Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XVI. (1924)
- Date
- 1924-01-01
- Page
- – (sequence 273)
- Language
- German
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2) Beantw. vid. Haupt-buch pag. 250. Hoch-wollgeb. Herr, Gnädiger Herr. Ew♦ Exc. werden hoffendtlich meine letzt, auf dero an mich geneigt abgela־ssnes, zurückgesandte Andtwort empfangen n. daraus die von mir gestellte ordre der verlangten 2000 r Gelder ersehen haben. Wenn ich aber bey meiner anherokunft den birunter passirte Irrthum in Verabsäumung dieser ordre missfellig vernehmen muss, So habe ich nicht ermangelt, bey Wolf Goldtschmid in Amsterdam genungsahm zu veranstalten, dass *selbiger gegen dero Schein gedachte 2000 r auf jedesmahliges verlangen bezahlen wird, wollen also Ew. Exc. nach gefallen darüber disponiren. Indessen befürchte es werden Ew, Exc. über nicht Erfolgung der in vorge« dacht an Sie gesandten briefe dieser versprochene 2000 r in etwas über mir disgustiret sein, desswegen ersuche unterthänig in regard m?iner hirunter gehabten Unwissenheit keinen Unwillen wider mich zu fassen, sondern mich feiner so woll in dieser gleichen als anderer Gestalt mit dero Befehlen zubeehren sich geneigt versichernde, dass ich alle Gelegenheit ergreifen werde Ew. Exc. eine Probe meines Gehorsams u. Begierde sehen zu lassen, zeitt Lebens zu sein Ew. Exc. unterthänig-gehorsambst Hannover am Diener 25t May 1697. Behrendt Lehman. 3) Hochwohl Gebohrener Gnädigster Herr p. Ew. Exc, berichte hiermit unterthän. alldass ich gestern zu glucklieh arrevieret bin, Indessen dient solches zur naehricht alls gestern mit Herr Fleischer in Leipzig gesprochen welcher Ew. Exc. mit 100 allem Fleiss dienen würd, Ingleichen wegen — r der ßath in Leipzig Vorschuss auf Steuer Scheine, so saget er wen Ew. Exc. selbst dahin komme, so wollet Er darinnen behülflieh sein, u. glaubt dass sie solches wohl thun können, allein man muss aber den fl. Stadt Halter Fürst von Fürstenberg1) zu Hilfe nehmen alss nemblich dass der Herr Stadt Halter an den Rath zu Leipzig schreiben möchte ף Fürst Anton Egon von Fürstenberg-Heiligenberg.