Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XVII. (1926)
- Date
- 1926-01-01
- Page
- – (sequence 161)
- Language
- German
- Belongs to
- journal volume
- OCR quality
- 88% known words query
- IRI
…/3486266-3486307--6582-3492957- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
111 und lebenssatt am 25. Nissan 5469.a — Der Grabstein seiner Gattin meldet: ״Hier ruht eine würdige Frau. Wie ihr Name, so war ihr Leben und ihre Taten. Frau Schönchen, die Tochter des Vorstehers Elias Cohn, die Gattin des Führers der Gemeinde, Pinchas Seligmann Norden, gestorben am 2. Tage Snkkaus des Jahres 5437 (1676).״ Die vierte Generation. Pincus Seligm?.nn Norden und Schönchen hatten einen Sohn Salomon und zwei .Töchter, Freidl und Feile. Salomon Norden und seine Söhne sollen nach Jacob Emdens Selbstbiografie, Megillas Sefer, durch An־ und Verkauf indischer Diamanten, deren Monopol sie viele Jahre inne hatten, ein ungeheures unter Juden kaum gesehenes Vermögen erworben haben. Emden, der viel Gutes von Salomon Nordens Familie erfuhr, rühmt deren aussergewöhnliche Wohltätigkeit, die wie ihr Reichtum ins Grosse gegangen sei. Salomon Norden starb noch zu Lebzeiten seines Vaters am 8. Elul 5459 (1699). Die Inschrift seines Grabsteines lautet: כס״א לשלמה, מעשיו מעשי — אלהים המה — ה״ה היקר כמ״ר — שלמה זלמן בן האלוף פ״ו הר״ר זעליגמן נארדן יצו נפטר יום ד" ה, אלול תקבר יום הי פ, בו תנ״ט לפ״״ק. תנצבה Ein Thron für Salomon, seine Taten waren gottgefällige Taten, der teure Salomon der Sohn des vornehmen, des Vorstehers Seligmann Norden, starb am 8. und wurde begraben am 9. Elul 5459. Seligmann Nordens Tochter Freidl heiratete den Kaufmann Salomon Hahn und starb 1730. Ihre Grabschrift1) ם״ט אשה — מעמה כי מוב סחרה — ממרחק לחמה מחירה ובמצותה היתה זהירה — נדלה •בניה לתורה — יראת ה* היא תפארה ־- מרת 6ריידל בת פ״ו מהור״ר זעליבמן — נארדן אשת בי זנודל האן נפמרה ונקברה יום ו כד מבת תנ״ז לפ״ק תנציבה Hier ruht eine Frau, die sich die Tugend erwählt, die sich ihr Brot aus der Ferne beschaffte, pflichttreu ihre Kinder für Gottesgelehrtheit erzog, Gottesfurcht ihr Ruhm u. s. w. י) Über S Hahn siehe Festschrift Professor D. Simonsens von J, Fischer Kopenhagen. 1923,