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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1926-01-01 · XVII. (1926) · page 99

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XVII. (1926)
Date
1926-01-01
Page
– (sequence 99)
Language
German
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54 z. Jfaclrtifid uadb waren &omit die wichtigsten Einrichtungen eines jüdischeni’Ge^|inw|s#|js iq Salzburg ins Leben gerufen. Da :ZabT• neu"' binzüg£%öthmener "Juden, wenn auch massige aufsteigender.Linie bewegte, wurde es immer mehr an der Zeit* an die Gründung einer eigenen Kultusgemeinde zu denken. Di0se Notwendigkeit erfasste jetzt neuerdings mit aller. Zähigkeit der Obmann des ״geschäftsführenden Komitees der israelitischen £ULt&Sgemeinde Linz-in Salzburg“ Rudolf Löwy, Trotz des guten ¥e!h[äi$hiases, dar ääjlezeit zwischen der Muttergemeinde Lina qnd der Zweiggemcinde Salzburg, insbesondere zwischen Vorstand Ähd: Komitee hernusföä, sah Löwy und mehrere andere mit ihm fyei einerOberleitung von der Ferne aus eine gedeihliche Entwicklung des" Zusammengehörigkeitsgefühls und ein Aufstieg dj|i;Gemeinwesens überhaupt ausgeschlossen bleiben müsse. Reschwerden unä|Kalamitäten allerhand waren unausbleiblich und 1en Selbstbewusstseins musste Verdrossenheit bei n der jungen Gemeinde herrschen. Wiewohl der Zustimmung 4^ Li^er Kultusvor8tandes nicht recht gewiss, erfolgte nuih im Jahre 1901 abermals eine offizielle Kundgebung der SelbständigkeitldBestrebung der Salzburger Judenschaft. Eine Eingäbe: an die Landesregierung Salzburg suchte nämlich diese von d^r Ünhaltbarkpit des Zustandes zu überzeugen und zur Errichtung einer selbstän^en Kultusgemeinde für das Herzogtum Salzburg in' bewegen, x^^^nsd^en würde jedoch, wie später noch eines im jahrä Regierung fand ״über #ngehoUe Information“ die Salzburger jüdische Gemeinschaft noch iHk|litv;-;reif-.11---־nd^, stark: genug, sie auf eigene Füsse zu stellen. Daraufhin bliehjes mehrere Jahre lang beim Statusquo. Inzwischen wurden die Gcmcihdeeiurichtungen gefestigt und im Jahre 1908, als män sich stark : genug fühlte, alle Bedenken der Regierung durch begründe^fielege zerstreuen zu können, wurde wiederum zu: ^^r :Eingab(ü mü Errichtung der selbständigen israelitischen KäJfesgemeinde.geschritten. Diesmal hatte man sich zuvor der unterstützenden ^Z^Mimmüng der Muttergemeinde Linz versichert und ^n{G^chii^ter?Stadtgemeindev01stehung Salzburg, welches glänzend ausfiel/eia^eholt: und dem Gesuch beigelegt. Ausserdem :niad dieden.;Salzburger Reiebsratsabgeordneten Dr. Julius Sylvester, sich bei der Reichsregierung in Wien wärm

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