Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XXi (1929)
- Date
- 1929-01-01
- Page
- – (sequence 452)
- Language
- German
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ä8ö Rabbinerfamilie zu stammen, kein Glauben beizumessen. Diesesmal aber scheint die Angabe zu stimmen. Joseph Freistadt, der 1760—65 Rabbiner in Hollesehau war, kann zwar nicht der Vater Levins gewesen sein. Er hatte nur einen Sohn Abraham Löb, der 1808 als Rabbiner in Bonyhad starb, und eine Tochter Schöndel, die Mutter des Hollescbauer Rabbiners Joseph Biach Feilbogen (1841—67). Wohl aber lebte in Holleschau Joseph ben הקדוש Mordechai, der dort am 16. Siwan 1766 verschied und unter Hervorhebung seiner grossen Gelehrsamkeit in der Grabsteininschrift הרבני המופלג שבבית דין genannt wird. In diesem Dajfan Joseph könnten wir also den Vater des Täuflings erblicken. Meine Belege beruhen auf den Angaben Jakob Freimanns bei Gold, Die Juden und Judengemeinden Mährens S. 240 und au! Ergänzungen, die mir Freimann mündlich frdl. machte. Moritz Stern.