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Jüdische Rundschau · 1920-01-06 · Heft 1 (6.1.1920) · page 9

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXV (1920)
Issue
Heft 1 (6.1.1920)
Date
1920-01-06
Page
– (sequence 9)
Language
German
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Seile 8 Nr. 2 J U E Dl SC H E RUN 13SC 1.1 A U Zu den bevorstehenden türkischen Verhandlungen Wie die Binder melden, beschäftigte sielt das englisch« Ministerium׳ unter dem Vorsitz von Lloyd Oe• ״rf׳f mit der Stellungnahme der englischen Regierung: zu den noch nicht gelösten Friedcusprobkmen, darunter auch mit der türkischer״ t rage. ׳ Ueber den gegenwärtigen Stand der Dinge veröffentlich( _die ־1״ r a 11 k f ti r t e r Zeitung“ eine Meldüng des’״Co rr i er c doll a Sera“ aus Paris, in der es heißt: ״Man könne noch nicht vo:1 einer Entscheidung der Konferenz sprechen, indessen sei cs sicher, daß die cng/lsche Anschauung über die f r a n - zösisehe obgesiegt habe. Es scheine, daß Berthelat hi den londoner Verhandlungen sein viele Zugeständnisse gegenüber dein englischen Druck habe machen müssen, und zwar infolge der Besorgnis, sich die Unterstützung Englands in anderen Verhandlungen zu verscherzen, besonders in der krage der Zuweisung von Krediten und von Kohle, sowie bei der Losung dc9 syrischen Problems. England gedenke, eine Rahe von Sondcrstaatcn zu schaffen, die teils auf clmsthdicr. trils aut islamitischer Basis errichtet würden und leichter zu beherrschen sein würden. England sei heute auch geneigt, Frankreich in Syrien gewissen Grenzen zu begünstigen. Es werde unter einem unbestimmten internationalen Regime ein Palästina aufrecht erhalten, das als Bollwerk dienen könne zwischen den Arabern des Innern und der Küste. Um die arabische Welt Mesopotamiens und Syriens von der türkischen zu trennen, wolle cs einen armenischen Staat c'msetzeii.“ Andere Meldungen zeigen, da." das< Problem der F.ukunft Koiistantinopels noch ungeklärt ist, daß aber über die Schicksale Syriens und Palästinas zwischen England und Frankreich volles Einvernehmen bestellt. verlrag in Veibim'img zu bringen;׳licht. Jedenfalls denkt die rum.äm che Regierung an:.elH׳i1;.,11d nicht dar.vi, die Bestimmungen des Vciträges wirklich auf die Minori* tüten zur Anwendung zu bringen. Sie erweckt den Ein• druck, als ignoriere sie diese Bestimmungen vollständig. Der neue Atinistcrpräsklent Vaida-Vovodc hat darauf hin* gewiesen, daß die rumänische hulcnfrage durch das Dekret vom 22. Mai 1919 gelöst sei und hat den Friedens- VVJtl» *.״o. iTitli 1 -7» ־/ c*v.* um! ***** ־ ־ ״ --- vertrag, obwohl er in diesem Augenblick schon unterzeichnet war, nicht erwähnt. Wir brauchen unseren Lesern nicht ausehiaiulcrzusct/en, einß dieses Gesetz, das nicht einmal die Volle Gleieliliervcliligung aller rumänisclitn Juden bringt, gcselwcige denn einen Schutz ihrer nationalen Rechte in, keiner Weise als ausreichend hetrachtet werden kann. Es wird Sache der berufenen Faktoren des organisierten jüdischen Volkes ebenso wie der rumänischen Judenhcit sein, die strikte Durchführung des Friedensvertrages siehcrzustellen. Der rumänische Vertrag ein Petzen Papier? Das Komitee der Jüdischen Delegation bei der Fricdenskonferenz veröffentlicht am 30. IX-zembcr eine