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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1926-01-01 · XVII. (1926) · page 150

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XVII. (1926)
Date
1926-01-01
Page
– (sequence 150)
Language
German
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100 phraaiert der Engel üriel in den an Deuter. Kap. 11, V. 11 anklingenden Worten: ״Vätern Gelobtes — heutwird dir's verheissen! Weit, Jaakob, weit sieh strecket einst dein Land! Von Mittnacbf, wo verschneite Gipfel eisen, ¬י Hin gegen Mittags— zu der Wüste Rand! Land — dessen Auen tränkt des Himmels Regen , Dess Erde hundertfach vergilt die Saat, * Mit Quellen Bächen, tiefen Brunnen innen, Korn, Honig, Wein, Öl, Feige und Granat.“• Und der Engel Gabriel kündet in Anlehnung an Exodus, Kap. 13, V. 21: ,;Ein Stamm, ein Volk spnesst auf aus deinen Lenden: Will -es hindurch — so teilte sich ihm das Meer! Durch weglos weite Wüsten weht, als Führer, Gewölk und Glut des Herren vor ihm her. Bis sein dies Land; die Höfe, Städte, Burgen Und was jetzt der Jehusi hält in Hut Ans Uni —־■ Schalims Felsen wachsen Throne Jaakob — Königen aus deinem Blut!*‘ Zu dramatischster Höhe wächst aber die Dichtung heran, wenn der Engel Michael dem Schlafenden über die Zukunft seines Volkes verkündet: ״Was hoch jetzt ragt an Völkern, wird zerrieben Zu Staub! Wie Staub lässt cs der Herr verwehn! Nur du darfst dauern! Tausend Tode sterben — Und tausendmal aus Toden auferstehn-!“ und wenn der gleiche Engel in hinreissendem Jubel den ונברכו בך 4 משפחות דיא1ימד*»-Gedanken — dem Dichter vielleicht selbst unbe wusst — in den herrlichen Versen variiert: ‘״Was du — aus tiefster Not — zum Herrn rufest, Leiht Stimme allem Weh, das stumm sonst rang, Dein Wort salbt Reifen um — zu heiligen Kronen, Wird4 Völkern' Sieg und Dank und Jubelsang, Die Wiegen 11segnet cs und weiht die Grüfte, Lohnt; straft und tröstet — löset und verdammt, Dich facht der Herr zur ewigen Feuerfackel,

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