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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1931-01-01 · XXII = 1931/32 (1931-1932) · page 308

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XXII = 1931/32 (1931-1932)
Date
1931-01-01
Page
– (sequence 308)
Language
German
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Um ein Rätsel weniger. Von Michael Wilensky In Berlin. Auf Grand einer der frühesten ans dem Jemen naeh Europa gelangten Handschriften hat J. Derenbourg zuerst im ״Journal Asiatique“ (1870), darauf als Sonderausgabe (Paris 1871) eine anonyme Schrift grammatischen Inhalts veröffentlicht. Diese Schrift wurde von dem bekannten Beisenden Jakob Sappir, Autor des אבן ספיר, am Anfänge eines vom J. 1390 datierenden Pentateuchkodex entdeckt und führte in Jemen, ähnlich anderen Schriften dieser Art, den hebräisch arabischen Namen מחברת התידאן. Derenbourg legte ihr, entsprechend dem הורית הקורא, Name der hebräischen Übersetzung eines dem ibn Bal’am zugeschriebenen Werkes über Akzente, den Titel ״Manuel du Lecteur* bei. Über die Abfassungszeit derselben ist nichts mehr bekannt1). In der Schrift, die eine Kompilation darstellt, werden keine Quellen namhaft gemacht. Gerade diejenigen zwei Stellen, die eine Ausnahme davon bilden, sollen uns hier beschäftigen. In beiden wird als Quelle ספר הקרחה genannt. Das erste Mal wird der Inhalt des umfangreichen 6. Kapitels des bekannten Abulwaüdschen Werkes, des ספר הרקמה (im arabischen Original ist dieses Kapitel infolge unglücklicher Nummerierung das fünfte), das über die untrennbaren Partikeln handelt, im Auszüge mit kleinen Zusätzen, mitgeteilt; darauf folgt das von Abulwalid ibid. für die servilen Buchstaben ersonnene Mnemotechnikon, worauf es heifft: והכל מבואר בספר הקרחה (S. 31,9, nach der Sonderausgabe). Ferner: והכל מבואר בכתבי בעלי הלשון והדקדוקיין (ein auch sonst dort Vorkommenl) Zwar schreibt Steinschneider: Epstein Eldad XVII setzt die Schrift ins XIII J-t (״Hebr. Übers.“ S. 940, Anm. 247). Allein Epsteins Worte 1. e. sind unbestimmt und unbegründet.

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