Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XIX. (1928)
- Date
- 1928-01-01
- Page
- – (sequence 105)
- Language
- German
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Geschichte der Juden in Stadt und Land Salzburg.י Von Dr. Adolf Altmann, Oberrabbiner in Trier, vormals Rabbiner in Salzburg. Scholien und Kollektaneen. Artikel Nr. I: Rabbi Jehada Hachassid (der Fromme) und der Erzbischof tob Salzburg. (* *) In seinem Werke: ״Bet ha Midrasch“ (Wien 1877 Bd.VIfXXXIII) beschäftigt sich Jellinek, nachdem ei eine Reihe Erzählungen ans dem ״Jüdisch-Deutschen Sagenbuche“ des Mittelalters behandelt, unter Nr. 12 auch mit einer demselben Buche entnommenen Sage, die Rabbi Jehuda Hachassid zu Regensbnrg nnd einen Erzbischof von Salzburg zum Gegenstand hat. Da in der Zeit Jellineks, wie er bemerkt, über die Geschichte der Juden in Salzburg überhaupt nicht viel bekannt gewesen ist (er verweist diesbezüglich auf die wenigen Notizen, die sein Freund Bühler in seiner Beschreibung von Salzburg (1873) liefert), musste er sich natürlich nur auf die Wiedergabe der Sage, wie sie ihm, ins Hebräische übertragen, von A. Kaplan vorlag, beschränken. Einen kurzen Auszug dieser an die Sage vom jüdischen Papst Elchanan erinnernden Legende bringt auch das ספר לשון חסידים von שלמד. אהרן ווערטהיימער (Leschon Chassidim von S. A: Wertheimer Jerusalem (5642 (תרמ״ב S. 41). 1I Siehe Jahrbuch XV u. XVII. (*) Vom Verfasser in Nr. 9 vom 1. März 1917 des ״Israel. Famil. Blattes“ in Hamburg aus Anlass des siebenhundertsten Todesjahres Rabbi Jehuda« publiziert.