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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1924-01-01 · XVI. (1924) · page 99

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XVI. (1924)
Date
1924-01-01
Page
– (sequence 99)
Language
German
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62 Am 1. September 1796 wurde Moses Markuse, 22 Jahre alt, bei der medizinischen Fakultät inskribiert. Sein Vater Joachim war Kaufmann in Schwedt a. d. Oder. Die Heimat des Studenten war Hannover, seine Vorbildung hatte er auf der Göttinger Universität genossen. ד חיים מארקוזי subskribierte auf die Psalmen- Ausgabe mit Joel Brils Kommentar, Berlin 1791. Dr. Moses Marcuse [sic] wird vom Berliner Adress-Oalender seit 1798 als dortiger Arzt genannt und starb nach der Toteuliste der Gdtoeindestube in Berlin am 12. Adar 1808. Er ist mit dem Dr. Moses Markuse, dem Verfasser des ספר רפואות הנקרא עזר ישראל, Poryck 1790, nicht identisch. Der letztere arztete bereits 1774. Ein Abraham Marcus leiite 1673 in Schwedt.* 1) Am 14. April 1797 wurde Karel Sturtzer, vormals Jonas Sceligmann, 25 Jahre alt, bei der juristischen Fakultät immatrikuliert. Sein Vater Wulff Seeligmann war Kaufmann in Königsberg i. Pr. Seine Vorbildung hatte er auf der Königsberger Universität erhalten. Die Bemerkung in der Frankfurter Matrikel: ״Ist relegiert worden“ ist mit dem Vermerk versehen: ״Die Eintragung ist durchstrichen“. Hat er den Glauben der Väter verlassen? וואלף ב״ר זעלינמאן starb in Königsberg am 18. Adar 1795. Seine Aufnähme als Schutzjude erfolgte am 7. Mai 1784. Jones [sic] wird unter seinen vier Söhnen in der Schutzjudentabelle als vierter aufgeführt. Seine Mutter Matta und vier Schwestern werden gleichfalls namhaft gemacht.2) Am 11. September 1797 wurde David Elias Mayer bei der medizinischen Fakultät eingeschrieben. Sein Vater Elias war ein ,.jüdischer Kaufmann“. Seine Heimat war Frankfurt. Seine Vorbiidung hatte er durch Privatunterricht erhalten, wurde geprüft und für unreif befunden. ר אליה בר״מ in Frankfurt a. d. Oder subvi(z, die Inschriften d. alt. Friedhofs d. isr. Gern. z. Frankf. a. M., Frankf. a. M. 1901, 732 f., Jew. Enc. XI 95 f., Geiger, jüd. Zeitschr. f. Wissenschaft u. Leb. II 279. Vgl. noch Jew. Enc. XII 312, 317, 319. 1J Univ.-Matr. II 552, Mitteil. d. Herrn Bibliothekar Dr. Stern-Berlin aus der Totenliste, Prilutzki, Sammelbücher II, Warschau 1917, S. 18, Zeitschr f. hehr. Bibliogr. XX 47, Wohlgemuth, Jeschurun, Berlin 1919, VI 283. 2) Univ.-Matr. II 555, Vogelstein-Bimbaum, Festschrift a. a. 0. Anhang S. 12, Vogelstein, Aus alten Zeiten a. a. 0. S. 8.

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