Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XXI. (1930)
- Date
- 1930-01-01
- Page
- – (sequence 23)
- Language
- German
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17 bewohner gleicht, auf den die Herrlichkeiten der Großstadt einen faszinierenden Eindruck machen. III. Hagiographen. In .תענית ט finden wir die Bemerkung, dass alles, was die כתובים enthalten (es sind selbstverständlich bloss die gesetzlich wichtigen Stellen gemeint), bereits in der Thora angedentet ist רש*י) מי איכא מידי דכתיבא בכתובים דלא רמיזא באורייתא fasst den Ausdruck "כתובים" im weiteren Sinne als נביאים וכתובים). Es ist dies nur eine selbstverständliche Anwendung des allgemein gültigen Satzes אין נביא רשאי לחדש דבר. — Über den Heiligkeitsgrad der einzelnen Bücher der Hagiographen finden wir an mehreren Stellen des Talmud eingehende Bemerkungen. Besonders über שיר השירים wurden bereits von den ältesten Tannaiten Kontroversen geführt, ob es als heiliges Buch zu gelten habe. ר׳ עקיבא: (ידים נ ה) חס שלום לא נחלק אדם מישרא׳ על שיר השירים שלא תטמא את הידים שאין כל העולם כולו כדאי כיום שנתן בו שיר השירים לישראי שכל הכתובים קודש שיר השירים קדש קדשים. Die Heiligkeit von שה״ש ist so gross, dass in .סנה״ קא gesagt wird הקורא פסוק של שה״ש ועושה אותו כמין זמר מביא רעב לעולם. An anderer Stelle אדר״נ פ״א wird über ebendasselbe שה״ש (und משלי und קהלת) gesagt הם משלים ואינן מן הכתובים ועמדו וגנזו אותם עד שבאו אנשי כנה״ג חזקי") ופרשו אותם). (In :שבת ל werden bloss משלי und קהלת genannt שה״ש — בקשו לגנוז קהלת ומשלי nicht). Das Buch אסתר wird .מגילה ז charakterisiert ברוח הקדש נאמרה, das Buch איוב wird .ב״ב יד nach einer Auffassung als משל bezeichnet, da איוב לא דרה ולא נברא. Die Chronik apostrophiert ר״ שמעון בן פזי folgendermassen: (.בל דבריך א״ הן ואנו יודעים לדרשן (מגילה יג. Sie wurde mit besonderer Aufmerksamkeit bis in die kleinsten Details studiert. In :פסחי״ סב finden wir ein •״ספר יוחסין, welches nach רש״י מתניתא דדברי הימים ein ausführlicher Commentar der Chronik zu sein scheint. Er war sehr hochgeschätzt und wurde nur ganz auserlesenen Schülern mitgeteilt אין נידונין לא ללודין ולא לנהרדעים. Die scharfsinnige Frau R. Meirs — Beruria studierte ihn, und selbst nach dreijährigem eingehendem Studium kannte sie ihn nicht ganz genau. Es wird auch der Verlust dieses Buches (מיום שנגנז ס״ יוחסין, תשש כחן שחכמים) sehr beklagt und als Beispiel seiner Ausführlichkeit angeführt, dass es für die zwischen den beiden Namen דבה״י א* ח* ל״ח) אצל) Jahrbuch der J. L. G. XXI.