Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XVII. (1926)
- Date
- 1926-01-01
- Page
- – (sequence 145)
- Language
- German
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- Rashi 1× ep/1002670
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Labans Scheidegruss an die bräutliche Rebekka und Jizchoks Abschiedsworte an den fliehenden Jakob. (Eine Parallele zu •פ׳ חיי שרד und תולדות). Von Sigmund Fraenkel-München. Nachdem alle Mahnungen und Warnungen Labans an seine Schwester Rebekka, der Brautwerbung Eliesers für Jizcbok keine Folge zu leisten, an ihrem festen Entschlüsse und an ihrer kategorischen Erklärung: ״ אלךich will gehen“ fruchtlos verhallt sind, schildert das Schriftwort Rebekkas Aufbruch und das Segensgeleite ihrer Angehörigen an die in die weite Ferne ziehende Braut in folgenden dramatischen Sätzen: וישלהו את דבקה אחתם ואת מנקתה ואת עבד אברהם דאת אנשיו: ויברכו את רבקה ויאמרו לה אחתנו את היי לאלפי רבבה ויירש זרעך את שער שנאיו: ״Und sie Hessen ihre Schwester und deren Amme ziehen und den Knecht Abrahams mit dessen Begleitern. Und sie segneten die Rebekka mit den Worten: Dir sei es beschieden, zu Tausenden und zu Zehntausenden zu werden und Deine Nachkommenschaft erobere das Tor ihrer Feinde.“ Den Nachdruck, mit dem hier in der Apostrophe את der er• wähnte Segen für Rebekka von der Vorsehung erfleht wird, ha* schon Raschi sinnig gedeutet in den Worten את וורעך תקבלו אותה ברכה, יהי חנק שיהא אותו הזרע ממך ולא מאשה אחרת: Diese Deutung setzt voraus, dass die Kunde von der Opferung Jizchoks* von seiner glücklichen Errettung und von den herrlichen, an Abraham und Jizchok damals gerichteten Segensworten auch nach Charan gedrungen ist und dass Laban in seinem Brautgrusse an seine scheidende Schwester diese Moria-Segnungen für Rebekka