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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1927-01-01 · XVIII. (1927) · page 293

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XVIII. (1927)
Date
1927-01-01
Page
– (sequence 293)
Language
German
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Mangel an Zeit bindert mich, eine Abschrift davon sclion itzt teuerer Exzellenz vorzulegen. Ich werde es aber nachthräglich tun, and zwar sobald unser Konsul in Damaskus mir ihn mit seinen Bemerkungen vorgelegt haben wird. Am Schlüsse dieses Prozesses fand ich ein Schreiben des französischen Konsuls an Scherif Pascha, worin er ihn gegen angebliche Umtriebe des H. v. Picciotto wahrnet. Ich habe daraus Anlass genommen, dem Herrn Konsul die in Abschrift beiliegende Erinnerung zu ertheilen. Sie schien mir umso angemessener, als nunmehr alles äufgebothen wird, um dem Vizekönig weiss zu machen, dass die Juden unter dem Schutze unseres Konsulats nicht sowohl Zeugen für die Wahrheit als falsche Zeugnisse gegen das Geschehene und angeblich Erhärterte ums Geld zu erlangen, sich bemühen. Ich habe die Ehre usw. A. Laurin. An Se. Exz. Frh. v. Stürmer etc. (W. Sta. Türkei Fasz.53.) XVI. 2. Aus einem Bericht Laarins an Stürmer. Kr -gß1 Alexandrien, 15. Juni 1840. ״In Bezug auf den Judenprozess hat Mehemet Ali bereits das Nöthige an den General-Gouverneur von Syrien erlassen und wird Hru Merlatos Bekümmernis wegen Bedrückung der Angeklagten und Ängstignng der Zeugen sobald er Kenntnis davon erhalten haben wird, beschwichtigt werden.“ (W. Sta. Türkei Fasz.53.) XVII. Laurin9« Reehtfertigungssehreiben an Metternich. Nr. 933. Alexandrien, 16. 6. 1840. Durchlauchtigster Fürst! Gnädigster Herr! Wenn ich mir nur im geringsten hätte vorstellen können, dass unser Generalkonsul in Paris irgend einen andern als vcrtraulichen Gebrauch von den auf den Damaszener Judeoprozess sielt beziehenden Akten machen würde, so wäre, der Dringlichkeit der Angelegenheit ungeachtet, meinerseits jede Mitteilung derselben unterblieben.

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