Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XXII = 1931/32 (1931-1932)
- Date
- 1931-01-01
- Page
- – (sequence 430)
- Language
- German
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4Ö5 aas Köslin, Herz Borchardt, Gabbai der Ttseb. 1788—41, Beisitzer (עיקור) 1747453—1750 (טוב) ,50־, besorgte die Berliner Miscbnaaasgabe 523—28, gest. 29. Kislev 537. Über seinen Sohn Cbajjim siehe Landshntb, Gebet- und Andachtsbucb S. 48. — Mordeehai b. Abraham, Mordeehai aas Lissa, Mordechai Lisser, Mordeehai Tockles, Mordeehai Dajjan, Marens Abraham, Scbwiegersohn des Abraham Model Ries, Ältester 1698 ff., Gabbai der Palästinakasse 1723—26, der Ttsch. 1726—29, Dajjan 1722— 43, Roseh Beth Din 1724—43, Gabbai der Chgch. 1729—43, Verfasser des תורת חיים ואהבת חסד (Bin. 510), gest. 20. Siwan 503. Da der 1728 verstorbene Elchanan Sofer (Vll) in seinem Testamente mit der Gründung eines Bhm. reehnefe, dürfte die Sammlung von Geldern bereits vorher von Mordeehai begonnen worden sein. IV) 9. Cheschwan 504 (27. Okt. 1748), Beschloß der Ältesten, der Beisitzer, des 15 er Kollegiums und der Chewra zur Errichtung eines Bhm.: Zn den bereits gewählten Rabbinern Herz und Joel, die [als Dajjanim] ans der Gemeindekasse bezahlt werden [als Lehrer des Bhm. erhalten sie kein besonderes Gebalt], wird auf drei Jahre als dritter Lehrer des Bhm. der Halberstädter Dajjan Jeremia gewählt. Dieser erhält sein Gehalt von 150 Rtl. vierteljährlich ans der Kasse des Bhm., er soll die von den Gabbaim des Bhm. aufznstellenden Statuten bestätigen. Zu Gabbaim werden gewählt: der Älteste Samnel Halberstadt, die Beisitzer Löh Halberstadt und Abraham Eintel, der Dajjan Ljepmann Neekarstein und Herz Kleve. Diese Fünf haben die Einnahmen und Ausgaben der gespendeten Gelder vorznnehmen und die Ausführung der Statuten zu überwachen. 12 Unterschriften. Naphtali Herz b. Benjamin Seew Wolf, Herz Wulff, Rabbiner in Schneidemnhl (VI), als solcher approbiert er 6. Aw 484 in Frankfurt a. 0. die Pentateachaasgabe mit Kommentaren (Frft. 485), korrigiert später in Frankfarfc a. O. den Berlin-Frankfurter Talmuddruck (Approb. zu Peßachim 20. Siwan 494: ״ehemaliger Rabb. in Schneidemühl“), 1735 noch nicht Berliner Dajjan, als solcher im Gbch. zuerst 4. Ijjar 498: Bl. 98 v (die Liste Bl. 57 von Cholmoed Peßach 498 kennt ihn nicht als Dajjan, er ist jedoch seit 1737 als Assessor tätig), einer der drei Schiedsrichter im Streite zwischen J. Eybschitz und J. Emden: Eybscbitz, לוחות עלות, Altona 515, Vorwort § 1 Bl.;v und Text Bl. 49, gest. 6 Cheschwan 523; siehe Brann, Geseh. d. Rahbinats in Schneidemühl, S. 25—27, sowie über die Berliner Rabbiner ete. überhaupt Landshuth in der Einleitung zum ״Statut der Beth Hamidrasch-Gesellsebaft za Berlin 1875 (5635)14 nnd in seinem Bache Toledot ansche ha-schen», sowie seine Hdschr. A 47 III, A 58—59. — Joel b. Jekutiel Sachs aus Glogau, bis 1743 Rabb. in Aasterlitz (VI), Joel Jacob, Schwiegersohn des Berliner Rabb. Micbal Levi, 7 Tischri 504 (also zwei Tage vor dem Beschluß 111) zum Dajjan gewählt (Gbch. Bl. 81) mit der Verpflichtung, bis zur Errichtung eines