Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XIX. (1928)
- Date
- 1928-01-01
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
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Bemerkungetv zu den ״Heiligen“ in Wien oben S. 99ff. L In beide» Listen kommt zuletzt ein R. Eliezer ohne Vatersn&men vor. Es ist nicht anzunehmen, dass gerade bei diesem einen Felle der Vatersname unbekannt war oder vom Kopisten versehentlichausgelassen wurde. In der ersten Liste geht diesem Namen R. Eljakim ben R. Eliezer voraus, folglich kapn eben dieser R. Eliezer gemeint sein; d. i. erst wird der Tod des Sohnes, darnieder des Vaters berichtet, wohl entsprechend der Zeitfolgp des Geschehens; der Vater war vielleicht Sohn, eines Jlj Eljakim. und der Kopist glaubte sich die Wiederholung ersparen zu können, ln d^v;zweiten Liste geht dem vaterlosen R. Eliezer ein R. Abr. ben R. Eljakum (-kim?) voraus; da ein Teil des Namens, nämlich Eljakam, in beiden Listen derselbe, so dürfte hier ein kleiner Fehler unterlaufen sein, nämlich Alif für Abr. sollte richtiger in Alif für Eliezer aafzulösen sein und auch hier der Name Eljakim den Sohn bedeuten; vollständig also nach meiner Emendation: Eljakim ben Eliezer. 2. In beiden Listen ist Pinchas b. Eljakim als Koben an die Spitze gestellt worden; bei den Leviten ist das nicht gesehehen. 3. Die Schreibung אליזער ben Isaak in der zweiten Liste, wozu der Herausgeber ein Fragezeichen setzt, ist vielleicht kein Fehler, sondern entspricht der landläufigen Aussprache (E)leser. 4. Zu S. 101 Anm. 2. Der Name ״Sadia“ kommt in einer Urkunde vom J. 1368 vor; s. I. Schwarz, Das Wiener Chetto, S. 108. Einen anderen Fall aus dem Jahre 1838, ebenfalls aus Wien, 8. ״Wiener Geserah“ S. 157. Wien. S. K r a u s s.