Der junge Jude
- Journal
- Der junge Jude
- Volume
- 1 (1927-1928)
- Issue
- Heft 3 (März 1928)
- Date
- 1928-03-01
- Page
- Seite 101 (sequence 31)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Seite 46 eine Streichung vorgenommen worden, die von verschiedener Seite beanstandet worden ist. Wir berichtigen daher diesen Satz wie folgt: „Der sozialistische Zionismus, der seine Organisationsform in dem Weltverbande der Poale Zion und seinen Landesföderationen gefunden hat, betrachtet alle diese jüdischen Teilprobleme als organische Zweige eines einheitlichen allgemeinen Problems." PERSÖNLICHES Ende Januar ist Mordechai Kuschnir wieder nach Palästina zurückgefahren. Mordechai Kuschnir war an der Herausgabe der bis dahin erschienenen beiden ersten Nummern des „Jungen Jugend" beteiligt; ihm verdanken wir wichtige Impulse zur Schaffung und Führung der Zeitschrift. Chawer Kuschnir ist nicht nach Palästina zurückgegangen, weil das Land ihn gerade jetzt brauchte, er mußte zurück, weil er das Land brauchte. An ihm konnten wir sehen, wie Palästina einem Menschen auch körperlich Heimat werden konnte: Er ist von der Kälte unserer Menschen und dieses Landes „ins Land" zurückgeflohen. Wir brauchen Kuschnir hier sehr, aber wir haben verstanden, daß für ihn die Wärme von Erez Israel, der Menschen und des Landes Notwendigkeit für sein weiteres Leben ist. So grüßen wir ihn mit dem Dank für seine bisherige Arbeit und in der Hoffnung auf künftige Mitarbeit vom „Lande" aus. MITTEILUNGEN DER SCHRIFTLEITUNG UND DER ADMINISTRATION Die nächste Nummer des „Jungen Juden" soll als Mainummer zum 1. Mai erscheinen. Zur Mitarbeit an dieser Nummer sind aufgefordert Prof. Max Adler, Dr. Siegfried Bernfeld, Salman Rubaschow u. a. Die nächste Nummer wird auch den Plan der Fortführung der Zeitschrift für das nächste Halbjahr enthalten. Wir nehmen an, daß diejenigen Bezieher, die den „Jungen Juden" zunächst nur auf ein halbes Jahr abonniert haben, ihn auch weiterhin zu beziehen wünschen und werden die Zeitschrift weiter liefern, sofern nicht bis zum 15. April 1928 eine Abbestellung erfolgt ist. Bis zu diesem Zeitpunkt bitten wir auch die Abonnementsgebühren für das zweite Halbjahr in Höhe von 2,00 RM. auf unser Postscheckkonto (Berlin 117 048 Der Junge Jude, Dr. Georg Lubinski) einzuzahlen, sofern nicht der Betrag für ein Jahresabonnment bereits eingezahlt ist. Unsere Abonnenten in der Tschechoslowakei bitten wir an den Techeleth Lawan, Prag X, Kralovska 23a I, oder an den Hechaluz, Mährisch - Ostrau, Karla Glasnera 12, zu zahlen. Unsere Abonnenten in Oesterreich rund im übrigen Ausland bitten wir, ihre Abonnementsgebühren per Brief an die Administration zu senden. Nach Ablauf dieser Zeit werden wir die Abonnements - Beträge durch Nachnahme einziehen, wodurch Mehrkosten entstehen. Um die Zeitschrift weiter ausgestalten zu können, brauchen wir noch weitere Abonnenten. Es ergeht daher an alle unsere Bezieher die Bitte, für die weitere Verbreitung der Zeitschrift zu sorgen und neue Abonnenten zu werben. Probeexemplare stehen auf Wunsch gern zur Verfügung. * Die Uebersetzungen aus der Meßila in dieser Nummer stammen von Dr. Max Meyer. Im gemeinsamen Selbstverlag des Jung-Jüdischen Wanderbundes (Deutschland), des Techeleth-Lawan (C. S. R.) und der Chaluz-Organisationen Deutschlands und der Tschechoslowakei / Verantwortlich für den gesamten Inhalt : Dr. Georg Lubinski, Berlin / Alle Aufsätze, soweit sie namentlich gezeichnet sind, sind Ausdruck der Meinungen ihrer Verfasser. Ungezeichnete Aufsätze sind Meinungsäußerungen der Schriftleitung / Erscheinungsort: Berlin 101