Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XVIII. (1927)
- Date
- 1927-01-01
- Page
- – (sequence 402)
- Language
- German
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m dem Gericht ihm gestellten Fragen im voraus durch Rechnung finden kann? Damit in Zusammenhang ist weiter zu diskutieren, ob denn die Berechnung allein nicht genügen und die Beobachtungen ersetzen könnte; Zur Zeit der Mischnah mag man sich wohl au! die Rechnung allein nicht hajb§n^veriassen wollen, weil ihr Ergebnis nicht sicher genug schien. Legt die תורה Wert darauf, dass der Mond in der Tat gesehen worden ist, oder genügt es* wenn er gesehen werden kann; Für diese letztere Annahme scheint die Tatsache zu sprechen, dass der 31. Tag auch dann der Beginn des neuen Monats ist, wenn der. Neumond noch nicht gesehen wurde, weil eben vorausgesetzt wird, dass er bei klarem Wetter sicherlich hätte gesehen werden können. Eine Entscheidung über die hier angedeuteten Fragen über* lasse ich andern. Neuere Literatur. Astronomische Nachrichten, Kiel, No. 1693, 4028, 4083. Ciel et terre, Bd. 36, p. 244. Ginzel, Handbuch der Chronologie (Leipzig, 1906) Bd. I, p. 93. Günther Siegmund, vermischte Untersuchungen zur Geschichte der mathematischen Wissenschaften (Leipzig, 1876); Cap. VI, zur Geschichte der jüdischen Astronomie im Mittelalter. Journal of the Britisch Astronomical Association Bd. 9, 11, 16, 19, 21, 22, 24, 27, 31. F. X. Kugler, babylonische Mondrechnung, Freiburg, 1900. Monthly notices Bd. 70 (1910) u. 84 (1924). The Observatory, Bd. 34, 37, 44. Sirius, Bd. 56, p. 168. Strässmaier und Epping, Astronomisches aus Babylon (Freibürg, 1889). י Der Almanach perpetuum des Abraham Zamto (Strassburg, 1918) p. 22.