Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XV. (1923)
- Date
- 1923-01-01
- Page
- – (sequence 159)
- Language
- German
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Geschichte der Juden in Stadt und Land Salzburg1). Von Dr. Adolf Altmann. Oberrabbiner in Trier, vormals Rabbiner in Salzburg. Zweiter Band: Von der Vertreibung der Juden aus Salzburg (1498) bis zur Errichtung der israelitischen Kultusgemeinde in Salzburg, (1• J. 1911.) Dritter Zeitraum: Die judeniose Zeit (1498—1867). Erster Abschnitt: Die Judenfrage in Salzburg nach der Vertreibung der Juden bis zur Auflösung der erzbischöflichen Landeshoheit (1498—1803). Erstes Kapitel: Salzburg ohne Juden, der Leibzoll und die sonstigen strengen Mass־' nahmen zur Fernhaltung der Juden, ein judenfreundlicher Erzbischof, erstes urkundliches Wiederauftauchen eines Judennamens in Salzburg, mutmasslicher Versuch von Juden, in Salzburg wiederum Fuss zu fassen. (1498—1695.) Es ist bereits in der Einleitung und gegen Ende des ersten Bandes2) auf die merkwürdig lange Dauer des Exils hingewiesen worden, das die Bekenner des Judentums nach der Vertreibung vom Salzburger Territorium ferne hielt. Über drei und einhalb Jahrhunderte hat es gewährt, bis es wiederum einem Juden gelang, in Salzburg Fuss zu fassen. Der Bannspruch Erzbischof Leonhards, der ״auf ewige Zeiten“ lautete, schien sich zu bewähren. Er hat 1J Hier wird mit der Veröffentlichung des zweiten Bandes des im Jahre 1913 im Verlage von Louis Lamm in Berlin unter demselben Titel erschienenen Werkes begonnen. Durch den Krieg und die Teilnahme des Verfassers als Feidrabbiner am Kriege sowie durch dessen Übersiedlung nach Trier hat sich die Veröffentlichung herausgezogen. 2) Bd. I, XVII und 187.