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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1927-01-01 · XVIII. (1927) · page 240

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XVIII. (1927)
Date
1927-01-01
Page
– (sequence 240)
Language
German
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IRI
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Die Zahl dar Mitglieder nahm ob, — der zur Konstitaieruog ein* berufene Kongress brachte mich Zwistigkeiten in die Gemeinde. — Sie wollte sieb weder rechts noch links bangen, blieb Statasqpo* ante. Trotz seiner Treue und Liebe folgte R. Peszaeb Singer *n dem Rufe der girehdraufer (Zips) Gemeinde. Im Jahre 1873 verliess er nach 25jähriger, emsiger Tätigkeit seine Gemeinde, die dann seinen Sohn, Rabbi Abraham Singer זןדל, den Schreiber dieser Geschichte zura Nachfolger wählte; Diesem ward ein trauriges Los zuteil. Der דיץ «ויה אכרחה הרש ז״ל erfasste den Zipfel seines Rockes und sagte: »Wenn der Vater uns verlässt, müssen sie bleiben, die קהלה darf keine Stande ehne Raw bleiben, sonst löst sich alles auf•״ Er blieb in Palota, und all sein Streben ging dahin, das Auflösen zu verhindern. Er war es, der erst zwischen den zwei Extremen stand und in den Kollektivberichten aus Ungarn im Jeschufun den Slatuaqaostandpuukt verteidigte, er war es aber auch, der um die Integrität der traditionellen Institutionen der Gemeinde zu retten, die Gemeinde der orthodoxen Organisation zuführte, als diese ihre gesetzliche Autonomie erwirkte. Er war es, der den ״Wegweiser der Matrikenfübrung״ verfasste und auch den 0' המדריך, das Lehrbuch der pädagogischen Einleitung in die talmudischen Studien, letzteres zusammen mit seinem Bruder R. Wilhelm Singer, — schrieb. Palota hat seine materielle Stärke nie mehr erreicht, wurde aber ein geistiges Zentrum rabbinischen Wissens. Rabbi Abraham Singer wahrte den Ruhm und die Ehre seiner Gemeinde. Ratschläge wurden hier erteilt, laufende Fragen von hier beantwortet. Ausser seinen Responsen hinterliess er im Manuskript eine talmudische Konkordanz, die Geschichte und die Entwicklung des Siddur nach den Quellen bearbeitet. Er schrieb die Geschichte seiner Vaterstadt und seiner Gemeinde und sammelte alle Grabinschriften der im alten Ungarn verstorbenen Rabbiner und verfasste eine Geschichte der nngariscben-jüdischen Gemeinden. Und er, der treue Wächter und Hüter seiner Gemeinde blieb auch im Tode seiner Gemeinde treu. Er bestellte seinen Sohn, den Schreiber dieser Zeilen, zu seinem Nachfolger. Rabbi Abraham Singer זצ״ל verschied nach 41 jähriger emsiger Tätigkeit am ד שבע תרע״ד. Sein Andenken werde zum Segen! Aus Palota stammen die Rabbiner: R. Binjamin (Wilhelm) Singer נ״י, Rabb. in Liptoszentmiklos, wo auch sein grosser Ahn

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