos geworden sein dürfte. Die lokale Selbstverwaltung. ״Haarez" vom 3. Dezember veröffentlicht einen von Dr. A. Zifroni im Namen des palästinensischen provisorischen Exekutivkomiiees (Waad Hasmani) unterschriebenen Brief, worin es heißt: ״Der Waad Hasmani sammelt Material über die Frage der lokalen Selbstverwaltung der Juden in Palästina, um auf Grund dieses Materials der zukünftige» Delegiertenversammlung ausführliche Vorschläge zu unterbreiten. Er benötigt Material über die Verfassung der jüdischen Gemeinden in denjenigen Limdem, wo diese irgendeinen Grad von Autonomie besitzen. Der Waad Hasmani wendet sich also mit der Bitte an alle, die im Besitze solchen Materials »ind oder Fachmänner in dieser Sache sind, das Material oder ausführliche Bericht« dem Wand zuzusenden. Gleichzeitig werden die jüdische» Zeitungen aller Länder gebeten, diesen Brief »bzvdrucken-“ Die Teuerung in Jerusalem. Die Teuerung in 100 «;0. ”Milch, Käse und Butter sind um 100 *fr gestiegen, Weizen um 100 *fr. Gemüse «t teife vom Markte verschwunden, teils nur zu einem hohen Preis erschwinglich. Auch die aus Aegypten importierten Waren, wie Reis und Zucker, sind enorm gestiegen. Der waad Hair von Jerusalem hat mehrere Schritte zur Bekämpfung der Teuerung unternommen. Mit Hilfe der englischen Militärbehörden ist es ihm gelungen, ans Aegypten größere Transporte von Lebensmitteln nach Jerusalem zu bringen, die direkt an die Verbraucher abgegeben werden. Alle diese Maßnahmen erweise• sich jedoch als unzureichend. Haifa. Die hebräische Realschule macht erfreuliche Fortschritte. Aus Raummangel war man gezwangen, einige Klassen im Volkshause esizurichtes. Wir hoffen allerdings, daß in nächster Zeit auch ehe Lokalfrage geregelt werden wird. Der Schulleiter Heer Dr. Biram ist bestrebt, das Lehrprogramm dahin m erweitern, daß auch der Unterricht in der Landwirtschaft an der Real9clrule erteilt wird. Die kürzlich tm Volkshaus abgehaltene Eltern Versammlung bewies dns lebhafte Interesse der hiesigen Bevölkerung für die Anstalt. . ' Gegen Streiks wendet sich rHapoel-Haza?r", weil diese nur zur Schwächung der wirtschaftlichen Positks» der Juden in» Lande■ beitragen könnten. Der Artikri schlägt di# Einführung von Schiedsgerichten vor, die aus Arbeite/n und Unternehmern zusammengesetzt, Streitigkeiten beilegen und Grundsätze für Mbeitjrverträgt? aufstellcn könnten. * Eine Volksküche wurde in Haifa eröffnet. Ein neues Stadtviertel in Jerusalem zwischen Sichrem Mosche und Achba ist in Vorbereitung begriffe«, Projekt einer Gartenstadt in Palästina. Von Ar jüdisch-nationalen Loge Degel Jchuda in Berlin wird die Gründung einer Gartenstadt in Pal ä st 1•• geplant; die vorläufige geschäftliche Basis bildet die kürzlich in das Handelsregister eingetragene ״Siedhingsgcscllschaft Degel Jchuda m. b. ML", deren Büro sich in Berlin-Halensee, Scescner Str. 30 1,

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