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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1924-01-01 · XVI. (1924) · page 116

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XVI. (1924)
Date
1924-01-01
Page
– (sequence 116)
Language
German
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79 als Hofrat an der Wunde, die er 1813 erhalten hatte. Sein Grab befindet sich auf dem Jerusalemer Friedhof in Berlin. Im August 1823 schrieb Henriette Herz von Prenzlan an ihren Freund Twesten. Johanna hat also damals wohl noch hier geweilt. Simon Herz, der von Fürst als Arzt in Berlin genannt wird, wird als Verfasser von ״Observationes de febribus nervosis“, Berlin 1789, 8° und vom ״Versuch einer medizinischen Ortbeschreibung der Stadt Prenzlau“, Berlin 1790, 8° bezeichnet,ף Am 18. Februar 1810 wurde Moritz Schwerin. 20 Jahre alt, bei den Medizinern eingeschrieben. Sein Vater war Kaufmann in Glogau. Seine Vorbildung hatte er auf der Prager Universität genossen. Der Stadt-Wundarzt Hirsch Schwerin in Strclno (Posen) wurde am 4. Oktober 1834 als preussiscber Bürger naturalisiert.* 2) Am 28. September 1810 wurde Wilhelm Salamon Hirschei, 18 Jahre alt, bei der medizinischen Fakultät immatrikuliert. Sein Vater Salamon war Kaufmann in Glogau. Vorgebildet war er auf der evangelischen Schule in Glogau, von der er ein Zeugnis beibrachte. Dass er ein Jude sei, wird nicht bemerkt, ist aber sicher, da sein Vater Salomon Hirschei 1818 zum ״Beisitzer“ hei der Glogauer jüdischen Gemeinde gewählt wurde, Falls der Vorname Wilhelm dem in jüdischen Kreisen üblichen ,,Wolf•4 entspricht, finden sich sämtliche hier genannten in der Familie des am 11. Juni 1785 verstorbenen Giogauer Rabbiners R. Salomo Dob Berusch ben R. Zebi Hirsch wieder. Für eine solche Verbindung fehlen aber sonstige Anhaltspunkte. Ein Dr. Herschel war in Glogau Suhskribent auf ימין משה, Breslau 1824. 3) Mit ihm schliesst sich der Ring der Frankfurter jüdischen Musensöhne. 1811 wurde die Viadrina mit der Breslauer Universität vereinigt. x) Univ-Matr. 11 678, Davidson, Über die bürgerl. Verbess. d. Juden S. 97, Zlocisti a. a. 0 8. 45, Hans Landsberg a. a. 0. S. 78, 99, 434. Breslauer Zeitung v. 11. März 1914 Nr. 70, S. 1, wo auf Hans Landsberg, Henriette Herz, ihr Leben und ihre Zeit, sowie den Briefwechsel der Henriette, den Georg Ulrici in der Zeitschrift für Bücherfreunde, Neue Fol*:e, 5. Jahrg. Heft 10 11. II lierausgab, hingewiesen wird. Es ist nicht ausgeschlossen, dass auch hier Nachrichten über die Familie Herz in Prenzlan sich finden. 2) Univ.-Matr. 11 678, Verz. sämtl. naturalis. Isr. im Grossh. Pos. 8. 125. 3) Univ.-Matr. 11 684, Mitteil. d. Gesamtarch. v. 2t. 2. 1916. Israelit 1902 S. 1124, Kahan, ענף עץ אבות Anh. S. XVI, Cohn, Gesch. d. jüd. Gern. Ra witsch» Berlin 1915 S. 59, Eisenstadt־ Wien er, דעת קדושים» Petersb. 1897/98 S. 1421.

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