Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XIX. (1928)
- Date
- 1928-01-01
- Page
- – (sequence 341)
- Language
- German
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- Rashi 1× ep/2781487
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305 3) Schekolim, Ende des 6. Perek ״machazi“ bringt er nach dem Rambam gleich als gleichwertigen Beweis dafür, dass die Opferstücke westlich vom Altaraufgange hingelegt wurden die Techina von Erew Rosch Hasch. ״Tefilo jikoch“ (Meir ben Jizchak Nehorai) ״Asai jam hakewesch molcba uboua. Aus den angeführten Citaten, deren Geist und Behandlung geht klar hervor, dass nicht nur, was selbstverständlicher wäre, die Paitanim die Halacha gut kannten und ihre Bestimmungen, wo es am Platze war poetisch verwerteten und verarbeiteten, sondern, was diese Abhandlung beweisen 8011, auch die Träger der Halacha, oft selbst Verfasser von Pijutim wie Raschi, R. Tarn u. a., die Pijntim sehr gut kannten und verwerteten, was bei der grossen Anzahl der Pijutim, deren sozusagen provincieilen (oder nationalen) Gliederung umsomehr zu verwundern ist, als diese meist Produkt freien Vortrages und nicht wie halachische Arbeiten einer gewissenhaften Tradition von einer Schule zur andern sicher waren. Zuletzt will ich hier vielleicht als schlagendsten Beweis dafür, welcher hohen Schätzung sich die Pijutim bei den Decisoren erfreuten, die Teschuwa des Roschbo, eigentlich sind es zwei, die das gleiche Thema behandeln N. 26 und 573 citieren, in welcher dieser eine Stelle aus den Ashoros von Pesach, welche in der Halacha keinen Anhaltspunkt findet, zu rechtfertigen sucht: ,,ולא ילוש הרש שומה וקטן וגר שכפר וכל האוכל מצה על ידיהם יבוש ויחפור... בי דבר ה׳ בזה ואת מצותו הפר,1 Ich will hier nicht weiter auf die Ausführungen des Roschbo eingehen. Es soll nur damit gezeigt werden, dass die Halachisten nicht nur ihre Beweise auch aus den Pijutim holen, sondern auch, dass ihnen die Pijutim als halachische Quelle so wichtig und verlässlich erscheinen, dass sie anfechtbare Stellen zu verteidigen und zu rechtfertigen trachten. Jahrbuch der J. L. G. XIX. 20