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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1928-01-01 · XIX. (1928) · page 38

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XIX. (1928)
Date
1928-01-01
Page
– (sequence 38)
Language
German
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IRI
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2 zeugende Arbeit des Wilnaer Gelehrten Hillel Noach Steinschneider,1) die noch jetzt in mancher Beziehung au! der Höhe ist, ausgiebig benützen, desgleichen die kurze, aber auf Tradition beruhende Gutmann Klemperers.2) I. David Oppenheim bis zu seiner Berufung nach Prag.3) Oppenheim ist ein Name, der ursprünglich Abstammung aus dem zwischen Mainz und Worms liegenden Eheinstädtchen Oppenheim anzeigt, das einst eine sehr bedeutende jüdische Gemeinde beherbergt haben muss; er hat in der jüdischen Literatur guten Klang, seine Träger werden vom 13. Jahrhundert ab rühmend erwähnt, so 1290 Jenta aus Oppenheim, die Tochter des Eabbiners Moses, Frau des E. Nechemia Oppenheim (Löwysohn, Nafschoth zadikim), der Gaon Joel Oppenheim, Schüler des R. Meir Eothenbürg 1293, R. Isak ben Chajim aus Oppenheim (in Resp. Meir Rothenburg No. 1020). In Responsen des Maharam Minz No. 21 wird der gelehrte R. Salman Bing Oppenheim erwähnt, ebendaselbst No. 89 wird der gelehrte David Oppenheim zurechtgewiesen, weil er ״eine Hand ausgestreckt gegen den Gesalbten des Herrn, den Gaon R. S. Oppenheim den Leviten und gegen ihn aufgerissen den Mund“. Salman St. Goar, der bekannte treue Schüler des Maharil und Verfasser des ספר מהרי״ל, machte um 1400 in Oppenheim Hochzeit. Der Rabbiner Salman Schotten vollzog die Trauung. Viele angesehene Mainzer Gemeindemitglieder und Bachurim be~ gleiteten ihn zu Schiff dorthin (שחלבו עמי בספינה ג״ פרסאות םק״ק דמגנצא עד לשם). Von diesem R. Salman Schotten aus Oppenheim wird auch berichtet, dass er die Metibta des Maharil in Mainz besucht habe. Zu den ältesten bekannten Trägern des Namens Oppenheim gehört jedenfalls auch Anschel Oppenheim, der Bankier Rudolfs von Habsburg. 1631 approbiert Simon Wolf ben Jehuda Liwa Oppenheim Elia Loans ״Micblol Jofi“, er selbst ist Verfasser *) In גן פרחים Wilna 1882, S. 74 f. Steinschn. zitiert eine Vorarbeit Im 2. Jahrgang des Hamagid unter dem Titel .תחלה לךןך ף In dem Aufsatze ,Das Rabbinat in Prag“ IX in Pascheies illustr. Volkskalender für das J. 5643 S. 126f. (Prag 1883). a) Ich folge hier den Ausführungen Steinschneiders a. a. 0., während ich im weiteren Verlaufe Löwenstein manchmal wörtlich anführe und nach dem Separatabdrucke zitiere.

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