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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1931-01-01 · XXII = 1931/32 (1931-1932) · page 116

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XXII = 1931/32 (1931-1932)
Date
1931-01-01
Page
– (sequence 116)
Language
German
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91 antreffe, das man dann dieselben Juden daselbs vorhannden bett und mit ine und irm gut auch nach geburlichait hanndeln möcht.] [R] [Memoriale an unsem allergnedigisten herro, den Komischen kaiser etc. Zum ersten auf die credencz nach embietung unser willig undertenig dinst und andechtigs zu 60t gebet, auch befelhendung unser und unsers stiffts seiner kn mt, der wir in aller begirligkeit alzeit gehorsam und undertenigkeit geneigt sein etc., anzubringen. Als des hochgeborn fürsten, herrn Ludwigen, herezogen zu Beiern etc., auch der ersamen und weisen camerer und rate der stat Regenspurg räte und machtpoten die geschieht und mißhandlung, so die Jadischeit alhie zu Regenspurg begangen haben, mit allen umbstenden seiner k. mt nach der leng in geschrift und sonst furbracht und erczelt, haben wir auch die unsern bei solicher mißhandlang bekantnus gehabt und sich laider in redlicher und aufrichtiger bekantnus und der anzaigung erfunden, das sich die Sachen und geschieht, inmassen die furbracht, begangen und volbracht sein, des dann sein gnad durch die seinen, die dabei gewesen, genugsamclich bericht und, nachdem solich geschieht zu Verachtung Got des almechtigen, auch zu beswechung Cristenlichs glauben bescheen, das uns auch aus dem gewallt, uns unwirdigen aufgeleit, mit Zusehen äugen nicht färgeen, sonder zu annten, auch nach außgang gaistlicher rechten darvon zu sein gebürt, hirumben bitten wir sein k. mt, die gemelten Sachen, so Cristenlichen glauben beruren, zu herczen nemen, mit den Juden darob zu sein, auch schaffen und bestellen, darmit soliche mißhandlung hinfur von ine nicht bescheen, auch sie unsern schopfer, Got den almechtigen und unsern Cristenlichen glauben mit vergiessung Cristenlichs pluts oder in ander weg nicht uneien. Das wellen wir mitsambt dem lone, den sein k. mt von Got dem almechtigen darumb emphahen wirdet, in aller underteniger gehorsam willigclich verdienen.] Der kayserlichen mat und erricht1), wie sein fürstlich gnaden, in masse die von Regenspurg durch dieselbe person glaublich furpracht sein, auch der hochwirdig furst, der bischof zu Regenspurg etc., der masse nach laut des libels bericht ist. Auf dasselben anpringen an die kayserlichen mat ist hertzog Ludwigs botschafft2) antwort geben, das im die Judischait zu Regenspurg nit zugehörig sei und im3) des nit bekeutlieh sei, ursach kayser Ludwig, der sollich versetzt und verpfent hab, sei entsetzt gewesen seiner kayseriiehen wird und regements durch unnsern heiligen vatter den pabst, auch durch das concili, dann anß snnder lieb und freuntsehafft hab ers bißher gedult etc. mit mer wortten, x) Hier hört P auf. 2) Den Gesandten Herzog Ludwigs. Vgl. zum Folgenden Jahrb. XX, 163. s) Dem Kaiser.

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