Nummer sein« Gomimuiiqucs, das sich uiv der Haltung Rumäniens nach Abschluß des Minoritäten Vertrages be- »diäftigt. Die rumänische Regierung hat sofort nach Abschluß des Vertiagcs eine Kampagne gegen denselben eröffnet, die in der fran/östsc ich Presse ihren Widerhall findet. So veröffentlicht am 25. Dezember der ״Temps“ eine aus dem amtlichen Preßbüro der rumanischen Regierung stammende Note, in weicher cs heißt: ״Jedenfalls betrachtet das ganze Land und sämtlicivc politischen Parteien die Klauseln des Friedens- Vertrages als unvereinbar mit der Würde und der Souveränität des rumänischen Staat e s“, und an einer anderen Stelle dieses Artikels heißt es: ״M. VaULvVovode hat stell, obwohl er die Un- ercchtigkeit gewisser Bestimmungen erkannte, entschlossen, sie zu akzeptieren, weil er Ivof.t, daß Rumänien in dem feindseligen Gefülil mancher Verbündeten eine Acndcrung herbeiführen tmd durch neue Verhandlungen die gewünschte Modifikation durchsetzen wird.“ Ja, die Note versteigt sich sogar zu Drohungen wie der folgenden: ״Die gegenwärtige Situation kann sich festigen, aber es ist auch möglich, daß das Fehlen jeder mäßigenden Bestimmung hn Vertrage ge fahrliehe Bewegungen hervo.rrufcn wird.“ Die gefährlichen Bewegungen sind natürlich Pojromc, mit denen inan die rumänischen Juden bedroht. Am 26. Dezember teilte der ״Tcmps“ mit, daß der Munizinalrat von Bukarest dem Minister des Inncm 1eine Demission eingereicht hat, als Protest gegen die Unterzeichnung des Fricdcnsvcrlrages. Diese Nachricht des ״Tcnips“ Ist unrichtig, aber es ist be- ׳׳eiclinend, daß mau den längst Ivcabsidtügt gewesenen Rücktritt des Bukarestcr Stadtrats mit dem Friedens- . .. LI Ul. II ■B Wanderlied der Kameraden Aus Neukölln wird uns ein Exemplar des Wan• derlicdes der ״Kameraden“ cingesandt, welches an alle Mitglieder de9 genannten Waudcrbundes verteilt und von ihnen mit großem Eifer gesungen wird: cs behandelt die Vorbereitungen zur Fahrt, die Wanderung und den ״Geist“, der bei den Kameraden herrscht. Wir haben geglaubt, unseren Freunden eine solche Fülle Humors, wenn auch unfreiwilligen, nicht voreothalten «1 Bollen. Wir geben hier wahllos einige Strophen; nach der Melodie ״Tiroler Land“ wird also u. «. ge• mingen: י * 4. Und gellt das Wandern kis, Dann *st cs herrlich schön. Wie ist es doch fainos, Durch die Natur zu gelin. , Vallerie, Vallera, Am Sonntag auf der Fahrt , 6.• Wir sind ja auch gut Freund In unserem Verein. * Und der nür ist uns Feind, Der Zionist will sein. Vallerie, Vallera, Er ist kein braver Mann. V• 8. Wie heißt denn der Verein, usw. 9. Merk dir den Namen gut, Er heißt ״Iska“, Der Oegner hört's voll Wut, Demi Haß erfüllt Ihn ja. Vallerie, Vallera, Weil ,anti“ wir jlun sind. U. s. f. Die Kameraden irren, wenn sie anciehmen, daß man Gegenüber solchen Gegnern ״Haß“ empfinden könne. Man empfindet Innigen Dank für einige lustige Augen* Wkke und bittet, auch weitere literansdbe Erzeugnisse nicht vorzuenthalten. v Skandalszenen im Landtag Minister gehen und Minister kommen, und der Antisemitismus bleibt bestehen. So hat das neue Knhinctt in!Allen, das sich in der Person des Herrn Skilski (der Nachfolger Padcrcwskis) dem Landtag verstellte, in seinem Programm die jüdische Frage vielsagend mit Schweigen übergangen, da