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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1926-01-01 · XVII. (1926) · page 102

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XVII. (1926)
Date
1926-01-01
Page
– (sequence 102)
Language
German
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IRI
…/3486266-3486307--6523-3492898
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Beiträge zur Geschichte der Juden in Mähren. Kromau. Von Dr, Heiftrich Fleach in Kanitz. Kromau, im jüdischen Schrifttum (1קיו&עגד Kruiöaeiiaii, gehört zu den ältesten mährischen Judengemeinden. Die Synagoge1) wurde im Jahre 1547 erbaut und hat während des Schwedeneinfalles nicht gelitten. Kromau war wohl eine der kleineren Judengemeinden, denn es hatte nur 49 Familienstellen *), gehörte aber zu den wohlhabendsten jüdischen Gemeinden, erscheint es ja im Jahre 1800 mit 43 Judenhäusern, während Gemeinden mit mehr als 100 Familienstellen4) einen kleineren Besitz an Häusern hatten5). י) Siehe RGA Zemach Zedek No. 68 n. 84, Nisch’al David, 8. 30 (vgl. Duschinsky, Toldot R. David Oppenheim S. 57), Lnehot Ednt von Jon. Eibenschitz, Prag 1788, S. 47 ff., Chatam Sofer, R6A Jore deah No. 193, K. Lieben Gal-Ed S. 58, Hoek-Kaafmann, Die Familien Prags, S. 228, Wachstein E, Die Inschriften des alt Jadenfriedhofes in Wien 1, S. 151 קרעמניי> II, S. 391 קרומגוי. s) Das Steinportal der Syöagogentüre trägt folgende Inschrift: •'לסר״ק. זה׳ל צי*ב(=זה השער לר' צדיקים יבואו בו) ש*ו שערים ראשיכם לפ״ק Das Doppelakrostich שאן und &דנ ergeben die Jahreszahl 307 1547. 8) S. Familienbach der Jadengemeinde Kromau vom Jahre 1811. 4) Kamtz mit mehr als 100 Familienstellen hatte 32 Jadenhäaser, 8. Fleach, Im Jahrb. defc traditionstr. Rabbiner-Verbandes in der Slowakei, Jahr 1923, S. 80 and Bknsnitz, welches 1808, 169 Geschlechtszellen zählte, hatte nur 42 Jadenhäaser. *) Die ~Gutsberrs<5haft Kromaa war nicht engherzig und hatte die Banplätze der Jadenhäaser nicht kärglich angemessen. Im mähr. Landesarchive findet sich folgende Anffceichnang: ״Theresianischer Cataster Nr. 186. Znafmer Kreis. Stadt Kromaa. Individaal Extract pro Catastro. Sammentllch anterthänlge Realitäten, so in Anno 1752 visitiret, hierüber der Befand formiret

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