Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XVIII. (1927)
- Date
- 1927-01-01
- Page
- – (sequence 283)
- Language
- German
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242 geholter Erlaubnis Sr. Dt. des :H. Fürsten v. Metternich thun zu dürfen. Aus diesem Grunde nun, lieber Bruder und in der Überzeugung, dass ©a£ Vertheidigung. der gerechten Sache Dein Möglichstes herzlich gern beiträgst, wollte ich Dich hiermit ersuchen, bei dem Fürsten die nöthige Bitte gefälligst einzureichen, um von seiner Güte die Ermächtigung zur Publizirung der Briefe bewilligt zu erhalten. Das gnädige und menschenfreundliche Wohlwollen, welches der Fürst in dieser traurigen Angelegenheit ausgedrückt hat, lässt uns. der Hoffnung mit Zuversicht Baum geben, dass die gegenwärtigeBittenicht unerfüllt bleiben wird, da deren Zweck nur darin besteht, durch das achtungsgebietende Organ des H. von Laurin dem bereits Bekannten den Stempel der lautersten und unverbrüchlichsten Wahrheit aufzudrücken. Wenn Du nun die g^wünsjchte Erlaubnis erhalten hast, daun bitte ich* Rieh lieber Salomon, die Briefe nicht allein und sogleich in dem österreichischen Beobachter zu veröffentlichen, sondern auch die Güte-zu haben, sie unverzüglich, mit einigen Worten an die .Augsburger Zeitung zu befördern, damit sie von derselben ebenfalls dem Publikum mitgetheilt werden. Indem ich nun mehr Deinen gef. Nachrichten über mein •obiges Ersuchen und dem Geschehenen entgegensehe? verbleibe ich mit den Gesinnungen herzlicher Anhänglichkeit Dein treuer Bruder ־ ז James Bothschild. Paris, 7. Mai 1840. . (W. Sta. Türkei, Varia Fasz. 56.) •*V ' XII. m . t ,1. Auszug ans ,einem Schreiben James Rothschild jiach Wien. (Paris, 12. May 1840.) ״Von Seiten der Regierung ist leider in der Angelegenheit unserer Glaubensgenossen in Damaskus bis jetzt nichts zu erwarten. ^Nachdem der Minister der auswärtigen Angelegenheiten die ihm. eingehändigten Original-Documente; 10 Tage bey sich hatte, ohne das Mindeste für die Sache : thun zu wollen, hat er selbe zurückgeschickt, nachdem er 2 Tage früher in dem Messager, der jetzt ein ministerielles Abendjournal ist, beiläufig dasselbe einrücken liess, was er mir schon früher mündlich gesagt hatte, dass näm-