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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1929-01-01 · XXi (1929) · page 174

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XXi (1929)
Date
1929-01-01
Page
– (sequence 174)
Language
German
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IRI
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100 und zur comissionan lite Herr landes-Vogt zu Hynzburg ausgewörkhet, alwo die sach zaiganliegendem Prothokoll-Extract lite rendente zu sichtbarlichen favurem des Juden dahin verbeschaidet worden, dass ihm Jud den Bau aufzuführen gegen allmahliger demolierung in casum fucium bontio erlaubet sein solle und noch yberhin die Christengemeinde zu abzablung der Helfte Commissions Uncösten pr 27 fl. ohne alle Ursach angehalten worden, von weichen gelt aber nach 10 Tagen unwissend warumben uns widerumben 21 fl. etlich khreutzer zungesendet worden, gleichwie nun gnädigster Landesfürst und Herr Herr etc. aus diesen und anderen schon eraigneten fahlen und widerrechtliche Bedrückhen der Christengemeinde und allzuaigenmächtige Verfahren dieses Beamtens nit allein zu unseren schaden, sondern auch der hohen Herrschaft eigen pro indico dar abzunehmen weswegen er Pfleger lmo: der hohen Herrschaft de jus primo instantia alda zu benemen getrachtet, indem er wohl gewusst, dass Sr Exellenz Herr Graf Joseph diesen Hausbau schon eingestellet, Er Pfleger nichtsdesto weniger die sach höheren orths zu Insprugg angebracht umb nur seine ausgesprengt hoehmuthige Trohwort wahr zu machen, nachdem er ausgegeben dieser bau müsse sicher fortgehen und sollte es sein aigenes gelt kosten, dan er sich schämte, wan er denen liederlichen Christen und conberlein nachgebete; ia er hatte auch bey diesen bau einen anderen juden n/2 schuch in seinen grund dem juden Löb ronither hinein fahren lassen und derfte der lodirte jud bey 50 reichs Thaler straff khein worth mehr dariber sagen wodoch eben diesem juden ein haus in loco quohtionis zu bauen vor beraiths 18 iahren eingestellet worden welches ia wider alle billigkeit und rechte, ia die Verträge selbsten lautet, sovillen 2do Craft des aufgerichteten schutz-vertrages nit mehr dan 12 ehepar juden volkhs zu Hürben bewilliget sein, wie es auch der herr pfarrer mit seinen büchern beweisen khan, da die juden in der zeit nur für 12 ehepar und 3 privilegirten, als rabiner und schuelmaister ete. die stohlgelther und her bezahlet haben iadoch aniugo schon yber 46 ehepar durch schmirbalien und aigennuzigtheit der beamten eingeschlichen. 3tio hette der jud Löb von diesen gebäu schon nachgelassen, wann nit Herr pfleger selbsten die sach unter der hand aigen-

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