Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XVI. (1924)
- Date
- 1924-01-01
- Page
- – (sequence 97)
- Language
- German
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Am 15. April 1795 wurde Philipp Wolff, 23 Jahre alt, ein Glied der medizinischen Fakultät.• Sein Vater Simon war Kaufmann in Krappitz in Oberschlesien. Seine Vorbildung genoss er auf dem ״Elisabethanum“, worunter wohl das Elisabeth-Gymnasium in Breslau gemeint ist. Ein Vermerk besagt: ״Bis jetzt in Breslau und Berlin studirt“. Ob der Subskribent auf Joel Brils Pentateuch- Übersetzung (Breslau 1797) Wolf Krappitz und Wolf Lewin in Krappitz, der auf Wolfsobns Übersetzung und Kommentar zu den Büchern der Könige (Breslau 1800) subskribierte, mit ihm in Be- Ziehung stehen, vermag ich nicht zu sagen.1)י Am 4. November 1795 wurde Samuel Magnus, 24 Jahre alt, ein Kandidat der Medizin, aufgenommen, dessen Vater Israel ein Kaufmann war. Seine Heimat war Berlin. Seine Vorbildung hatte er an der Wienerüniversität genossen. Von den Magnus in Berlin sind bedeutende Männer im achtzehnten und in der ersten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts hervorgegangen. 2) Am 21. März 1796 wurde Abraham Wolff Vaudel, 19 Jahre alt, bei der medizinischen Fakultät immatrikuliert. Sein Vater Wolff, ein Handelsmann in Mannheim, war damals bereits verstorben. Vorgebildet war Abraham in Frankfurt a. d. Oder.3) Fürst, bibl. jud. III 493, Adress-Calender . . . Berlin 1897, Monatsschrift 1898 S. 192 (Loebl Warburg). Zum Stammbaum der Familie Warburg s. חמש מגלות Berlin 1788/9 Subskribentenverz., Monatsschrift a. a. 0. S. 333, 573, Jew. Enc. XII 466ff., wo Jakob Gumprecht, das ebenso wie Gumpel ein Beiname Mordechais ist, und Levi sich finden, das in Westdeutschland mit Loeb sich deckt (Gronemann, Genealog. Studien, deutsch. Teil S. 57 t'., 114, 138, 153; vgl. Monatsschrift 1911, S. 601), Zeitschi־, f. hehr. Bibliogr. XVIII 55, Psalmenausg. Berlin 1791 mit Joel Brils Kommentar, Subskribentenverz. s. v. Berlin, unten s. v. 17. Sept. 1802, Landshuth, תאה״ש S. 37, 40. Dr. Daniel Rudolf Warburg, geb. 1804 in Altona, Arzt in Hamburg, s. Hirsch, biogr. Lexikon VI 190 (Mitt. d. H. Babb. Dr. Breslauer-Kiel). Dr. med. Isaak Jeremias Warburg wurde 1770 in Halle promovirt, kam 1771 nach Bresiau und starb am 3. Adar 11 1808. Vgl. Graetzer, Gesell, d. isr. Kranken־Verpfl. Anst. u. Beerd.-Gesellsch. (Bresl.) S. 33, 65f., Freudenthal in Monatsschrift Jahrg. 37 S. 95 (Handschr. Mitteil, im Nachlasse Prof. Brauns-Breslau). ף Univ. Matr. II 543. Bei Brann, Etwas von der schlesischen Landgemeiade, in der Guttmann-Festschrift 8. 225tf. wird Krappitz nicht erwähnt 2) Univ.-Matr. 11*547. s) Das. 11 548. Ueber ihn konuten Herr Rabb D1*. Unna-Mannheim ud Herr Babb. Dr. Löwenstein-Mosbach mir nichts näheres mitteilen.