Regierung und Parteien in diesem Punkt einander ausgezeichnet verstehen. J>er zionistische Abgeordnete lzcliak Grünbaum unter- »ahnt es in einer längeren Keck, dem Schweigen der neuen Regierung die gebührende Interpretation zu geben. Er mußte aber bei einem dauernden, selbst im poluischeu Landtag bei Judenreden noch nie dagc• wes enen Sk a 11 da Ist ur!11 sprechen. Besonders tif 'en die christlich-demokratischen Abgeordneten aus Posen, üriinbaum begann davon, daß die Regierung r! ihrer Judcnpolitik die Feigheit besitze, nie mit einem enen Programm nufzutreien. Wenn die Jude 11 frage, . <e man es zu sagen pflegt, eine brennende Wunde ist, so müßte man den Mut haben, diese Wunde so oder anders zu heilen (Zuruf: Ampu t i erc nl). ln feierliehen Augenblicken fanden sieh Abgeordnete, wie Korf a 111 y u, .׳l, die sachlich zu sprechen versuchtet( und beispielsweise darauf hinwiesen, daß die Juden einen allzu großen Prozentsatz Kmificutc abgeben und daß man daliin zu wirken habe, die Juden produktiveren Berufen zuzuführen; was stellte sich aber Sn der Praxis heraus? Als mehrere tausende Juden sich vom Handel nbwandtai und Beschäftigung bei der Eisenbahn f.111den wurden sie von dort hinausgejagt. Vor dem Auslamie tmd bei sonstigen Gelegenheiten wird mit hohen Phrasen nicht gespart. So findet sich mich in der Erklärung des;neuen Ministerpräsidenten die übliche Zu- Sicherung, alle wären vor dem Gesetze gleich. Wie reimt sieh mit dieser Formel die unerhörte Tatsache, daß die /.arische Erfindung einer Prozent norm für jüdische Studenten, die in!1ölen keine gesetzliche Grundläge hat, an der neueröffneten Universität Posen aufgetaucht ist? Und zwar in schlimmerer Form als im ehemaligen Rußland. Dort wurden 3 bis 5 vom Hundert, in Posen sind bloß 2 vonr Hundert zugelassen (Zurufe: Wir wollen keine Juden!) Ich weiß — sagte Grünbaum —, daß sie mit der Prozcntnorm zufrieden sind, ich möchte aber den Herrn Minister für Posen ersuchen, öffentlich, von dieser Tribüne, der Zufriedenheit Ausdruck zu verleihen. Abg. Grünbaum erwähnte dann noch die Beschränkungen für Juden im Berg* werk, das Verbot des' hebräischen Gymnasiums in Suwalki und die Schikanen der polnischen Militärs den Juden gegenüber. Während der letzten Atisfiihrimgen entstand so großer Tumult unter den autisemitisehen Abgeordneten, daß Abg, Grünbaum seine Rede nicht zu Lude sprechen konnte. In unendlichen Zurufen behaupteten die Abgeordneten, Grünbaum habe polni- PW»——— ח ———»—■—״■»«ו—■—■—!■1 ׳— ״Die Bibel in Wort und Ton“ Am 1. Januar fand in Dresden eine Veranstaltung des ״Sächsischen Künstlcrhilfslmndes“ s'.att: ״l>ie Bibel in Wart und Ton“. Die Bibclvorlesungen Irene Trieschs, die man öfters zu hören Gelegenheit hat, erfreuen sich mit Recht einer großen Beliebtheit. Es wäre jedoch zu wünschen, daß bei solchen Anlässen Uebersetzuagen gewählt ׳würden, die dem hebräischen Sprachgcist in der Uebertragung gerecht werden. Das Bemerkenswerte dieses Abends ist, daß er den hebräischen Urtext in der Vertonung jüdischer Komponisten bot. Den Zuhörern wurde' dadurch klar gemacht, welche Barbarei es ist, bei den! herrlichen eigenen Mclodicnschatz, deutsche Lieder im jüdischen Gottesdienst zu benutzen. Dau in dem gewiß nicht jnilenfreimdlielien Dresde'1 von einer 