Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XVIII. (1927)
- Date
- 1927-01-01
- Page
- – (sequence 387)
- Language
- German
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%w auch er darüber unterrichtet war. Ihre Nichtberücksichtigung lande ihren Grund vielleicht in dem relativ geringen Betrage der Lichtherecbnung. Schliesslich müsste noch die Frage beantwortet werden, aus welchem Grunde M. mitten in seinen nur religionsgesetzliche Ent״ Scheidungen enthaltenden Kodex einen Abschnitt aufgenommen hat, dessen theoretischer Wert noch bestritten werden kann und der möglicherweise niemals von praktischer Bedeutung gewesen ist, noch werden wird. M. konnte, da der Talmud keine Anhaltspunkte für die Vorausberechnung bietet, nicht voraussetzen, dass der von ihm beschriebene Bechnungsmodus zur Zeit der Fixierung des Neumondtages durch den obersten Gerichtshof angewendet worden ist. Andrerseits zweifelte M. gewiss nicht daran, dass in der Zukunft, wenn die Proklamierung des ראש חדש wieder auf grupd van Beobachtungen erfolgt, vielleicht ein kürzeres und bequemeres Verfahren als das seinige von den Gelehrten ausgearbeitet sein wird. Ausser den hier berührten sachlichen Einwendungen sind noch manche andere von den מפרשי הרמב״ם, sowie von Hildesheimer und Baneth erörtert worden. Sachverständige werden vielleicht noch auf etliche der Diskussion bedürftige Sätze stossen, die aber mir: Fachkreise interessieren dürften. Nicht unerwähnt mag bleiben, dass die von Maiin. angewendeten Bezeichnungen ״erste, zweite Länge“ u. s. w. in der astronomischen Literatur nicht gebräuchlich sind. Dagegen ist ״arcus apparitionis“ ein üblicher Ausdruck, der aber verschieden definiert wird; ich habe ״Höhendifferenz“ dafür gesetzt.