Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XXi (1929)
- Date
- 1929-01-01
- Page
- – (sequence 103)
- Language
- German
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31 Schliesslich ist mit der Möglichkeit zu rechnen, dass der Corrector manche Stelle nicht verstanden und deshalb verbessert bat. Zum Alter der Handschrift lässt sich Bestimmtes nicht sagen. Es hängt das mit der grundsätzlichen Frage der zeitlichen Ansetzung der palästinensischen Punktation zusammen. Ygl. hierzu die Ausführungen von Professor Kahle in ״Masoreten des Westens“, S. 86, der als spätesten Termin für palästinensisch punktierte Piuttexte das 10. Jahrhundert annimmt. Für ein etwas höheres Alter speziell unserer Handschrift spricht, dass mindestens ein Teil der palästinensischen Zeichen von der Hand eines Correctors stammt. Man kann annehmen, dass zwischen der Schreibung des Textes und der Setzung der erwähnten Zeichen ein gewisser Zeitraum liegt. Setzt man für die erwähnten Correcturen den spätesten Termin des 10. Jahrhunderts an, so muss der Text einige Zeit vorher geschrieben sein. Gegenüberstellung der in der veröffentlichten Handschrift verkommenden palästinensischen and der tiberiensischen Zeichen: palästinensisch tiberiensisch — —, selten _ _!_ _ T — — oder _ ־‘־־ — «der — ,j oder _ V Dages oder Mappiq