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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1927-01-01 · XVIII. (1927) · page 302

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XVIII. (1927)
Date
1927-01-01
Page
– (sequence 302)
Language
German
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26 i wenden werden, Herrn Montefiore. der Ihnen übrigens durch seine früheren Reisen im Orient bereits bekannt seyn dürfte, nebst seinen Begleiter Cremieux allen Schutz und Beystand zu leisten, welche die wohlwollenden Absichten der k. k. Regierung in’s heilste Licht setzen und der Antheil den sie an der Beylegnng dieser für die Menschheit so bedauernswerten Angelegenheit zu nehmen geneigt ist, im vollsten Werthe bethätigen. Indem ich dem vergnüglichen Resulthate dieser meiner Ernpfehlung entgegensehe erneuere ich Euerer die Versicherung meiner vollkommenen Hochachtung Metternich. (W. Sta. Türkei Fasz 56.) XXIV. Metternich an Laaria. An Herrn Laurin in Alexandrien. Indem ich Euer Wohlgeboren den Empfang Ihrer mir soeben zugekommenen Berichte vom 16. bis 20. Juni zu bestaettigen die Ehre habe, sehe ich mich zu folgenden Bemerkungen auf den Ersteren derselben veranlasst. So wie ich Euer W. bereits in meiner Weisung vom 27. May zu erwaehnen im Falle war, so bemerke ich keineswegs die wohlgemeinte Absicht, welche dieselben bestimmte, die auf die Juden- Verfolgung in Damascus bezueglichen Aktenstuecke an den k. k. Generalkonsul in Paris mitzusenden. Allein in oeffentliehen Angelegenheiten ist nicht bloss der Grund des Geschäftes, sondern auch die Form gehoerig zu beachten, weil ein Verstossen, eine Vernachlaessigung dieser Letzteren nur zu leicht die wiehtigten Folgen nach siel! zieheu und der gerechtesten Sache Nacbtheil bringen kann. Dies war nun in der obigen Angelegenheit leider der Fall. Durch die voreilige Publizitaet, welche franzs. von Rothschild aus uebertriebenem Eifer fuer seine Glaubensgenossen den ihm von Euer Wohlgeboren mitgetheilten offiziellen Berichten des k. k. Konsuis Merlato zu geben sich herausnahm, ward die franzoesische Regierung ihrerseits zu Aeusserungen und Schritten veranlasst, welche zu hoechst irrigen Voraussetzungen wie jene einer zwischen Christen und Judeu in Syrien bestehenden friedfertigen Gesinnung,

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