11iehtjüdisd!en Insiitutioii der Chor der dortigen Synagoge •zu einer solchen Veranstaltung hi׳vzugezogen wurde, ist der temperamentvollen Leitung und «cm tiefen Verständnis des Dirigenten Dr. Leo FantI zuzu* schreiben; die Darbietungen sind künstlerisch vollendet und vermitteln dennoch jenen eigenartigen künstlerischen Reiz unserer jüdischen Sangesart, den man ״Chasonis“ zu nennen pflegt. Als Ganzes war der Abend geeignet, sowohl der Bibel nis auch der jüdischen Musik gerecht zu werden. Er liat jedenfalls besser für die Achtung der kulturellen Werte des Judentums gewirkt, als die Jetzt so beliebten Protestresolutionen gegen den Antisemitismus. sehe* Militär und polm'sthe Justiz beleidigt Trotzdem der Laiidtagspräsiilenl atiolrücklirli, auf Grund den Stenogramms,' fest stellte•, daß Oiünbaitiu weder Militär noch Justiz verletzt habe, horten die Ruhestörung^! nicht aut. Abg. Grünbaum wurde gezwungen, ahaubrechen, indem er «lern neuen Ministerpräsidenten nur noch die Frage stellte: Gedenkt der Minister, den Juden gegenüber den Grundsatz der Gleichheit zu lnfolgen? Wird die Regierung den Mindcrheitsparagraphea des’ Friedensvertrages erfüllen? — Diese Frage stellt jnit Grünbaum das ganze jüdische Volk und die ganze zivilisierte Welt. Der wirtschaftliche Kampf gegen die Juden ״Nieuwe Courant“ vom 5. Dezember 1919 wird von jüdischer Seite geschrieben: Eine Gruppe polnischer Händler hat eine neue Aktion unternommen um den jüdischen Handel zu bekämpfen und’ riet! ״uationalpolnisciien“ zur neuen Blüte zu bringen Man hat an das Fmaiizmiiiisk'rium ein Gesuch gcnriite• ״ungewünschten Elementen“ keine Handelspapiere 0-1*; zufolgen und keiner Handelsgesellschaft die Einfuhr neuer Artikel zu gestatten wenn eine ״natkmalpolnischi'׳ Firma damit bereits beschäftig! ist. Für jede Branche sollen nach dem Gesuch besondere Papiere ausgervicm werden müssen, und keine Handelsgesellschaft darf gleishzeitig Engnos- und Detailhandel treiben. Südslawien Ausweisungen Die südslawischen jüdischen Zeitungen beschäftige'; sich mit den Ausweisungen, unter denen in letzter Zeh Juden sehr zu leiden hatten. Die Vertreter des jücfischeu Gemeimlevcrbandes und der ״Zionistischen Vereinigung Siidslawicns“ sprachen in Belgrad bei dem Minister .für innere Angelegenheiten Milan Prihitsehe witsch vor, um zu dem Gesetze über die Ausweisung feindlicher Staatsangehörigen Stellung zu nehmen. Wenn nuch die Verordnung nicht gegen die Juden gemünzt sei, so betreffe sie dieselben im 1 wißen Grade. Die Vertreter der Judenhcit ersuchten die Rcgierung, jeden Fall einzeln zu untersuchen und Juden, die durch langjährige gemeinsame Arbeit mit dem Lande und Volke aui., engste verknüpft seien, von dieser Verordnung auszuscha ten. — Der Minister erwiderte in freundschaftlichem Gespräche, daß gegen Bürger, die ihr ehrliches Auskommen haben, man nichts zu unternehmen gedenke. Es liandlc sich hauptsächlich um unsichere Elemente die während des Krieges emgewandert sind. Außerdem soll jeder Fall individuell behandelt werden. — Der Minister hob noch cimna! ausdrücklich hervor, daß die Verordnung keineswegs gegen die Juden gerichtet sei. - Nach einer Privatinekiung, die־ aus Wien kommt, sollen die Ausweisung!» eingestellt, aber nicht aufgehoben sein. . Jüdischer