Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XXi (1929)
- Date
- 1929-01-01
- Page
- – (sequence 227)
- Language
- German
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Xr. 4‘>. Landesgesetz־ und Verordnungsblatt Für das Herzogtum Salzburg. Jahrgang 1911. Ansgegeben und versendet am 11. März I9IL X. Stärk. 10. Verordnung des k. k. Ministeriums für Kultus und Unterricht vom 22. Februar 1911, Z. 46.036 ex 1910, betreffend die Errichtung einer neuen israelitischen Kultusgemeinde im Herzogtume Salzburg. Auf Grund des § 7 des Gesetzes vom 21. März 1890, R.-G.-B1. Nr. 57, betreffend die Regelung der äusseren Rechtsverhältnisse der israelitischen Religionsgesellschaft, und des § 3 lit. b) der Ministerial-Verordnung vom 18. März 1897, R.-G.-Bl. Nr. 96, wird in teilweiser Abänderung der Ministerial-Verordnung vom 11. Juni 1892, Landesgesetz- und Verordnungsblatt für Salzburg Nr. 17, nachstehendes verordnet: § 1. Die Zuweisung der Israeliten des Herzogtumes Salzburg zur israelitischen Kultusgemeinde Linz im Erzberzogtume Oesterreich ob der Enns wird ausser Kraft gesetzt. §2. Für das Gebiet des Herzogtumes Salzburg wird eine neue israelitische Kultusgemeinde errichtet, welche den ihrem Sitze ent״ sprechenden Namen zu führen hat. §3. Diese Verordnung tritt mit 1. Juli 1911 in Wirksamkeit und von diesem Zeitpunkte angefangen ist die im § 2 bezeichnete neue Kultusgemeinde als im Sinne des Gesetzes vom 21. März 1890, R.-G.-Bl. Nr. 57, konstituiert anzusehen. Stürgkh. 11. Verordnung des k, k. Ministeriums für Kultus und Unterricht vom 22. Februar 1911, Z. 46.036 ex 1910, mit welcher aus Anlass der Errichtung einer neuen israelitischen Kultusgemeinde im Herzogtume Salzburg provisorische Anordnungen getroffen werden. Aus Anlass der laut § 3 der Ministerial-Verordnung vom 22. Februar 1911, Landesgesetz- und Verordnungsblatt für Salzburg