Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XIX. (1928)
- Date
- 1928-01-01
- Page
- – (sequence 60)
- Language
- German
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24 über die Gründung der jüdischen Gemeinde Halle, über die deutsche Gemeinde in Venedig, über alte Minhagim in Deutschland sind in Briefen und Responsen enthalten. Selbständige Werke David Oppenheims sind nicht gedruckt; veröffentlicht sind nur: 1) מועד דוד Die von seinem Schüler Abraham ben Jehuda niedergeschriebenen Novellen Oppenheims zum Traktat Sabbat, die gemeinsam mit dem Werke בית יהודה des Vaters Abrahams gedruckt sind. 2) הנהגת אדם מאת הגאון רבי דוד אופנהיים s. 1. e. a. 3) צפנת פענח ein Responsum über Mikwaot, dessen Existenz R. Nachum Trebitsch bezeugt.1) 4) אגרת תודה Dankbrief an die Gemeinde Brisk für die Wahl zum Räbbiner. Dessau 1698. 5) Dankbrief an die Gemeinde Jerusalem anlässlich der Ernennung zum Nassi des heiligen Landes d. d. Wien 27. Tamus 1702 (Cot. Bodl. No. 3826). 6) סליחות Bussgebete anlässlich der Pestepedemie in Prag 1713. Prag 1713. Überdies zählt Löwenstein in seinem Index Approbationum nicht weniger als 72 zum Teile recht umfangreiche Approbationen Oppenheims zu den Werken Anderer auf, deren Zahl sich aber noch um einige erhöhen dürfte.2) Die handschriftlichen Werke, die Oppenheim hinterliess, enthalten umfangreiche Responsensammlungen, Deraschas und Homilien, Kommentare zu einem grossen Teil des Talmud, Briefe zeitgenössischer Gelehrten und einen Katalog der Bibliothek. Sie sind alle im Besitze der Bodleiana in Oxford, die einen Teil mit der Bibliotbek Oppenheims, einen Teil mit der Michaels erwarb. Sie sind bei Löwenstein (S. 16) und genauer bei Duschinski (S. 73f.) verzeichnet, es sind je nach der Zählung 16 oder 18, zum Teile sehr umfangreiche. Von den 24 Schriften Oppenheims, die nach Zunz (Z. Geschichte S. 244) sich im Besitze eines polnischen Privatmannes in Viasen bei Wilna befinden sollen, ist weiter nichts bekannt geworden.3) 1J Klemperer a. a. 0. S. 132. 2) Aus den in den Prozessakten genannten Büchern (vgl. Anhang). 8) Die von Zunz erwähnte Bibliothek des Josef Masal wurde nach seinem