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Jüdische Korrespondenz · 1920-04-01 · 11-12 (1.4.1920) · page 20

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Journal
Jüdische Korrespondenz
Volume
6 (1920)
Issue
11-12 (1.4.1920)
Date
1920-04-01
Page
– (sequence 20)
Language
German
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Seile 20 Jüdische Korrespondenz Nr. 11/12 Erziehungsmittel hat der Verlag „Jung-Juda" einige Stücke zusammengestellt, die teils („Josef und seine Brüder") für das Puppentheater, teils als Pantomimen und Reigenspiele (Arche Noahs, Davio und Goliath) und als Vorlesungsstoffe am besten mit Bildern, wie die ganz ansgezeichnete Erzählung „Der Auszug aus Aegypten", verwendet werden können. — Sämtliche Stücke sind bereits bei verschiedenen Veranstaltungen aufgeführt worden. Der Beifall des Kinderpublikums war überall ein enthusiastischer, so das; die Spiele hoffentlich mich in Zukunft viel Gefallen, in der Kinderwelt finden werden. „Die Wahrheit über Habsburgs Ende." Politisch-feuilletonistische Aufzeichnungen von Bresnitz von S y d a e o f f. B. Elischer Nachfolger, Leipzig. 1919. Preis: Mt. 3 50, gebunden Mk. 5-50. — Inhalt: Hinter den Kulissen der Hof- und Hauspolitik von 1912 bis 1914. Die Wahrheit über den Fürstenmord von Sarajevo. Franz Josef I., die Hofkamarilla und die Ereignisse von 1914 bis 19B<. Die Aera des letzten Kaisers. Wie es zu Ende ging. — Der durch seine vielen politischen Schriften, die alle große Verbreitung gefunden haben, längst bekannte Autor ist auch diesmal vorzüglich unterrichtet. Sein neues Buch ist eine Sensationsschrift allerersten Ranges, denn aus ihr erfahren wir nicht nur eine unparteiische und zusammenhängende Darstellung über die Ereignisse, die zum Kriege und zum Zusammenbruche Oesterreich- Ungarns geführt haben, sondern Bresnitz von Sydacoff erhebt auch eine Reihe der schwersten Anklagen gegen die leitenden Staatsmänner Oesterreich-Ungarns aus der Vorkriegszeit und zieht die Schleier von der geheimnisvollen Mordtat von Saraievo rücksichtslos weg. Er stützt sich dabei auf die ihm zugänglich gewesenen Dokumente des ehemaligen Reichsfinanzministeriums, der Agramer Landesregierung und der serbischen Regierung. „Biblisches Quartettspiel." Bearbeitet von Lehrer Unna, Frankfurt. Verlag R. Bamberger. Bad Kissingen. Preis Mk. 5-80. — Es ist ein erfreuliches Zeichen, daß im „Jahrhundert des Kindes" noch speziell des jüdischen Kindes gedacht wird. Jeder Jugendbildner weiß aus Erfahrung, welch wichtiger Faktor in der Erziehung das Spiel ist, und freudig ist es daher zu begrüßen, daß ein Pädagoge wie Lehrer S. Unna die Mühe nicht scheute, ein biblisches Quartettspiel zusammenzustellen. In zwölf Serien vermittelt uns dieses Spiel gehaltvolle Sprüche aus Tenach und wird dadurch der Methode gerecht, dem Kinde im Spiel Wissen zu vermitteln. Auch unserer Heranwachsenden Jugend wird es Freude machen, ein Spiel in die Hand zu bekommen, das ihr geistige Anregung bietet, und mit Stolz wird sie zeigen, daß sie auch etwas dabei lernen kann. Aber auch den Erwachsenen kann es nichts schaden, sich in das Spiel zu vertiefen, denn mancher Weisheitsspruch aus der heiligen Schrift wird ihnen dabei geläufig werden. Es wäre zu wünschen, daß dieses jüdische Spiel, das in der Idee wie in der Ausführung gleich gut gelungen ist, rasch Eingang in den jüdischen Kreisen finde. . U. M. „Um Deutschtum und Judentum." Gesammelte Reden und Aufsätze (1894—1919). Von Eugen Fuchs, Frankfurt a. M. Verlag von I. Kaufmann. 1919. — Der bekannte Führer des liberalen Judentums in Deutschland, Geheimer Rat Eugen Fuchs, stand 25 Jahre hindurch im öffentlichen Leben und wußte gar oft manch gewichtiges Wort zur Judenfrage zu sagen. Die gesammelten Reden und Aufsätze, die vielfach von bleibendem Werte sind, erschienen im Aufträge des „Zentralvereines deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens". „Friedenspftichten der Nationen." Vier Preisarbeiten von Felix Halle, Mar Lehar, Alfred Feilchenfeld, Paula Messer-Platz. Verlag Friedrich A. Perthes A.-G-, Gotha, 1919. Preis Mk. 6'—. — Die von der Moritz Mannheimer-Stiftung der Großloge für Deutschland herausgegebene Schrift will im Dienste keiner Partei stehen, sie enthält Forderungen an uns wie die Gegner. Die Undurchführbarkeit der Friedensverträge von Versailles und St. Germain lehrt, wie richtig die Autoren die Friedensfrage a priori beurteilt haben. Papi er waren, Geschäftsbücher und Drucks orten A. LÖWY Wien, II., Große Pfarrgasse 6. Fernsprecher 44.609 Tallis- und Tefflllimbeutel sowie sämtliche Synagogenstickereien in bester Ausführung. Brautausstattungen. Fernruf 44.609 BELLA L Ö W Y Fernruf 44.609 Wien, II. Bezirk, Krumbaumgasse Nr. 16. Adas Jisroel (Schiffschul), II., Große Schiffg. 8. Gebetstunden in der Zeit vom 14. bis 29. Nissan (2. bis 17. April). Freitag, 14. Nissan: Erew-Pessacb, Sabbateingang 6*20. Samstag, 15. Nissan: 1. Tag Pessacb. Morgengehet 6*45 und 9-30, Minclia 12-15 und 3 30, Maariw 7-05. Sonntag, IG. Nissan: 2. Tag Pessacb, Morgengebet 6-45 und 9 30. Mincba 1215 und 3 30, Feiertagsausgang und Maariw 7-05. An den Halbfeiertagen (Sommerzeit): Morgengebet 6 30, Mincba 715. Donnerstag, 20. Nissan: Feiertagseingang Maariw 7*40. Freitag, 21. Nissan: Sabbateingang 730. Samstag, 22. Nissan:-letzter Tag Pessacb, Morgengebet 7-— und 9 30, Derascha 10 30, Mincba 105 und 4 30, Sabbatausgang 816. BRILLANTEN Perlenschnüre Gold, Platin Silber, Uhren auch verpfändeter Schmuck kauft zu bekannt hohen Preisen Juwelier Rabinowitsch II., Stefaniestraße 3, Telephon 21.214 im eigenen Hause. Achtung! SßS^ Nicht im Hause des Wiener Bankvereines. -W8 Modernste Herrenkleider nach Maß, Reparaturen und Wenden werden prompt e f f e k t u i e r t. Gelbard, Wien, II., Leopoldsgasse 43 Feinste Stoffe stets lagernd. Samstag geschlossen. Gesucht wird Sekretär streng religiös, stilgewandt in deutscher und womöglich auch hebräischer Sprache. Unter „Lebensstellung“ an die Administration dieses Blattes. ' Dich ohne Messer" das beste und billigste Rnsier-Präparat. 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