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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1927-01-01 · XVIII. (1927) · page 282

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XVIII. (1927)
Date
1927-01-01
Page
– (sequence 282)
Language
German
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241 Ich habe die Ehre mit grösster Ehrfurcht za sein Hochwoblgeborner Freiherr Euerer Exzellenz untertänigster Diener A. Lanrin. An Se. Exzellenz den Freiherrn v. Stürmer k. k. Intiernuntius, bevollmächtigter Minister zu Konstantinopel, (W. Sta. Türkei Fasz 53.) XI• James Rothsehüd an seinen Bruder Satoman in Wien. Lieber Bruder! 7. Mai 1840. Deinen lieben Brief nebst Beilagen, in Betreff der gegen unsere Glaubensgenossen in Damaskus stattgefandeneu grausamen Verfolgungen, habe ich seiner Zeit richtig erhalten, und Deiner Aufforderung entsprechend mich auch thätig bemüht von der Regierung die Befehle atiszuwirken, wodurch dem schonungslosen Verfahren des französischen Gonsuls Schranken gesetzt wird. Leider haben jedoch meine Schritte noch nicht den gewünschten Erfolg gehabt indem sich die Regierung in dieser Angelegenheit sehr lässig zeigt, sey es, weil man dem lobenswürdigen Benehmen des österr. Consuls gegenüber, den diesseitigen Konsul nicht gleich zurückrufen will, sey es nun, weil die Sache zu entfernt liegt, nnd dadurch deren Aufmerksamkeit nicht genügend angeregt wird. Alles was ich bisher erreichen konnte, waren die heute im Moniteur stehenden wenigen Worte, wonach der Vice Konsul in Alexandrien beordert wird, des Gonsuls in Damaskus Benehmen zn untersuchen, dieses ist jedoch nur eine ausweichende Massregel, indem der Vice Gonsul upter dem Gonsul steht, den Letzteren also auch nicht belangen kann, von seinem Verfahren ihm Rechenschaft zu geben. Bei solchen Umständen blieb, uns nur das hier allmächtige Mittel übrig, nämlich die Zeitungen zu Hülfe za nehmen, weshalb wir denn auch heute eine ausführliche Darstellung nach dem Berichte des österr. Gonsuls in die Döbats und andre Zeitungen einracken Hessen und auch angeordnet haben, dass derselbe mit gleicher Ausführlichkeit in der Augsburger Allgemeinen Zeitung erscheine. Wir würden ebenso die an mich über diesen Gegenstand gerichteten Briefe des Herrn v. Laurin, deren Abschriften anliegend erfolgen, pablizirt haben, wenn wir nicht glaubten, es nur nach ein- Jftbrtmoh J. I* 0. XVQI. 1#

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