Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XXII = 1931/32 (1931-1932)
- Date
- 1931-01-01
- Page
- – (sequence 147)
- Language
- German
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6. Item, wer hat im die zwei arm gehalten. 7. Item, wellich Jaden haben im die l) fuß gehalten. 8. Item and wellicher Jud den andern fuß. 9. Item, was hat man dornach thun. 10. Item, wellich Juden haben das kind mit nadeln gestochen.8) 11. Item, wellicher Jud hat dem kind den vordertaü an seinen zumpflen abgeschnytten. ״) 12. Item, worein hat man das plut gefangen. 4 *) 13. Item, wellich Jaden haben dem kind das flaisch auß den baiden wenglen gezert mit dem zwenglen gezert. 14. Item wellicher Jud hat dem kind das flaisch und haut auß den nyeren mit dem zwenglen getzert. 6) 15. Item, worein haben sie des kinds plut gefangen!6) 16. Item, wellicher Jud hat das kind mit der handtzwehel umb hals ersteckt und erwürgt. 7) 17. Item, wohin hat man den todten leichnam getragen und wer in getragen hab. 18. Item, wellicher Jud hat den todten leichnam zumorgens wider in die vorige synagog getragen. 19. Item, wer und wievil von Juden da gewesen sein. 20. Item, wellich Juden das todt kind auff dem almemer gelegt8) und wie man das gehalten hab.9) 21. Item, was Verspottung sie da getkun haben. 10 *) 22. Item, wie man dem kind dornach thun und wohin man das begraben hab. ״) 23. Item, was sie mit dem plut thun und wortzu und für was sie 12 *) das nützen.יי) In diesen auf Grund des Wolfgangschen Geständnisses angefertigten Fragenlisten haben wir ein unwiderlegliches Zeugnis dafür, wie die Gleichartigkeit der Geständnisse in Regensburg zustande gekommen ist.14) Wo wie bei den meisten Fragen nicht ») So. 2) Zu art. 5—10 vgl. S 9. s) Vgl. S 23. 4) Vgl. S 11. ß) Zu art. 13—14 vgl. S 24. Ä) Gestrichene Eintragung, siehe art. 12. 7) Vgl. S 22. 8) Herübergeschrieben. ף Zu art. 17-20 vgl. S 14. 10) Vgl. S 25. «) Vgl. S 15. 18) Herübergeschrieben. יי) Vgl. S 17-18. 14) In Trient kann es nicht anders gewesen sein. Dort bauten sich die Fragen auf dem Zeugnis des Täufliugs Johannes von Feltre auf. Siehe oben S. 101—102.