Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XXII = 1931/32 (1931-1932)
- Date
- 1931-01-01
- Page
- – (sequence 418)
- Language
- German
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393 Slobodka publizierte periodisch Hefte mit Schmuessen, אור זשפן und lieferte zur Festschrift der Lubliner Jescbiwa einen charakteristischen Beitrag. (.ספר חיובל לישיבת לובלין, שב״ח, משיחות סלובודקה) Die Figur des ״Alten“ ist häufig in der Presse behandelt worden, (u. a. im 1931 היינט, Nr. 203: קאדלעבאך, ווער איך נעווען דער אלטער) am ausführlichsten wohl von M. Gerz (im מאג und 1930131 פרימארנן). Keim dagegen ist exklusiver; es verleiht zwar die Handschriften seiner Schmuessen bereitwillig, in der Literatur aber fand ich Angaben über seine Grobiener Anfänge nur in den Memoiren von Baal-Machschowes (תעברי פעטערמבורנ, 1918 א7 ב׳ זכרונות) Briefe und Dokumente von Rabbi Simeha Sisehel nur im יא׳־י״ג) אור המוסד). Wesentliche Auskünfte über das Verhältnis von Keim zu Slobodka gab mir Dow Katz, vom Tel-Aviver Institut היבל התלמוד, der vollendetsten Verkörperung des Slobodkaer Prinzips. Über Radin erfährt man natürlich am meisten aus den Werken von Rabbi Israel Meir selbst,(חמן חיים. שמירת הלשון. מחנה ישראל. משנה בחרה וכף). Biographisches aus verschiedenen Schilderungen seiner Persönlichkeit (Gottlieb, 552 אהלי־שם; Carlebach, Der das Leben will, Isr. Familblt. 1931,30) und vom Wesen seiner Gleichnisse am meisten in der Schön feldsehen Arbeit משלי החפץ חיים (Rosenheim-Festschrift, Frankfurt a. M. 1931, 132). Auch Tel sch hat nach dem Tode von Rabbi Jossef Leb begonnen, Urkunden über ihn, seine Lebensbeschreibung (ב״א; מתולדות O חנאמן ישנת אדמו״ר ,שומר שמסר לשומר, חומר וצורה, טלו תרצ׳ב) herauszugeben. Die äußere Gestalt gerade dieser, — seit je auch aus dem Westen stark frequentierten — Jeschi wa ist häufig geschildert worden. (Jeschurun XI, 298, Ben-Porath; Menorah-Wien 1926, 37, 231; 1927, 105 u. f., Carlebach.) Am meisten angewiesen auf Verbreitung seiner Ideen, — auch innerhalb der eigenen überlokalen, dezentralisierten Jeschiwaorganisation, — ist aber natürlich Nawardok. £8 druckte schon zu Rabbi Josels Lebzeiten seine sämtlichen Schmuessen (מדרנת תאדמ, בתקופת העולם, בתיקון הפדדות. בבירור המרות. בדרבי התשובה, בדרבי הבטחון, ובחרת בחיים. בחשבון הצדק, בנקודת האחת, בבקשת השלמות, פולטבה פ״ו) gab dann in der bolschewistischen Periode eine hektographierte, nicht mehr erhältliche Zeitschrift אור המומר heraus (ich selbst verdanke ihre von mir benutzten Exemplare der Freundlichkeit von Rabbiner Skrobun-Warschau) und wandelte dies Journal dann, von der neunten Nummer ab, in ein regelmäßig erscheinendes Sammelorgan für wesentliche Schmuessen. Als vollkommen modernisiertes Organ der im jüdisch-politischen Leben stehenden Mussarnikes ist schließlich noch die palästinensische מסיבה zu erwähnen, als Hilfsmittel für die Behandlung der Frage, wie der Mussar, — mit Nawardok, — ins Königreich des Chassidismus, nach Polen, eindringen konnte nenne ich den Aufsatz ״Zwei Erkenntnisse und ein Bekenntnis“ von S. Schachnowitz (Rosenheim-Festschrift, 126) und als kursorische Einführung in die gesamte Materie Ginsbergs ״The Moralist Monement in Russin“ (Menorah- New York, 1904, April).