Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XXI. (1930)
- Date
- 1930-01-01
- Page
- – (sequence 229)
- Language
- German
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223 der jüngere, habe diese übertragen in dieses Bach, mit Zustimmung der Mitglieder der Ch. j z w., besonders aber mit Zastimmang der drei Kassiere, welche sich mit dieser heiligen Aufgabe beschäftigen. Der eine, der Ausgezeichnete unter der Herde, der greise hrr25) Jada Lob, Sohn des Chasid mbrr Dan Jakob szl8®), der geschätzte Jizchok, b.27) hrr Juda Löb ha-Levi und der ausgezeichnete hrr Perez Juda Liebermann b. Abraham. Heute, am 4. Tage (der Woche), Isru Chag des Pesachfestes 449 der kleinen Zeitrechnung (23. Nissan =13. April 1689). David, das ist der Geringe, Sohn meines Herrn Vaters des Babbi mhrr Hillel szlhh, amtiert derzeit hier in der heiligen Gemeinde Boskowitz28). Ferner wurde beschlossen: Wenn ein Ortsfremder hier stirbt, so muss er das bezahlen, was die Majorität der in der Gemeinde anwesenden Chewramitglieder beschließt und wozu der Oberrabbiner j z w die Zustimmung erteilen muss. Ferner wurde von allen Mitgliedern der Ch. K. j z w beschlossen, dass bei jedem Sterbefalle sich die Beerdigungsbrüder nach Bedarf beteiligen müssen. Wer nicht selbst erscheinen kann, muss einen Stellv ertreter bestellen, ist er abwesend, so muss seine Frau einen Stell- Vertreter mieten. Die Kassiere können die Mitglieder der Ch. K. dazu ohne jede Einrede zwingen. Tekanot aus dem Jahre 170b. 1. Dies sind die Tekanot, welche bei der Versammlung am Sabbat Abschnitt Para 460 (1700) einstimmig angenommen wurden. in Vergangenh. u. Gegenw. S. 126. Ich vermute, dass er mit Abraham b. Mose Asehkenasi, der im Jahre* 1671 Chajim Büchners Or Obadosch approbiert, identisch; s. Löwenstein, Ind. Approb. No. 332. 26) hrr harab reb Titulatur; mhr. moreuu harab reb — Titalatur für Gelehrte. 28) Über seinen am 17. September 1667 verstorbenen Vater, den kaiserliehen Armeelieferanten Dan Jakob Boskowitz, s. Wachstein, Inschriften I, S. 477. Über seinen Bruder Kaleb Feiwel, vgl. Kaufmann, die letzte Vertreibung der Juden aus Wien n. Niederöster. S. 185. ”) b. ben — Sohn. «) Er fertigt: pipDn p*p חד הוא הק. בלא׳א הרב מוהו״ר הלל וצלהיה חונה פה Sein Vater ist wohl mit dem Leipniker Rabbiner Hillel b. David identisch, der in einer Urkunde (s. Frankl-Grün, Gesch. d. Jad. in Kremsier I S. 12 n 3) aus dem Jahre 1661, als Rabbiner von Leipnik genannt wird, vgl. dagegen