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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1924-01-01 · XVI. (1924) · page 302

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XVI. (1924)
Date
1924-01-01
Page
– (sequence 302)
Language
German
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264 das ihm verwandte der Neuschul einige Person alauszüge (nach Abschriften) gemacht, auf die wir verweisen. Beide, für die Familien- und Gelehrtengeschichte der Gern. F. und weit darüber hinaus hochbedeutsam, harren noch ihres Bearbeiters oder Herausgebers. Die Gern. F. hat in zwei starken Foliobänden ein alfabetisches Personenregister unseres Mb. hersteilen lassen. IV. Mosche und Juda, Söhne des Jekuthiel. Augsburg, Nördlingen, Ulm, Esslingen, Überlingen, Basel, Strassburg, Speyer, Worms, Mainz, Koblenz, Trier, Köln, Dortmund, Innsbruck, Berlin, Brandenburg, Magdeburg, Halle, Meissen, Nordhausen, Erfurt, Mühlhausen, Fulda, Frankfurt, Würzburg, Rothenburg, Nürnberg, Regensburg, Landshut, Salzburg, Villach, Wien, Kremsier, Znaim, Breslau, Krakau, Eger, Prag. Die polnischen Märtyrerorte v. J. 1648: Gross-^ntW;;באר;טולטשין;וואלאדוה;בדיסק;פינסק;בראהץ;צארניאב;שטאראדוב;הרמי;פאלנאי ,*קאסנטין;אוסטדא;לובען;פערייאטין;בארישופקה;פריאסלאב ,־פארישפאלה חעלים;בילגרייא;קרעמניץ•, Kleinen;;לויצק ,*קאריטניצא;הדובש הרב;אוליאנאב;קואשניק;ביחווא;טורבין;שעבדשין :טאמישאב;נאראל;לאדמר טרנאגראד; קראסנאבראד♦ 6. Mb. der Klaus. Pergament. Ursprünglich für die, im J. 1670 ausgetriebene, Gemeinde Wien bestimmt. Mitglieder der dortigen Familie Frankel, die nach F. verzogen, überführten es nach ihrem neuen Wohnsitz, wo es später als Mb. der Klaussynagoge diente. Die Uranlage ist der ruhmreichen Gemeinde Wien würdig. Diese liess das Buch von einem polnischen Schreiber fertigen; hierauf weist das Regentengebet für König Wladislaw (IV; reg. 1632—48) von Polen. Er schrieb den grössten Teil der Liturgie ein, u. zw. mit sorgfältigster Schrift und in prunkbafter Ausführung, mit reich •vergoldeten und versilberten Initialen und Überschriften. Die Regierungszeit Wladislaws und die Zeit des ersten Eintrages (1633) harmonieren; so dass wir 1633 als das Anlagejahr bezeich- ' nen dürfen. II. Die aufgenommene Liturgie zerfällt in zwei Teile; der erste, vom beauftragten polnischen Schreiber eingetragen und durch seine Ornamente und seinen Schriftcharakter sofort erkenntlieh, bat folgende Stücke (Bl. 2 — 14), die sich zumeist in anderen tihb. nicht wiederfinden und zum Teil von besonderer Originalität

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