Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XIV. (1921)
- Date
- 1921-01-01
- Page
- – (sequence 62)
- Language
- German
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u di quol . . weiches er alsbald verstanden vnd also ins Werk 211 richten sich vorgenommen, höchlichen bittend diese Sach in grössten geheim zu halten. Ego. Ob er dann nicht dörfe verzeichnen, was sie ungefähr begehrten. Ille. Er wolle es wohl tun, bat aber nochmals fleissig, solches in der Enge zu halten. Darauf er nach der Hand folgende Articul schriftlich übergeben. (Hierauf folgt ein Aktenstück in italienischer Sprache, worin er sein Begehren in 26 Punkten auseinandersetzt.) Beilage 3. Des קרוש von הענת (Hanau) sein Lied 1). 1. Ach Gott thumir verzeihen, mir elendiger Knab, mein Sünd thun mich gereuen, die ich mein Tag gethan hab. Ich thu dich fleissig bitten, König Herr all der Welt, denn das ist dein Güten, (תשובה) dir gar wohl gefällt 2. Böse Sachen bin ich nach gegangen, alles was mein Herz hat begehrt; der יצר הרע hat mich בעוונות gefangen, Gottes Gebot hab ich verstört. Ja all Wohllust hab ich mich lassen finden, war mir alles nix zu viel, das hat niich gebracht zu grosse Sünden, bin kommen in das bös Spiel. 3. Geld und Gut tat ich nit achten, fressen und saufen alle Tag; ich hab mich wohl thun betrachten, das brengt mich zu solcher Klag. Böse (דרכים) hab ich mir vorgenommen, die mir nit haben gebührt; solche עבירות sein mir zu Händen kommen, der (יצר הרע) hat mich verführt. 4. Das Wohlleben hat mich übernommen, es hat gewährt Tag und Nacht; alles was ich hab bekommen, hab ich alles nit י) Das in alfabetischer Reihenfolge abgefasste Lied 8. 1. e. a. zeigt viileicht den Namen David als Verfasser; vgl. Strophe 23, wo die Anfangsbuchstaben der drei ersten Zeilen den Namen דוד ergeben.