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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1926-01-01 · XVII. (1926) · page 164

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XVII. (1926)
Date
1926-01-01
Page
– (sequence 164)
Language
German
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114 den Leser Welsch. Salomon lebte als Gelehrter und Dajan in Altona (siebe Duckesz Cbachme AHU.) Er starb 1729. Alexander Sender war Kaufmann in Hamburg und starb 1758. Abraham nahm eine geachtete Stellung in der Gemeinde ein. Er wohnte in Altona und hatte sein Geschäft in Hamburg. 1705 zahlte er 58 M. Gemeindesteuer, gehörte also zu den gutsituierten Gemeindemitgliedern. Erheiratete Rebecca Reizehe, die Tochter des Seligman Warburg in Altona. Seligman war der Sohn des Jacob Samuel Warburg, des ersten der Familie Warburg, der aus Warburg eingewandert und 1666 gestorben war. Seligman Warbürg spielte eine hervorragende Rolle in der Altonaer Gemeinde. Er war u. a. Gabbai letekonas hakobol d. h. Vorsteher der Statutenkommission und Vorsteher der Talmudthora schule in Altona. In Verwaltungsangelegenheiten war er mehreremale der Kollege des berühmten bereits erwähnten Isachar Ber Cohn. Abraham Frankfurter gehörte 1718 mit Isachar Bei* Cohn, Abr. Halle, Joel Wessel und Moses Polak zu den כשרי הקהלה, zu den Vertrauensmännern der Gemeinde. Er beteiligte sich bei allen Wohltätigkeitsbestrebungen. Wie aus einem Protokollbuch ersiehtlieh, erhielt er 1725 von der Gemeinde die Erlaubnis, für eine Witwe zu kollektieren. Er gehörte auch zu den Mitgliedern der;Chewra Kadischa. Diese nahm damals nur eine beschränkte Anzahl von Mitgliedern auf und nur solche, deren moralisches und religiöses Leben ohne Tadel war. Abraham war auch talmudgelehrt und befleissigte sich, sein jüdisches Wissen zu mehren. Seine Gattin stand ihm ebenbürtig zur Seite. Sie starb neun Jahre früher als er im Jahre 1742. Er hochbetagt 1751. Seine Grabschrift lautet: פ״נ איש ו5ןן ושבע ימים, וקבע עתים לתורה -üt ועסקין בדה דדה כ״ה אברהם אהרן בן כ״ה מענדיל פ״פ שפירא נפטר ונקבר ד יג,־ טבת ־ תקי״א לפ״ק תנצבה. Hier ruht ein Greis lebenssatt, der seine freie Zeit dem Thorastudium widmete und sich mit milden Werken beschäftigte .Abraham Ahron, Sohn des Menachem Frankfurter Spiro gestorben 41ftd begraben am 13. Tewet 5511. ״פ״נט, ’אשד, חשובה — מקרבת ומחבבת לומדי תורה, ידיה פתחה לעני ולאביון ולקרובה — הולכת בצדקות ובחסידות כל ימיה. 'מ, רבקה-׳דייצנה. בת־ כהר״ר ר זעליג רורבורג דל אשת ר אברהם פ״פ נפטרת מ״שק י״ט וממין׳" ונקברת יום-א׳- תק״ב *לפ״ק.

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