Gemeindeverband für Jugoslawien Die Ereignisse in Südslawien machten die schon ״״»• erörterte Frage eines Zusammenschlusses aller jüdischer. Gemeinden spruchreif. Infolgedessen wurde im .Lauft des vergangenen jahres, nachdem eine allgemeine Korfcrcru aller jüdischen Gemeinden (der aschkcnasisehen und sephard isch en) in Esscy eirberufen worden war, ein jüdischer Gemeindeverband für Jugoslaw ien — auf Grund jüdischnationaler Prinzipien — geschaffen, welcher mit tkm Sitze in Belgrad offizieil die Judenhcit Südslawif.־,« repräsentiert und die politischen und kulture’k-11 Rechte der Juden zu vertreten hat. Literarische Mitteilungen Die Monatsschrift der amerikanischen Zionisten ״The Maccabean“ konnte im Oktober imd November wegen der New Yorker Streikbewegung nicht erscheinen. Das Dezemberheft erscheint deshalb in vergrößertem Umfang. Wenn man das schöne Papier, die großen Drucktypen und die ganze Ausstattung sicht, könnte man beinahe neidisch werden. Der Maccabean ist aber auch inhaltlich ausgezeichnet. Die vorliegende Nummer enthält u. a. einen politischen Artikel von Professor Felix Frankfurt er, dem ״Mitglied der amenkonischen Frieden9delegatk>n, den er ״Altes Unrecht w 1 c d c r g 111 m a c!1 e n“ betitelt. Dann folgt ein intr;- cssanter kolonisatorischer Artikel von Wilkanskv dem bekannten palästinensischen Agronomen, der, wie von uns bereits gemeldet, sich zurzeit n, Studienzwecken in Amerika aufhält. Er behandelt sämtliche wichtigen Fragen des Anfbaus. Ein palästinensisches 111 ema hat sich auch Harrv c r ן ed e n \v a 1 d gewählt, der an der ersten Pakistinakoinmission teiigenommen hat und über seine Eindrücke berichte(. Eine große Reihe schöner Bilder schmücken diesen Aufsatz und den von Jacob "e .'■V1 S’ ebenfalls seine Eindrücke schildert. Zur Geschichte der Gc 11 o s s en s ch a f tsbe we gun g enthalt die Nummer wetrvolle Beiträge, die diesmal die Frage der Ocnosscnsrliaften in Großbritannien bchandein, Ueber den verstorbenen Schriftsteller Dinensoll 11 werden senöne Worte abgcdriickt, die der ihn! hmig befreundete Pcrez einmal üt!cr ihn gesprochen Hat. Ein weiterer Teil des Heftes ist der Convention in Chicago gewidmet, über die eir.;usführlieber Bericht publiziert wird. Zur Situation im amenkan isch en Zionismus äußern sieh u. a. Louis Lipsky, Abr. Goldberg, Bernhard G. Richards. Endlich enthält die Nummer eingehende Berichte über die Lage in England und Rußland und einige Buchbesprechungen, darunter Sokobws Geschichte des Zionismus. %! Die in Frankreich befindlichen russischen luden geben neuerdings eine eigene Zeitschrift ״La Tribunc Juivc“ heraus die in Paris erscheint. Die erste Nummer ist am 2(1. Dezember hcrausgekommen Die Zeitung beabsichtigt, die bestehenden falschen Ansehauungen über das russische Judentum, die seinen Standpunkt mit dem des Bolschewismus identifizieren wollen, zu bekämpfen. ... *״ Warschau erscheint seit Dezember 1919 eine lwchD1igcsz|“TÄ ״öcr Jud“ - Organ der orthodoxen Partei ״Schlume Eurune Israel“. ,, .Unsw Warschuer hebräisches Bruck rorgan ״Haiephire erscheint seit dem 2. Januar als Tageszeitung unter derselben Redaktion wie bisher. Die Mitarbeit van Nachum So ko low im politischen Teil ist ווו־. r

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